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Fischboxen-Recycling

Die wichtigsten Infos

Expandiertes Polystyrol ist die coole Lösung für die Wertschöpfungskette der Fischindustrie - Denn EPS besteht zu 98% aus Luft und ist zu 100% recycelbar!

EPS, auch airpop® oder Styropor® genannt, ist der nachhaltige und leichtgewichtige Werkstoff, mit dessen Recycling sich auch die FISCHER Gruppe beschäftigt. Das vielseitige Material EPS ist seit langer Zeit die etablierte und marktführende Lösung für den Schutz von Fisch entlang der kompletten Wertschöpfungskette – vom Meer bis an die Verkaufstresen dieser Welt.

Und diese Marktstellung kommt nicht von ungefähr. Denn die Vorteile der EPS-Fischboxen gegenüber seiner Alternativen sind weitreichend bekannt. Styropor® ist seinen Konkurrenten in Bezug auf Wärmeisolierung, Stoßschutz und Umweltfreundlichkeit um einiges voraus.

Der Fischkistenmarkt ist die größte Verpackungsanwendung von expandiertem Polystyrol in Europa. Und diese Fischkisten können zu 100% recycelt werden! An diesem Punkt kommt die FISCHER Gruppe ins Spiel. Wir haben uns auf das Recycling von EPS und insbesondere auch das Recycling von Fischboxen spezialisiert. Dem stabilen Leichtgewicht wird somit neues Leben eingehaucht und der erneute Eintritt in die Wertschöpfungskette ermöglicht.

 

Erfahren Sie mehr über die hervorragenden Materialeigenschaften:

Isolierungseigenschaften

Wissenschaftliche Untersuchungen aus dem Jahre 2012 haben gezeigt, dass EPS-Boxen ihren Alternativen in Hinsicht auf die thermische Leistung deutlich überlegen sind. Hintergrund der Studie war, unabhängige, zuverlässige und zeitgemäße Informationen über die Umweltleistung der EPS-Isolierboxen zu erhalten. Die Analyse wurde dabei im Vergleich zu 2 alternativen Materialien durchgeführt: zum einen Isolierboxen aus Polypropylen und zum anderen wachs-beschichteten Kartons aus Wellpappe. Die komplette Studie finden Sie unter:

http://fishboxes.info/downloads/thermal-performance-report-1-large-fish-boxes.pdf

Widerstandsfähigkeit

Doch neben der hervorragenden isothermischen Eigenschaften von EPS, bieten die Styropor-Fischboxen auch außergewöhnliche Stoßfestigkeit, um Problemen mit beschädigter Ware vorzubeugen. Die Fischboxen aus EPS verfügen über eine außergewöhnliche Schlagfestigkeit, welche aus der einzigartigen zellulären Matrix des EPS-Schaums hervorgeht. Das Ergebnis aus einer Verbindung von 98% Luft und 2% Polymerstruktur ist ein äußerst stabiles Konstrukt, das nicht nur Lebensmittel vor Schäden schützen kann. EPS findet aufgrund seiner Stabilität beispielsweise auch in Fahrradhelmen oder Protektoren Verwendung, denn die enthaltene Luft absorbiert Aufprallgeschwindigkeit und Aufprallkraft sehr effektiv. Somit kombiniert EPS geringes Gewicht mit  hoher Widerstandskraft, was es zum perfekten Material für den Transport von Fisch und Meeresfrüchten macht.

Umweltfaktoren

EPS-Fischkisten bieten übrigens hervorragende Umwelteigenschaften – von der Herstellung bis zur Entsorgung. Dabei überwiegen die Vorteile der Verwendung von EPS-Fischboxen bei weitem einer Verwendung von Alternativen.

Die Styrolbasis von EPS ist ein Nebenprodukt der Ölraffinerie. Das Styrol wird unter Verwendung von Pentan zu expandiertem Polystyrol aufgeschäumt. Der sehr flüchtige Kohlenwasserstoff wird während der Produktion in Kohlendioxid und Wasser aufgebrochen.

Die Prozesse bei der Herstellung von EPS umfassen eine Kombination aus Wärme und Druck unter Verwendung moderner und sauberer Technologien und somit stetiger Minimierung des Energieeinsatzes und des Wasserverbrauchs. Daher ist die EPS-Herstellung ein hocheffizienter, nachhaltiger Prozess.

Recycling

Die fischverarbeitende Industrie ist der mengenanteilsmäßig größte Einsatzort zur Verpackungsanwendung von expandiertem Polystyrol (EPS) in Europa. Verpackungen, die Ausgangsstoff für das Recycling der FISCHER Gruppe darstellen. Pressen an den Standorten der Geschäftspartner ermöglichen dabei einen komprimierten und unkomplizierten Transport zu den FISCHER Werken. Der Transport der Fischboxen kann allerdings auch in loser Form erfolgen.

Bei FISCHER wird das gebrauchte Styropor® verarbeitet und findet anschließend  als Sekundärrohstoff wieder seinen Weg in den Stoffkreislauf. So kann das Material zu neuen Produkten, wie etwa Dämmplatten weiterverarbeitet werden. Das Recycling von EPS-Fischboxen bietet somit ein geschlossenes Kreislaufsystem für die Herstellung von Recyclingmaterial für die Baustoffindustrie.

Einsatzbereiche von EPS

Das Recycling von Expandiertem Polystyrol ist ein technisch komplexer Prozess und kann neben einem geschlossenen Kreislauf auch in einem offenen stattfinden. EPS kann seinen Einsatz infolgedessen in vielen Anwendungsgebieten finden. Darunter befinden sich unter anderem auch langlebige Anwendungen, wie die Verarbeitung zu Dämmstoffen, welche neben dem Recycling der Ausgangsstoffe noch weitere positive Auswirkungen auf die Umwelt haben. Denn auch nach dem Recycling werden durch den Einsatz von Dämmstoffen in Wärmedämmverbundsystemen Heizkosten und Abgase eingespart.

Doch selbst wenn Styroporboxen nach ihrem Einsatz nicht recycelt werden, können sie mit positiver Energiebilanz thermisch verwertet werden. Durch die thermische Verwertung von EPS-Teilen kann eine optimale Effizienz erreicht werden, denn letztendlich hat EPS einen immens hohen Brennwert und damit einen höheren Energiegehalt als beispielsweise Kohle.

Erfahren Sie mehr über die Vorteile der Nutzung von EPS-Fischboxen auf: www.fishboxes.info         

Leistungen der FISCHER Gruppe

Die FISCHER Gruppe beschäftigt sich mit dem Recycling benutzter Fischboxen aus Styropor und entwickelt dazu in Zusammenarbeit mit den Kunden maßgeschneiderte Entsorgungskonzepte nach deren Vorstellungen. Diese umfassen zum Beispiel das mögliche Bereitstellen einer EPS-Presse beim Kunden, die Beratung und die Abholung des Materials, welches bei Übergabe lediglich frei von organischen Anhaftungen sein sollte. Das Styropor, das auf Fischmärkten und beim Transport von Fisch in Form von Isolierboxen anfällt, ist für die FISCHER Gruppe das Ausgangsmaterial für den Stoffkreislauf. FISCHER legt großen Stellenwert auf die Nachhaltigkeit der Produkte und betont dabei einen schonenden Umgang mit Ressourcen in der gesamten Wertschöpfungskette.

In Deutschland liegt die Recyclingquote von Styropor-Verpackungsabfall derweil bei 50% und damit bereits über dem internationalen Durchschnitt. Dennoch besteht noch Luft nach oben! Unser Anliegen ist daher weiterhin auf den Bedarf an Styroporrecycling aufmerksam zu machen und Adressaten der Fisch verarbeitenden Industrie zu erreichen.

Also kontaktieren Sie uns direkt:

Jürgen Sohn
Vertrieb
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