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Kunststoffbranche

Neuigkeiten rund um das Thema Kunststoff

Die Fakuma feiert Jubiläum!

Zum 25sten Mal öffnet die internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung ihre Pforten. Bereits seit Dienstag können sich Interessierte im Messezentrum Friedrichshafen einen umfassenden Überblick über sämtliche Kunststofftechnologien verschaffen. Erstmals präsentieren mehr als 1800 Austeller aus 35 Nationen Lösungen und Produkte entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Vom Rohmaterial über das Produktdesign bis hin zu den Recyclingsystemen werden alle relevanten Verfahren, Technologien und Tools der Kunststoffverarbeitung vorgestellt.

Im Zentrum der Messe stehen in diesem Jahr besonders die stetig wachsende Bedeutung des Recyclings sowie die Produktionseffizienz bei gleichzeitiger Ressourcenschonung. Dies soll durch Innovationen und Optimierung der bestehenden Prozesse weiter vorangetrieben werden. So leistet die Fakuma ihren Anteil zum Umweltschutz. Durch sparsamen Rohmaterialeinsatz, hohe Funktionalität, sehr langer Gebrauchsdauer und einem durchgängigen Recycling gewinnen Kunststoffe in der Privat- und Arbeitswelt immer mehr an Akzeptanz.

Quellen:
http://www.fakuma-messe.de/

https://www.kunststoff-magazin.de/news/fakuma-2017.htm
https://www.k-zeitung.de/die-25-auflage-glaenzt-wie-eh-und-je/150/4787/104998/

Neue Studie bestätigt positiven Umwelteffekt des Recyclings

Recycling schont Die Umwelt! Doch wie viel Primärressourcen können durch das Recycling tatsächlich eingespart werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich die am 05. Oktober veröffentlichte Studie von Fraunhofer UMSICHT. Die bereits zum zehnten Mal von der ALBA Group in Auftrag gegebene Studie „resources SAVED by recycling“ untersucht hierbei insbesondere, wie sich die Recyclingaktivitäten des Unternehmens auf die Umwelt auswirken.

So wurden beispielsweise laut der Studie im Jahr 2016 alleine durch die Kreislaufführung der ALBA Group 4,3 Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen vermieden. Ein Mischwald bräuchte eine Fläche von 428.000 ha um die gleiche Menge an Treibhausgasen zu binden, das entspricht in etwa der 1 ½-fachen Fläche des Saarlandes. Außerdem wurden durch die Kreislaufführung von 4,3 Millionen Tonnen Wertstoffen ca. 36,2 Millionen Tonnen Primärressourcen geschont. Sie wurden damit nicht der Umwelt entnommen, bewegt oder weiterverarbeitet.

Kreislaufwirtschaft ist ein wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen Klimapolitik. Ziel ist es die Materialien, die der Natur entnommen werden intensiv zu nutzen, um Ressourcen zu sparen und Abfälle zu vermeiden. Dies wird unter anderem durch die Wiederverwendung von funktionsfähigen Produkten bzw. deren erneuten Nutzung erreicht. Die Kreislaufwirtschaft entlastet so durch den Einsatz innovativer Technologien die Umwelt, schont Ressourcen und reduziert den Treibhausgasausstoß. Gleichzeitig wird die Wirtschaftskraft der Industrie gestärkt. Recycling bietet damit die Chance, innerhalb der Grenzen der globalen Ressourcenverfügbarkeit eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung zu realisieren.

Auch FISCHER leistet seinen Beitrag zur Kreislaufführung und entlastet durch das Recycling von Kunststoffen die Umwelt. Durch die hauseigene FISCHER-cyclepor®-Produktlinie wird beispielsweise ein geschlossener Kreislauf erreicht. Die von FISCHER gesammelten Styroporabfälle werden durch die firmeneigenen Upcycling-Prozesse aufgewertet und gelangen so zurück in den Wirtschaftskreislauf.

Quellen:
http://www.umweltbundesamt.de/daten/abfall-kreislaufwirtschaft

https://www.umsicht.fraunhofer.de/de/presse-medien/2017/alba-studie.html

Coastal Cleanup Day 2017

Seit über 30 Jahren ruft die US-amerikanische Organisation Ocean Conservancy zahlreiche freiwillige Umweltschützer zu einer riesigen, weltweiten Meeressäuberungsaktion auf. Am Coastal Cleanup Day, der in diesem Jahr am 16. September veranstaltet wird, sorgen rund eine halbe Million Menschen dafür, dass weggeworfene Kunststoffverpackungen und sonstige Abfälle nicht im Lebensraum der Meeresbewohner landen, sondern im besten Fall mithilfe von Recyclingtechnologien wieder zurück in den Wirtschaftskreislauf gebracht werden können.

2016 sammelten Helfer aus 112 Ländern mehr als 8.346 Tonnen Abfälle ein – eine riesige Müllmenge, die etwa so viel wiegt wie 46 Flugzeuge vom Typ Boeing 747, lange Zeit das größte Passagierflugzeug der Welt. In Deutschland findet die koordinierte Säuberungsaktion u.a. an den Stränden der Nord- und Ostsee statt, wo Fische, Krebstiere oder Robben von den ins Meer gelangenden Materialien bedroht werden.

Die Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V., die als Bundesverband deutscher Kunststoffverpackungshersteller auch die Interessen der FISCHER Gruppe in Deutschland und Europa vertritt, lobt die Initiative zum Meeresschutz, weist aber auch darauf hin, dass die Verpackungen wichtige Funktionen besitzen: „Ganz klar: Plastikverpackungen gehören nicht ins Meer. Wir müssen uns aber klar darüber sein, dass Plastikverpackungen nicht per se Abfall sind. […] Sie schützen das verpackte Produkt vor Beschädigung und Verderben und damit vor dem Wegwerfen. Das ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz“, erklärt IK-Hauptgeschäftsführer Ulf Kelterborn.

Der Grund, warum Kunststoffverpackungen dennoch teilweise in der Umwelt landen, liegt nicht in ihrer Produktion oder Entsorgung, sondern in umweltunbewussten Verhaltensweisen. „In Deutschland mangelt es nicht an Entsorgungsmöglichkeiten, sondern schlicht am umweltgerechten Verhalten einzelner. Verpackungen springen schließlich nicht von selbst ins Meer“, so Kelterborn, der das Problem aber vor allem als ein weltweites einstuft. 80 % der Kunststoffabfälle in den Weltmeeren stammen aus Asien, wo weitaus geringere Recyclingquoten verzeichnet werden, als in Deutschland. Hierzulande wird rund die Hälfte aller Kunststoffverpackungen recycelt. Für die Zukunft gilt es deshalb, weltweit Erfassungs- und Verwertungssysteme aufzubauen, wie sie in Deutschland u.a. durch die Recyclingunternehmen der FISCHER Gruppe gebildet werden, gleichzeitig aber auch die Bevölkerung für einen nachhaltigen Umgang mit Kunststoffverpackungen zu sensibilisieren.

Quellen:
https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/aktionen-und-projekte/meere-ohne-plastik/cleanup/index.html

http://www.kunststoffverpackungen.de/coastal_cleanup_day_am_16__september__plastikverpackungen_zum_wegwerfen_zu_schade__6188.html

Folienrecycling für eine nachhaltige Landwirtschaft

Der Herbst steht kurz bevor – in der Landwirtschaft bedeutet das den Beginn der Maisernte. Genau wie auf Feldern, auf denen Erdbeeren oder Spargel angepflanzt werden, kommt auch beim Maisanbau der Kunststoff Polyethylen (PE) zum Einsatz. Aus dessen Untertyp LDPE werden Agrarfolien hergestellt, die beispielsweise zur Abdeckung von Silos verwendet werden, im Falle des Spargelanbaus aber noch eine weitere, spezielle Funktion haben: Agrarfolien funktionieren durch ihre wärmereflektierenden Eigenschaften wie ein Treibhaus und sorgen dafür, dass der Spargel bereits im März geerntet werden kann.

Die Folien werden von Umweltschützern häufig kritisiert, weil sie nicht verrotten und ohne geregelte Entsorgung als Müll in der Natur zurückbleiben können. In der Regel werden die Agrarfolien jedoch ca. acht Jahre lang genutzt und zum Ende jeder Saison wieder eingeholt. Eine Belastung der Umwelt durch liegengebliebene Kunststoffe ist daher alleine durch die Wiederverwendbarkeit des Materials nahezu ausgeschlossen.

Doch was passiert mit den LDPE-Folien, wenn sie ihren achtjährigen Lebenszyklus durchlaufen haben und endgültig entsorgt werden müssen? Bisher wird etwa die Hälfte aller Agrarfolien noch verbrannt. Obwohl auf diese Weise Energie gewonnen wird, ist dies keine wirklich nachhaltige Lösung, zumal dadurch die hochwertigen Eigenschaften des Kunststoffs verloren gehen. Agrarfolien sind extrem anpassungsfähig und trotz ihrer Dehnbarkeit reißfest. Hervorzuheben ist zudem die Lebensmittelechtheit des Materials, die garantiert, dass keine chemischen Schadstoffe von der Folie auf das bedeckte Lebensmittel übergehen.

Eine sinnvollere Verwertung ist deshalb das Folienrecycling, welches auch bei der FISCHER Gruppe eine große Rolle spielt. Am Standort Maintal stellt das Gruppenunternehmen Romplast PE-Regenerat GmbH bereits seit 1982 Mahlgüter und Regranulate aus Folien her, die im Anschluss wieder ihren Weg in den Wirtschaftskreislauf finden. Wie der Grüne Punkt aufzeigt, kann der CO²-Ausstoß durch den Einsatz von recyceltem LDPE im Vergleich zur Produktion von Neuware um fast 30 % reduziert werden. Auch die Energieeinsparung von rund 45% verdeutlicht, dass die Romplast PE-Regenerat GmbH mit ihren Recyclingtechnologien einen wichtigen Teil zum Schutz der Umwelt und ihrer Ressourcen beiträgt.

Quellen:
http://www.ardmediathek.de/radio/Umwelt-und-Verbraucher/Agrarfolien-Schlecht-f%C3%BCr-Boden-und-Acke/Deutschlandfunk/Audio-Podcast?bcastId=21627714&documentId=45744266

https://www.gruener-punkt.de/de/leistungen/systalen/systalen-oekoprofile.html

Schwellen aus Kunststoff – eine Lösung für die Rheintalbahn?

Reisende und Pendler in Süddeutschland sind derzeit nicht zu beneiden. Nachdem sich Mitte August die Gleise der Rheintalbahn absenkten, die als wichtiger Teil des europäischen Schienennetzes von Karlsruhe bis Basel verläuft, müssen täglich bis zu 30.000 Menschen auf den Schienenersatzverkehr zwischen Rastatt und Baden-Baden zurückgreifen. Der Zeitverzug von etwa einer Stunde ist ärgerlich, noch schlimmer trifft es allerdings den Güterverkehr. Täglich müssen fast 200 Güterzüge auf eine andere Route umgeleitet werden – und das voraussichtlich noch bis zum 7. Oktober.

Schuld daran ist der Bau eines Tunnels, der die vielbefahrene Strecke eigentlich entlasten sollte und auf einer Länge von ca. 50 Metern direkt unter den Schienen verläuft. Bei seiner Planung wurden offenbar Fehler begangen, denn die nur fünf Meter dicke Schicht zwischen Tunnel und Oberfläche konnte die Last der Gleise nicht mehr tragen. Die für den Fern- und Güterverkehr wichtige Strecke sackte an der Baustelle bei Niederbühl ab und erzeugte damit neben einem großen Verkehrschaos auch Kosten in wahrscheinlich dreistelliger Millionenhöhe.

Hätte dieses Unglück verhindert werden können? Mit einem anderen Tunnelverlauf ganz bestimmt. Doch gibt es auch noch andere Lösungen, beispielsweise das Gewicht der Gleise so zu verringern, dass diese auch von einem weniger festen Untergrund getragen werden? Die Schienen aus Stahl lassen sich zwar nicht austauschen, dafür könnte die Antwort aber in Schienenschwellen aus Kunststoff liegen, die in Frankfurt bereits an U-Bahn-Gleisen getestet werden.

An den querliegenden Schwellen werden die Schienen befestigt, deren Last so gleichmäßig auf den Boden verteilt wird. Derzeit bestehen die meisten Schwellen noch aus Holz oder Beton – beide Materialien haben allerdings ihre Schwächen. Holzschwellen haben einen hohen Verschleiß und müssen oft ausgetauscht werden, Betonschwellen sind teuer und extrem schwer. All dies trifft auf Schwellen aus Kunststoff nicht zu. Vor allem das geringe Gewicht ist ein großer Vorteil, der der Rheintalbahn das Absinken möglicherweise erspart hätte.

Auch in puncto Nachhaltigkeit liegen die Plastikschwellen ganz klar vorne. Die in Frankfurt verwendeten Schwellen bestehen aus Recyclingmaterial, wie es auch die FISCHER Gruppe mit ihren Kunststoff-Regranulaten herstellt. Gründe genug also, um die Schwellen aus Kunststoff zu testen. Nicht nur die Umwelt würde es der Eisenbahnindustrie danken, sondern vielleicht auch der ein oder andere in diesen Tagen verzweifelte Fernfahrer.

Quellen:
http://www.hessenschau.de/wirtschaft/frankfurts-u-bahn-soll-auf-plastik-fahren,vgf-kunststoff-schwelle-100.html

http://www.n-tv.de/panorama/Bahn-verlaengert-Sperrung-bei-Rastatt-article19996160.html

Kunststoffrecycling spart CO², Öl und Energie ein

Ein immer größerer Anteil des in Deutschland anfallenden Kunststoffabfalls wird werkstofflich verwertet und landet beispielsweise in Form von Regranulaten wieder im Wirtschaftskreislauf – dies geht aus einer Studie des Marktforschungsinstituts Consultic hervor. 2015 wurden insgesamt 2,67 Mio. Tonnen Kunststoff neu aufbereitet, vor 20 Jahren war dieser Wert nur halb so hoch.

Diese Entwicklung kommt vor allem der Umwelt zugute. Der Beitrag, den die Unternehmen der Kunststoffrecycling-Branche, darunter die FISCHER Gruppe, zum Klimaschutz leisten, lässt sich anhand einer Untersuchung der Hochschule Magdeburg-Stendal nun auch in Zahlen messen. Messungen bei den Unternehmen Multiport und Multipet ergaben u. a., dass pro Kilo HDPE 1,39 kg CO² eingespart werden, wenn der Kunststoff aus recyceltem Material statt aus Neuware hergestellt wird. Aus HDPE entstehen Hartkunstoffe, die z. B. als Verpackungen eingesetzt werden und von der recyplast GmbH verwertet werden.

Doch nicht nur der Ausstoß des für die Erderwärmung und den Klimawandel verantwortlichen CO² geht durch den richtigen Umgang mit verwendeten Kunststoffen zurück – durch den Einsatz von Recyclingtechnologien lassen sich auch der Rohstoff Öl sowie die zur Herstellung benötigte Energie einsparen. Laut dem Webportal Kunststoffreport werden zur Herstellung eines Liters Kunststoff mindestens zwei Liter Rohöl benötigt. Die Verwendung dieser endlichen Ressource entfällt, wenn die bereits vorhandenen Kunststoffe nicht verbrannt, sondern zu Regranulat aufbereitet werden.

Auch die für den Herstellungsprozess aufgewendete Energiemenge lässt sich durch das Recycling von Kunststoffen reduzieren. Der Grüne Punkt beziffert die Einsparung bei recyceltem HDPE beispielsweise auf 19,5 Megajoule (MJ) pro kg. Da laut BKV rund 66 MJ für die Produktion eines kg Ethylen, Ausgangsstoff für HDPE, aufgewendet werden müssen, lassen sich auch hier Energieeinsparungen von fast einem Drittel verzeichnen. Im Vergleich: Diese 19,5 MJ würden ausreichen, um über 11 Tage an einem Laptop arbeiten zu können oder ein Elektroauto etwa 35 km weit mit Energie zu versorgen.

Die Zahlen unterstreichen die große Bedeutung, die Kunststoffrecycling für den Umweltschutz und einen nachhaltigen Umgang mit den Rohstoffen der Erde hat. FISCHER will dabei helfen, den Anteil des werkstofflich recycelten Materials zu erhöhen – wie eingangs beschrieben bereits mit Erfolg. Allerdings wird aktuell immer noch ein größerer Anteil verbrannt und energetisch verwertet, es besteht also weiterhin Verbesserungspotential.

Quellen:
http://www.plasticseurope.org/documents/document/20161018113129-consultic-studie_2015_kurzfassung.pdf

https://www.recyclingmagazin.de/2017/07/27/kunststoffrecycling-leistet-beitrag-zur-co2-reduzierung/

http://kunststoffreport.de/kunststoff-und-die-erdolkrise/

https://www.gruener-punkt.de/de/leistungen/systalen/systalen-oekoprofile.html

http://www.bkv-gmbh.de/fileadmin/documents/Brosch%C3%BCren/BKV_Kunststoff_deutsch_web.pdf

IK klärt Mythen rund um das Thema Kunststoff auf

FISCHER ist eines von über 300 Mitgliedsunternehmen der Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. (IK). Als Bundesverband vertritt die IK die Interessen der Verpackungshersteller in Deutschland und Europa. Dabei hat sie oft mit Vorurteilen gegenüber Kunststoffverpackungen zu kämpfen, obwohl diese z. B. Lebensmittel länger haltbar machen, Elektrogeräte schützen können und zudem eine bessere ökologische Bilanz aufweisen, als den meisten Menschen bewusst ist. Mit einer Broschüre will die IK die Vorurteile widerlegen – der im Stile von WhatsApp-Nachrichten entworfene „Faktencheck“ beschäftigt sich mit insgesamt acht Mythen zum Thema Kunststoffverpackungen und soll deren Akzeptanz stärken.

Der Faktencheck zeigt zunächst die Vorteile von Kunststoffverpackungen auf, die äußerst formstabil, leicht und darüber hinaus recycelbar sind. Letzteres widerlegt auch den Mythos, dass die Verpackungen große Müllberge erzeugen, denn die Lagerung auf Mülldeponien ist in den meisten europäischen Ländern mittlerweile ohnehin verboten. Deutschland besitzt in Sachen Kunststoffverwertung sogar eine Vorreiterstellung: Im weltweiten Vergleich werden hierzulande deutlich mehr Kunststoffverpackungen recycelt. Dadurch ist auch deren Ökobilanz im Vergleich zu den Rohstoffen Glas und Papier keinesfalls schlechter. Für Verpackungen aus Papier werden jährlich mehrere Millionen Bäume gefällt, während Glas durch seine hohe Schmelztemperatur und das schwere Transportgewicht nur mithilfe enormer Energieaufwendung recycelt werden kann. Zuletzt wird auch ein Blick auf die vermeintlich umweltschonenderen Verpackungsalternativen aus Biokunststoffen geworfen, die zwar kein Erdöl benötigen, dafür aber aus Zuckerrohr und Mais bestehen, die große Mengen an Wasser und Dünger verschlingen.

Die Auseinandersetzung mit all diesen Mythen zeigt, dass Kunststoffverpackungen besser sind, als sie teilweise in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Sicherlich gibt es vor allem in der globalen Perspektive noch große Defizite hinsichtlich der stofflichen Verwertung von Kunststoffen. Durch den Faktencheck wird jedoch ersichtlich, dass die IK und ihre Mitglieder wie die FISCHER Gruppe auf dem richtigen Weg sind – und dass das Recycling von Kunststoffverpackungen in Zukunft ein noch wichtigeres Thema sein wird.

Die komplette Broschüre finden Sie hier.

Kunststoff im Ozean – Maßnahmen zum Stopp einer gefährlichen Entwicklung

Rund zwei Drittel unseres Planeten sind mit Wasser bedeckt – und dennoch wird für den Schutz der Ozeane und ihrer natürlichen Lebensräume bisher zu wenig getan. Neben der Überfischung und dem Aussterben zahlreicher Lebewesen durch die Folgen des Klimawandels besteht die größte Gefahr für unsere Weltmeere in den riesigen Kunststoffabfallmengen, die dem Wirtschaftskreislauf entkommen und im Ozean landen. Um diese Probleme anzugehen, haben sich in der Woche vom 5. bis 9. Juni tausende Vertreter aus aller Welt in New York zusammengeschlossen, um auf der Ozeankonferenz der Vereinten Nationen (UNO) Zielsetzungen und Lösungsansätze zu erarbeiten.

Eine solche Konferenz mit Wissenschaftlern, Politikern und Umweltschützern aus über 150 Ländern wurde bisher noch nie abgehalten. Das verdeutlicht, wie akut die Lage für die Meere des Planeten Erde ist. Aktuell befinden sich schätzungsweise 150 Mio. Tonnen Kunststoff im Ozean, ungefähr 25 Mal so viel wie der jährlich anfallende Kunststoffabfall in Deutschland. Dieser Wert ist bereits jetzt dramatisch hoch, doch die Zukunftsprognosen für die Meeresbewohner sehen noch schlechter aus: Nach einer Studie der EllenMacArthur Foundation, die die Notwendigkeit von Kunststoffrecycling für eine Bremse dieser Entwicklung hervorhebt, wird bis zum Jahr 2050 genauso viel Kunststoff im Ozean enthalten sein, wie Fische darin schwimmen.

Sollte dieses 1:1 Verhältnis tatsächlich erreicht werden, wären die Folgen für die Umwelt fatal. Fische, Schildkröten und andere Tiere können sterben, indem sie sich beispielsweise in Plastikteilen verfangen oder kleine Mikropartikel fressen. Auch Korallen und zahlreiche Pflanzen leiden unter dem zunehmenden Kunststoffanteil in den Weltmeeren.

Die Teilnehmer der Ozeankonferenz wollen diesem Trend entgegenwirken. Eine gemeinsame Abschlusserklärung enthält die wichtigsten Ziele der UNO im Kampf gegen die Vermüllung der Ozeane und soll die Basis für eine weltweite Zusammenarbeit schaffen. Noch wichtiger ist jedoch die Festlegung konkreter Maßnahmen, mit denen in Zukunft verhindert werden soll, dass weitere Kunststoffabfälle im Meer landen. Doch wie sehen diese aus? Ein wesentlicher Bestandteil zum Schutz der Ozeane ist der Einsatz von Recyclingtechnologien, wie jene der FISCHER Gruppe. Bisher wird allerdings noch viel zu wenig Kunststoff recycelt, u.a. weil in vielen Ländern das Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz fehlt. Die Konferenz kann hierbei hoffentlich einen Anstoß liefern – damit bald noch weitere Unternehmen gemäß dem FISCHER-Leitbild Verantwortung für die Umwelt übernehmen.

Quelle: http://www.wissen.de/ein-gipfel-fuer-die-meere-die-erste-un-ozeankonferenz

Brücken – mehr als nur eine Verbindung zwischen Vatertag und Wochenende

Christi Himmelfahrt 2017, vielen besser bekannt als Vatertag, ist Geschichte und dennoch können zahlreiche Arbeitnehmer in Deutschland heute einen sonnigen, freien Tag genießen. Sie profitieren von der häufig genutzten Option, die Lücke zwischen einem Feiertag und dem Wochenende mit einem Brückentag auszufüllen und sich so ein doppeltes Maß an Erholung zu sichern.

Brücken sind jedoch nicht nur ein hervorragendes Mittel, um sich ein verlängertes Wochenende zu genehmigen, sondern verbinden im eigentlichen Sinne meist Straßen, Eisenbahnstrecken oder auch zwei durch einen Fluss getrennte Ufer miteinander. Traditionelle Rohstoffe zur Brückenkonstruktion sind Holz, Beton oder Stahl. Im Zeitalter zunehmender Ressourcenknappheit und eines wachsenden Umweltbewusstseins wird jedoch auch immer häufiger auf langfristig haltbare und recycelbare Materialien gesetzt – und gerade bei Brücken über Gewässern bietet sich Kunststoff mit seinen extrem witterungsresistenten Eigenschaften perfekt an.

Neben der Wasserunempfindlichkeit und den damit entfallenden Wartungskosten bietet Kunststoff als Herstellungsmaterial zahlreiche weitere Vorteile. Durch das geringe Gewicht erleichtern sich sowohl der Transport zur Einbaustelle als auch die darauffolgende Installation. In erdbebengefährdeten Regionen gewährleisten Brücken aus Kunststoff durch ihre hohe Formstabilität zudem mehr Sicherheit als einsturzgefährdete Modelle aus anderen Stoffen. Außerdem lassen sich durch Kunststoffbrücken die CO²-Emissionen deutlich reduzieren, weil im Vergleich zur Herstellung aus Beton und Stahl deutlich weniger Treibhausgase freigesetzt werden. Verstärkt wird dieser positive Effekt auf die Umwelt zusätzlich durch die Tatsache, dass Kunststoffe nicht ständig neuproduziert werden müssen, sondern mithilfe von Recycling-Verfahren wiederverwendet können. Eine Brücke aus FISCHER-Regranulat – durchaus denkbar und auf jeden Fall eine tolle Idee zur Schonung wertvoller Ressourcen.

Quelle: http://www.plasticseurope.de/informationszentrum/news/news-2013/brucken-aus-kunststoff-schonen- ressourcen.aspx

Polypropylen – ein Kunststoff geht um die Welt

Was haben Autoteile, funktionelle Sportkleidung und Australische Dollarscheine gemeinsam? Alle bestehen aus Polypropylen (PP), dem laut einer Studie des Marktforschungsinstituts Ceresana 2016 weltweit meistverkauften Kunststoff. Doch was genau ist PP, wie unterscheidet es sich von anderen Kunststoffen und wie wird es verarbeitet?

Kaum ein industrielles Unternehmen kann auf die hervorragenden technischen Eigenschaften von Kunststoffen verzichten und auch im alltäglichen Leben spielt das Material eine große Rolle. Mit einem weltweiten Absatzvolumen von 263 Mio. Tonnen erreichte der Kunststoffmarkt 2016 einen neuen Höhepunkt – Tendenz weiter steigend. Mit über 23% den größten Anteil daran tragen jedoch nicht allgemein bekannte Stoffe wie PVC oder PET, sondern das thermoplastische Polymer PP, das im Vergleich zu anderen Kunststoffen über eine größere Härte und Wärmebeständigkeit verfügt.

Dank dieser Eigenschaften eignet sich PP bestens zur Herstellung zahlreicher Produkte. Autohersteller setzen auf die Widerstandsfähigkeit des Materials, die Sportindustrie profitiert von der Wasserresistenz PP-basierender Fasern und die Verwendung von PP in Geldscheinen ermöglicht die Anbringung zusätzlicher Sicherheitsmerkmale zur Verhinderung von Fälschungen. Umso wichtiger ist es, dass der Stoff nach der Nutzung nicht in der Natur oder auf Deponien landet, sondern im besten Fall durch Aufarbeitungsprozesse als Sekundärrohstoff wiederverwendet werden kann.

Hier kommt die recyplast GmbH, ein Unternehmen der FISCHER Gruppe, ins Spiel. Hartkunststoffe wie PP werden dort zunächst zu Mahlgut zerkleinert und können anschließend als Regranulat beispielsweise zur Herstellung neuer Verpackungen verwendet werden. Auch der weltweit meistverkaufte Kunststoff PP bleibt so im Wirtschaftskreislauf und erhält seinen Wert. Mit den firmeneigenen Upcycling-Verfahren sorgt FISCHER dafür, dass in sämtlichen Bereichen des Lebens weiterhin auf die Vorteile von Kunststoffen zurückgegriffen werden kann, ohne der Umwelt durch die Neuproduktion von Kunststoffen wertvolle Ressourcen zu entziehen.

Quellen:
http://www.k-zeitung.de/polypropylen-ist-der-kunststoff-der-welt/150/1193/102239/
https://de.wikipedia.org/wiki/Polypropylen

Kunststoff mit gutem Ruf in Deutschland

Trotz anhaltender Meeresverschmutzung und globaler Entsorgungsprobleme wird Kunststoff in Deutschland als positiver Werkstoff wahrgenommen. Dies liegt vor allem daran, dass hohe Verwertungsquoten hierzulande einen nachhaltigen Umgang mit Kunststoff garantieren.

Repräsentative Umfragen ergaben, dass ¾ aller Befragten Kunststoff und die Kunststoffindustrie positiv oder überwiegend positiv beurteilen. Gleichzeitig wird der Werkstoff in keinem industriellen Anwendungsbereich als verzichtbar angesehen. Laut Dr. Rüdiger Baunemann, Hauptgeschäftsführer des Kunststofferzeugerverbandes PlasticsEurope, ist dies darauf zurückzuführen, dass Deutschland viel für die Umweltverträglichkeit und Verwertung von Kunststoffen leistet: „Die Verwertungsquote für gebrauchte Kunststoffprodukte liegt in Deutschland bei vorbildlichen 99%. […] Auch in Sachen Recycling liegen wir inzwischen mit einer Quote von 45% nicht nur europaweit, sondern weltweit auf einem Spitzenplatz.“

Kunststoffverpackungen werden bisher zu 36% recycelt und liegen damit noch leicht unter dem Durchschnittswert. Durch das neue Verpackungsgesetz (siehe Beitrag vom 07.04.2017) soll aber auch diese Quote bis 2020 auf 63% gesteigert werden. Es besteht also trotz der globalen Spitzenposition durchaus noch Potential zur Verbesserung.

Damit sich die Wiederverwertungsrate von Kunststoff jedoch auch weltweit erhöht, muss die Quote nicht nur alleine in Deutschland gesteigert werden. „Es reicht ja nicht, dass Kunststoffe und die Kunststoffindustrie in Deutschland aus gutem Grund ein hervorragendes Image haben. Wir müssen die Menschen weltweit zum richtigen Umgang mit unserem Werkstoff anleiten, damit wir die Vorteile, die Kunststoff in einer Vielzahl von Anwendungen offeriert, auch wirklich nutzen können“, so Dr. Baunemann, der deshalb vor allem die Notwendigkeit weltweiter Aufklärungsarbeit und Zusammenarbeit hervorhebt.

Die FISCHER Gruppe geht dabei bereits jetzt mit gutem Beispiel voran. Mehrere Niederlassungen in Deutschland sorgen dafür, dass Kunststoff in zahlreichen Ausführungen wiederverwertet und in die Kreislaufwirtschaft zurückgebracht wird. Durch Töchterunternehmen in Portugal und Spanien weitet sich dieses Engagement auch auf den europäischen Raum aus. Dort gibt es in Zukunft noch viel zu tun, denn beide Länder liegen im europäischen Vergleich bisher nur im Mittelfeld.

Quelle:
http://bvse.de/gut-informiert-kunststoffrecycling/nachrichten-kunststoffrecycling/1389-umfrage-belegt-gutes-image-fuer-kunststoff.html

 

Neues Verpackungsgesetz für nachhaltigere Kunststoffnutzung

Was die FISCHER Gruppe bereits seit mehreren Jahren erfolgreich durchführt, wird in Zukunft deutschlandweit gefördert. Durch ein vom Bundestag verabschiedetes Verpackungsgesetz soll die Recyclingquote einzelner Materialien auf bis zu 90% erhöht werden.

Derzeit landet fast die Hälfte aller gesammelten Kunststoffabfälle noch in der Müllverbrennungsanlage. Dies soll sich durch das neue Verpackungsgesetz ändern, dessen Zielsetzung insbesondere eine nachhaltigere Verwertung privater Plastikprodukte vorsieht.

Zentrale Inhalte des Gesetzes sind eine Ausweitung der Pfandpflicht für Getränke, eine bessere Kennzeichnung von Mehrwegflaschen sowie die Förderung von ökologisch vorteilhaften und recyclingfähigen Lebensmittelverpackungen. Dies soll beispielsweise die stoffliche Verwertungsrate von Kunststoffen bis 2022 von 36% auf 63% steigern.

Auch Bundesumweltministerin Barbara Hendricks sieht im Verpackungsgesetz eine große Chance, mit dem Einsatz von Sekundärrohstoffen einen Anteil zum Umweltschutz beizutragen: „Nach jahrelangem Ringen haben wir heute im Bundestag ein Gesetz beschlossen, das uns auf dem Weg zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft und den Umweltschutz insgesamt einen großen Schritt voranbringt. Wir stärken das Recycling von Verpackungen durch höhere Recyclingquoten. Wir schaffen Anreize für ökologische und recyclingfähige Verpackungen. Wir stärken Mehrweg durch mehr Transparenz an den Getränkeregalen. Und wir verbessern die kommunalen Gestaltungsmöglichkeiten für die Sammlung vor Ort.“

Die FISCHER Gruppe leistet durch die Herstellung von Mahlgütern und Regranulaten ebenfalls ihren Beitrag zur Erhaltung dieser Wertschöpfungskette. So werden Styropor, Folien und Hartkunststoffe in den einzelnen Tochterunternehmen verarbeitet und als hochwertige Sekundärprodukte wiederverwendet. 

Quellen:
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-03/verpackung-muell-recycling-bundestag
https://www.recyclingmagazin.de/2017/03/31/verpackungsgesetz-verabschiedet/

 

Die besten Produkte aus recyceltem Kunststoff

Alle zwei Jahre wird im österreichischen Wien von der EPRO (European Association of Plastics Recycling und Recovery Organisations) der „Best Recycled Plastics Product Award“ verliehen. Die Auszeichnung ist Anerkennung für Innovation und Nachhaltigkeit von Produkten und Designs aus Europa und dem Vereinigten Königreich, die aus recyceltem Plastik bestehen.

In diesem Jahr wurden im Rahmen der IdentiPlast 2017, der 13th International Conference on the Recycling & Recovery of Plastics, zum ersten Mal Preise in zwei Kategorien verliehen. Neben der klassischen Kategorie „Produkt“, wurde erstmals auch ein Produkt in der Kategorie „Design“ ausgezeichnet.

Beim diesjährigen Sieger im Bereich „Produkt“ handelt es sich um Kunststoffdachziegeln der Firma Roofeco System SL. Die Ziegeln bestehen zu 95% aus recyceltem Kunststoff. Sie sind besonders leicht, einfach zu installieren und überzeugen durch ihre einzigartige Stabilität. Durch die individuell angepasste Polymerzusammensetzung  aus recycelten Nanomineral-Partikeln zerbrechen die Ziegeln  nicht, sind flexibel und erlangen auch nach starker Krafteinwirkung wieder ihre ursprüngliche Form.

Im Bereich „Design“ durfte sich die ebenfalls aus Spanien stammende Firma SP-Berner Plastic Group über eine Auszeichnung freuen. Mit dem Design ihrer Gartenmöbel-Gruppe „Miami“ konnte sie die Jury davon überzeugen, dass auch Produkte aus recyceltem Kunststoff dem Design von Produkten aus Neuware in nichts nachstehen.

Eine verstärkte und anhaltende Nachfrage für Recyclingkunststoffe in Produkten zu erzeugen, ist grundlegend, um die Ressourceneffizienz zu verbessern und langfristig unsere Umwelt zu schonen. Der „Best Recycled Plastics Product Award“ bietet die Möglichkeit Produkte aus recyceltem Kunststoff der Öffentlichkeit zu präsentieren und damit auf die Ressourcenschonung aufmerksam zu machen. 

Quelle: http://bestproduct.epro-plasticsrecycling.org/page/15/finalists

 

Die Straße der Zukunft

Straßen aus Plastik? Hört sich zuerst einmal ungewöhnlich an, könnte in Rotterdam jedoch bald zum Stadtbild gehören. Denn Straßen müssen nicht zwingend geteert und mit Asphalt belegt werden.

Die VolkerWessels Tochter KWS entwickelte mit ihrem Projekt “PlasticRoad“ eine unweltfreundliche  Alternative aus recyceltem Kunststoff und Plastikmüll, z. T. aus den Ozeanen. Das Beste aber, diese Straße lässt sich nach Gebrauch wiederum recyceln.

Im Gegensatz zu herkömmlichem Asphalt lässt sich Plastik wesentlich einfacher produzieren und verarbeiten. Zudem hat die “PlasticRoad“ eine bis zu drei Mal längere Lebensdauer. Dies wiederum spart Energiekosten, die beim Straßenbau anfallen.

Die Straße besteht aus kastenförmigen Kunststoffelementen, welche verlegt werden können. Im Inneren der Kunststoffkästen ist genug Platz um Rohre und Kabel zu verlegen oder das Regenwasser abzuleiten. Auch das Ausbessern der Fahrbahnen gestaltet sich denkbar einfach, da das Schicht für Schicht abtragen der Asphaltstraßen entfällt.

Durch die einfache Handhabung gehören Dauerbaustellen in Zukunft hoffentlich der Vergangenheit an. Wir sind gespannt wie sich dieses Thema in den kommenden Jahren entwickelt!

Quelle: http://www.nachhaltigleben.ch/1-blog/3363-kunststoff-als-strassenbelag-aus-joghurtbechern-werden-fahrbahnen

 

Küchenfronten aus recyceltem Kunststoff

Seit Anfang Februar 2017 führt das schwedische Möbelhaus IKEA Küchenfronten aus recyceltem Kunststoff und Holz. Gemeinsam mit einem italienischen Lieferanten hat das Unternehmen hierfür ein neues Material entwickelt - eine Kunststofffolie aus 100% recycelten PET-Flaschen.

Die Küchenfront „Kungsbacka“ besteht damit fast zu 100% aus recycelten Materialien. Lediglich der Klebstoff und die Farbpigmente, welche in der Kunststofffolie zum Einsatz kommen, sind aus Neumaterialien.

Für die Herstellung einer 40 x 80 cm großen „Kungsbacka“ Küchenfront werden 25 Halbliter-PET-Flaschen benötigt.

"Die größte Herausforderung lag darin, aus dem recycelten Material eine Folie zu machen, die die gleichen Qualitätsanforderungen erfüllt, wie Folie aus neuem Material. Schließlich ist uns dies gelungen, ohne bei Qualität oder Preis Kompromisse eingehen zu müssen", erklärt Marco Bergamo, Leiter der Entwicklungsabteilung beim italienischen IKEA Lieferanten 3B.

Quelle: http://www.presseportal.de/pm/29291/3549252

 

Kunststoff entscheidet den Super Bowl

Über 800 Mio. Augenpaare weltweit richten sich am Sonntagabend, 05. Februar nach Houston, Texas und verfolgen den 51. Super Bowl. Dieses sportliche Megaevent wäre ohne den Einsatz von Kunststoffen nicht möglich.

Der Kick-off erfolgt um 17.30 Uhr Ortszeit (0.30 Uhr dt. Zeit) im NRG-Stadium der Houston Texans. Das moderne Stadion besticht vor allem durch seine einfahrbare Dachkonstruktion und durch den zweitgrößten Videobildschirm der Welt. Ausgestattet ist es mit Kunstrasen des amerikanischen Herstellers „Turf Nation“. Das künstliche Grün besteht aus hochwertigen Polyethylen-Fasern, die ideale Platzbedingungen für das größte Sportevent der Welt garantieren.

Ein Football-Helm samt Facemask (Gesichtsgitter) gehört zwingend zur Ausrüstung eines jeden Football Spielers dazu. Früher bestanden Helme aus Leder, die den Kopf nur notdürftig vor Verletzungen bewahrten. Die Helmschale moderner Football-Helme besteht hauptsächlich aus Polycarbonat. Dieser Kunststoff zeichnet sich durch eine hohe Festigkeit und Härte aus. Für die darunterliegende Polsterung sorgte früher Styropor. Mittlerweile werden immer häufiger auch Luftkammern eingesetzt.

Neben dem Helm ist der Brustpanzer (Shoulder pads oder Pads genannt), als Schutz für den Oberkörper unabdingbar. Die modernen Pads bestehen aus einem stoßdämpfenden Schaumstoff mit einer harten Kunststoff-Außenhülle, die zudem atmungsaktiv ist und ein hohes Maß an Bewegungsfreiheit gewährleistet. Im Laufe der Jahre wurde die Sicherheit der Spieler, mit Hilfe von neuen Kunststoff-Technologien, immer weiter verbessert.

Über den Shoulder pads tragen alle NFL-Spieler die offiziellen Trikots von Nike. Die speziell für den Super Bowl angefertigten „Nike Elite NFL Trikots“ bestehen aus einem Mix aus Nylon (Polyamide) und Elastan (Spandex). Dies ermöglicht eine flexible Passform und eine gute Atmungsaktivität während des gesamten Spieles. Um die Farbe der Trikots ranken sich viele Legenden, denn elf der letzten zwölf Super-Bowl-Sieger trugen weiße Trikots im Finale. Beim 51. Super Bowl werden die New England Patriots in weiß auflaufen. Ist dies bereits ein Hinweis auf den diesjährigen Sieger? Wir sind gespannt …

 

Kunststoffverpackungsindustrie startet dynamisch ins neue Jahr

Nach einem erfolgreichen Jahr 2016 rechnen die Hersteller von Kunststoffverpackungen auch zu Beginn dieses Jahres mit einem positiven konjunkturellen Verlauf.

Alle im Rahmen des IK-Konjunkturtrends befragten Unternehmen bewerten die allgemeine Wirtschaftslage mit gut (70 Prozent) oder befriedigend (30 Prozent). Entsprechend zuversichtlich fällt die Einschätzung für die Umsatz- und Exportentwicklung der Unternehmen in den ersten drei Monaten 2017 aus. Über die Hälfte der Befragten erwartet in den nächsten Wochen gleichzeitig einen Anstieg der Rohstoffkosten. Das wird aus Sicht der Unternehmen auch bei Verpackungen zu entsprechenden Preisanpassungen führen.

Das große Engagement der Kunststoffverpackungsbranche beim Thema Nachhaltigkeit prägt auch 2017 die unternehmerischen Entscheidungen. Immerhin 80% der Firmen werden in diesem Jahr weitere Investitionen im Bereich Energieeffizienz tätigen und damit unter anderem ihre Klimabilanz erneut verbessern.

Quelle: http://www.kunststoffverpackungen.de/kunststoffverpackungsindustrie_startet_dynamisch_ins__neue_jahr_6010.html

 

Kunststoff bringt Elbphilharmonie in Form

Am 11. Januar 2017 wurde nach fast zehnjähriger Bauzeit die Elbphilharmonie in Hamburg eröffnet. Auf einen ehemaligen Speicher mit Backsteinfassade wurde ein zeltartiger Glasbau mit Konzertsälen, einem Hotel und Wohnungen gebaut.

Der wohl spektakulärste Bauabschnitt war die beeindruckende Glasfassade. Sie ist eine der ersten weltweit, in der glasfaserverstärkter Kunststoff verarbeitet wurde. Der Kunststoff-Zusatz ermöglicht es, das Material in freie Formen zu bringen. Jede der 1089 angebrachten Scheiben ist somit ein Unikat. Gefertigt wurden wesentliche Teile dieser Außenflächen in Gundelfingen bei der Firma Gartner, einem der führenden Fassadenbauer weltweit. Auch die 104 Loggia-Auswölbungen der spektakulären Fassade sind aus glasfaserverstärktem Kunststoff gefertigt. Die Chemnitzer Firma Fiber-Tech stellte sich dieser Herausforderung. Die Glasfaser-Elemente, die an Stimmgabeln erinnern sollen, sind rund 3x3 Meter groß und wiegen rund hundert Kilogramm.

Das wellenförmige Dach des Konzerthause setzt sich aus acht gekrümmten Flächen zusammen, auf der zusätzlich 6.000 schimmernde Aluminium-Pailletten montiert wurden. Darunter wurde eine mehrschichtige Kunststoffbahn zur Dachabdichtung verlegt. Diese schützt die Elbphilharmonie vor Regen und hält auch Unwettern mit Blitzeinschlägen stand.

Um das neue Wahrzeichen Hamburgs in das richtige Licht zu rücken, wurde die österreichische Firma Zumtobel mit der Gestaltung des Lichtkonzeptes beauftragt. In der für Besucher freizugänglichen Plaza wurden beispielsweise 870 maschinell aus Kunststoff gefertigte Kugelleuchten installiert.

Die bauliche Realisierung, eines der spektakulärsten Gebäude Europas, wäre ohne den Einsatz von Kunststoffen in dieser Form wohl kaum möglich gewesen.

 

 

Kunststoff bringt Wintersportler in Fahrt

Sobald die ersten Schneeflocken fallen zieht es Wintersportler auf die Pisten. Damit der Wintersport auch Spaß bringt und nicht zur Rutschpartie wird, tüfteln die Hersteller Jahr für Jahr an innovativen Technologien, häufig mit der Hilfe von Kunststoffen.

Damit Sie bei eisigen Minusgraden immer behaglich warm und trocken bleiben, wird Schneebekleidung überwiegend aus speziellen Kunststoff-Fasern gefertigt. Auch das Problem vieler Skifahrer, dass neugekaufte Skischuhe am Anfang immer etwas drücken, wurde durch Kunststoffe behoben. Die neuesten Skischuhgenerationen haben eine flexible Kunststoff-Sohle, welche sich jedem Fuß individuell anpasst. Kunststoffe kommen ebenfalls in den Ski und Snowboards selbst zum Einsatz. Ein Sandwich aus unterschiedlichsten Materialien sorgt dafür, dass die Sportgeräte möglichst leicht sind und dennoch über hervorragende Gleiteigenschaften verfügen.

Um bei rasanten Abfahrten jederzeit die Sicherheit der Wintersportler zu gewährleisten, feilen die Hersteller ständig an Schutzausrüstung. Moderne Ski- und Snowboardhelmen haben einen Styroporkern, der die Sturzenergie dämpft und auf eine möglichst große Fläche verteilt. Für Extremsportler und Bergretter wurden zudem Lawinen-Airbags aus Kunststoff entwickelt. Ein Zug an einer Reißleine genügt, um Luftpolster am Rücken aufzublasen, welche den Verunglückten oberhalb der Lawine halten.

Kunststoffe sorgen somit nicht nur für hohen Tragekomfort, sondern helfen auch dabei Leben zu retten. Wintersport, wie wir ihn heute betreiben, wäre ohne Kunststoffe undenkbar.

 

Kundenakzeptanz für airpop®-Verpackungen steigt

 

Eine Umfrage zum Kunststoffimage in Deutschland hat ergeben, dass sich das Image von Verpackungen aus airpop®-Material im Vergleich zur letztmalig durchgeführten Umfrage im Jahr 2013 um 11 Prozent verbessert hat. Besonders der hohe Produktschutz bei gleichzeitig geringem Gewicht wird von den Befragten als wesentlicher Vorteil genannt. Lediglich das Recycling der Verpackungen und die damit verbundene Ressourcenschonung werden kritisch betrachtet. Genau an dieser Stelle setzt die FISCHER Gruppe an. Durch unsere firmeneigenen Upcycling-Verfahren gelangt bereits verwendetes EPS-Verpackungsmaterial in Form von Mahlgut oder Regranulat zurück in den Wirtschaftskreislauf.  Mit unserer langjährigen Erfahrung im Bereich Recycling stehen wir unseren Kunden außerdem gerne beratend zur Seite.

Die Geburtsstunde des Styropors

Wussten Sie schon, dass Styropor nur durch einen glücklichen Zufall entstand?

1949 vergaß der Wissenschaftler Dr. Fritz Stastny eine Schuhcremedose gefüllt mit Polystyrol und Petroläther über das Wochenende im Trockenschrank. Zu seiner Überraschung fand er darin zu Beginn der neuen Arbeitswoche einen kleinen Berg aus weißem expandiertem Polystyrol. Das war die Geburtsstunde des Styropors, wie es heute von der FISCHER Gruppe verarbeitet wird.