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Kunststoffbranche

Neuigkeiten rund um das Thema Kunststoff

 

Styropor® ist recyclingfähig!

Das Recycling von airpop® steht aktuell im öffentlichen Diskurs. Hintergrund dessen ist der Entwurf einer Orientierungshilfe zur Bemessung der Recyclingfähigkeit von systembeteiligungspflichtigen Verpackungen der Zentralen Stelle Verpackungsregister, die Styropor® von den sogenannten „Gutmaterialien“ ausgrenzt und damit ungerechtfertigt als nicht recycelbaren Wertstoff deklariert. Doch die Styropor®-Branche weiß: Styropor® ist recycelbar und wird erfolgreich recycelt. Es fehlen lediglich die wirtschaftlichen Anreize zu einer Aussortierung aus den Abfällen der Kommunen.

Stellungnahme der Fachgruppe airpop® Forum

Das stellt auch die Fachgruppe airpop® Forum der IK in ihrer Stellungnahme im Rahmen eines Konsultationsverfahrens klar. Laut einer Conversio Studie aus dem Jahr 2017 liegt die Recyclingquote für airpop-Verpackungen in Deutschland bei etwa 50 Prozent. Ein beispielhaftes Ergebnis im europäischen Vergleich, das sukzessive weiter ausgebaut wird.

Die Rolle von FISCHER im EPS-Recycling

Unterdessen überzeugt das Material nicht nur in seiner Erst-Nutzungsphase durch spezifische Schutz- und Isolierfunktionen in Sachen Nachhaltigkeit. Denn FISCHER zeigt, dass EPS auch nach seinem Lebensende dem Kreislauf wieder als Sekundär-Rohstoff zugeführt wird. Etwa 80 Prozent aller airpop®-Verpackungen werden derweil durch die Zusammenarbeit der Unternehmen mit Entsorgern und Handelshäusern außerhalb des Gelben Sacks gesammelt und direkt Recycling-Unternehmen wie der FISCHER Gruppe zugeführt.

Die Bedeutung der Dualen Systeme

Demnach ist das Recycling von EPS zwar technisch möglich und wird auch seit Jahren von Unternehmen wie der FISCHER Gruppe praktiziert. Dennoch stuft die Zentrale Stelle Verpackungsregister Styropor als nicht-recyclingfähig ein, da sich das Recycling der Mengen aktuell für die Dualen Systeme nicht rechnet und daher nicht erfolgt. Spezialisierte Recycler suchen währenddessen nach EPS-Mengen, auch aus den Dualen Systemen, um die Recyclingquote nachhaltig zu verbessern.

Quelle:   https://airpop.de/content/4-presse/stellungnahme-recyclingfaehig-airpop-styropor-verpackungen-werden-erfolgreich-recycelt/stellungnahme-ik_-epsy_fg_airpop_recyclingfaehigkeit.pdf

 

FISCHER zu Gast bei Tönsmeier

Am Dienstag, den 4. September, war unser Geschäftsführer Jürgen Sohn zu Besuch bei Tönsmeier im ostwestfälischen Porta Westfalica. Anlass des Besuchs war ein Besichtigungstermin im Rahmen einer Diskussion zu einer möglichen Aussortierung von EPS-Formteilen aus dem gelben Sack. Denn das Recycling von airpop® steht aktuell erneut im öffentlichen Diskurs.

Beurteilung der Recyclingfähigkeit von EPS

Hintergrund dessen ist die Orientierungshilfe zur Bemessung der Recyclingfähigkeit von systembeteiligungspflichtigen Verpackungen der Zentralen Stelle Verpackungsregister, die Styropor® von den sogenannten „Gutmaterialien“ ausgrenzt und damit ungerechtfertigt als nicht recycelbaren Wertstoff deklariert. Doch die Styropor®-Branche weiß: Styropor® ist recycelbar und wird erfolgreich recycelt. Es fehlen lediglich die wirtschaftlichen Anreize zu einer Aussortierung aus den Abfällen der Kommunen.

GreenCycle integriert Tönsmeier

Die Tönsmeier Unternehmensgruppe ist eines der größten Entsorgungsunternehmen in Deutschland und wurde nun vom hauseigenen Recyclingdienstleister der Schwarz-Gruppe übernommen, der auch die Handelsunternehmen Lidl und Kaufland angehören. GreenCycle übernimmt dabei rund 3.000 Mitarbeiter an 70 Standorten und die Verwertung und das Recycling der Abfälle von fast 3 Millionen Einwohnern. Die Schwarz-Gruppe investiert damit in die Kapazitäten und Technologien der Unternehmensgruppe Tönsmeier, welche 2017 einen Umsatz von rund 500 Mio. Euro erzielte und neben Kunststoff auch Altglas und Metallschrott aufbereitet. GreenCycle selbst recycelte bereits 2017 rund 150.000 Tonnen Kunststoff und wolle laut Geschäftsführer Dietmar Böhm durch den Erwerb von Tönsmeier die Kreislaufsysteme weiter schließen und die Recyclingfähigkeit vorantreiben.

Quelle:   https://airpop.de/content/4-presse/stellungnahme-recyclingfaehig-airpop-styropor-verpackungen-werden-erfolgreich-recycelt/stellungnahme-ik_-epsy_fg_airpop_recyclingfaehigkeit.pdf

Adidas setzt auf Recycling-Material

„Sportmode aus Meeresabfall!“ – Vorstellungen wie diese mögen für Kunden wohl unhygienisch und unvorstellbar klingen. Doch der Gedanke dahinter manifestiert sich aktuell in der Geschäftsausrichtung eines großen Herstellers. Denn der Sportartikelkonzern Adidas gab vor kurzem bekannt, dass bis zum Jahre 2024 ausschließlich Kunststoffe aus Wiederverwertung für Laufschuhe und Bekleidung verwendet werden. Und dabei bestehe heute etwa die Hälfte der genutzten Werkstoffe des Konzerns aus Kunststoffen. Die komplette Umstellung auf Recycling-Materialien bedeutet daher einen großen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit.

Real Madrid stellt neues Trikot vor

Als prominentestes Beispiel ist dabei die Vorstellung der neuen Ausweichtrikots der Mannschaft von Real Madrid für die kommende Saison hervorzuheben. Denn die rote Spielerbekleidung besteht zu 100% aus recyceltem Plastik. Völlig neu ist die Idee dahinter allerdings nicht. Auch die Spieler des FC Bayern München bestritten im Jahre 2016 ein Auswärtsspiel mit Trikots aus recyceltem Müll und machten damit auf die Verschmutzung der Weltmeere aufmerksam.

Yoga-Kollektion aus recyceltem Plastik

Im April stellte Adidas diesbezüglich seine dritte Kollektion aus recyceltem Plastik aus den Weltmeeren vor. Adidas x Wanderlust nennt sich die Yoga-Kollektion für Frauen, die bei der Produktion ausschließlich auf recyceltes Plastik aus den Weltmeeren zurückgreift. Das Unternehmen bekräftigt damit seine Zusammenarbeit mit der Umweltschutzorganisation Parley for the Oceans, welches sich die Rettung der Ozeane zur Aufgabe macht. Als Aushängeschild wird dabei die Reinigung der Ozeane von Plastikmüll  hervorgehoben und die besondere Rolle der Meere als wichtigstes Ökosystem betont.

Kreislaufwirtschaft in der Textilindustrie

Adidas strebt mit der Verwendung von Recycling-Materialien nach einer Kreislaufwirtschaft in der Textilindustrie. Augenmerk liegt dabei im Verzicht auf primäre Materialien, nicht in einem Verzicht auf die Materialien selbst. Die recycelten Materialien verfügen jedoch über dieselben Eigenschaften wie die ursprünglichen Materialien.

Quellen:

https://www.ispo.com/produkte/id_78019134/ein-adidas-schuh-aus-ozeanmuell.html

http://www.parley.tv/#fortheoceans

Forum für sicheres Dämmen mit EPS

Die Verwendung des Werkstoff EPS im Fassadenbau steht immer wieder im öffentlichen Diskurs und hat nach wie vor mit einigen Vorurteilen zu kämpfen. Daher hat sich das Forum für sicheres Dämmen mit EPS (FSDE) und dessen zugehörige Internetplattform mit-sicherheit-eps.de nun die kritische Betrachtung des Werkstoffs zur Aufgabe gemacht. Erklärtes Ziel der am 28.06.2018 offiziell gegründeten Initiative ist die sachliche Auseinandersetzung mit dem Werkstoff Expandiertes Polystyrol (EPS) und überdies die stetige Verbesserung der Dämmung mit EPS.

Wissenschaftliche Betrachtung des Dämmstoffs

Um eine möglichst exakte Darstellung der Fakten rund um den Umgang mit dem Dämmstoff zu gewährleisten, setzt das Forum auf tatkräftige Unterstützung aus der Wissenschaft. Die Vertreter der Bereiche Bauphysik, Bauingenieurwesen und Nachhaltiges Bauen beantworten unabhängig Sachfragen und achten auf die Richtigkeit der Inhalte. Denn trotz des bewährten Einsatzes von EPS in den vergangenen Jahrzenten, habe sich laut Carolin Westphal, Pressesprecherin des FSDE, in der Öffentlichkeit eine gewisse Verunsicherung breit gemacht. Diese betreffe neben der Materialentsorgung vor allem die Frage nach der Brandsicherheit von Fassaden, welche mit EPS gedämmt sind.

Vorteile der Verwendung von EPS im Fassadenbau

Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Forum nun im Dialog mit den Stakeholdern und vermittelt dabei Argumente für einen sicheren, ökologischen und effizienten Einsatz des Werkstoffs. Darunter finden sich auch Vorteile und Potenziale der Verwendung von EPS im Fassadenbau. Neben der hohen Sicherheit des Dämmstoffs ist dabei auch gerade die außerordentlich positive Energiebilanz vom Werkstoff hervorzuheben. Als Dämmstoff mit positiver Energiebilanz werden Materialien bezeichnet, die im Laufe ihrer Nutzungsphase mehr Energie einsparen, als die Energie, die zu ihrer Herstellung aufgewandt wird.

Kommunikation mit Interessengruppen

Um das Image von Expandiertem Polystyrol nachhaltig zu festigen, tritt das Forum mit Medien, Politik, Wirtschaft und explizit auch mit den Hausbesitzern selbst in Kommunikation. Der regelmäßige Austausch mit allen Interessengruppen dient unterdessen auch der stetigen Verbesserung der Dämmung mit EPS. Dabei spielt neben Sicherheit und Effizienz auch ganz besonders das Thema Nachhaltigkeit eine bedeutende Rolle. Ein durchweg geschlossener Stoffkreislauf ist das Ziel, an welchem Unternehmen wie die FISCHER Gruppe täglich arbeiten.

Erfahren Sie mehr über die Arbeit des FSDE unter: http://www.mit-sicherheit-eps.de/

Kunststoff bei der Fußball-WM

Es ist soweit! Die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland hat begonnen. Fans aus aller Welt fiebern nun mit ihren Mannschaften mit und feiern bis zum 15. Juli die größte Fußballveranstaltung der Welt. Doch während dieses internationale Spektakel tobt und die Fußballer um den Titel kämpfen, ist der Kunststoff bereits fast unbemerkt ganz vorn im Sport angekommen.

Recycling von Kunstrasen

So werden etwa die Spiele, für den Betrachter kaum zu erkennen, auf Kunstrasen ausgetragen. Auf dringenden Bedarf nach Entsorgung von älteren Spielfeldern beschäftigt sich ein FIFA-Qualitätsprogramm seit 2001 mit den daraus resultierenden Herausforderungen. In Zusammenarbeit mit der Industrie, den Gemeinden, Beratungsfirmen und diversen anderen Institutionen untersucht die FIFA das Recycling von Kunstrasen und konzipiert Richtlinien für dessen Wiederverwertung. Zur Wiederverwertung wird der Kunststoffanteil dabei von anderen Bestandteilen getrennt, zerkleinert und zur Verarbeitung zu einem neuen Rohstoff ganz im Sinne des Closed-Loop–Prinzips vorbereitet. Der Wertstoff Kunststoff findet indes aber auch in weiteren Gegenständen seinen Einsatz.

Bio-Kautschuk in WM-Spielbällen

Telstar 18 ist der Name des offiziellen Spielballs des diesjährigen Wettbewerbs. Neben modernem Design und ausgezeichneten Produkteigenschaften besticht der Telstar 18 aber schließlich mit einer kuriosen Innovation: die Verwendung einer Gummischicht aus biobasiertem EPDM-Kautschuk. Das Eigenschaftsprofil ist laut Hersteller zwar identisch mit dem vom herkömmlich verwendeten Stoff, jedoch wurde dieser mit bis zu 70% Bio-Ethylen verbessert. Die Moosgummischicht liegt direkt unter der Außenhaut des Balls und dient der optimalen Unterstützung des Abprallverhaltens.

Nachhaltigkeit als Ausrichtung

Doch auch Kleidung und Schuhe werden, dank der hervorragenden Eigenschaften, zu großen Teilen aus verschiedenen Kunststoffen gefertigt. Neben der Wasserdichtigkeit und einem minimierten Luftwiderstand finden allerdings auch gerade Aspekte der Nachhaltigkeit Beachtung. Da Kunststoff ohnehin nicht mehr aus dem Sport wegzudenken ist, liegt die Betonung auf der Beseitigung des `single use problems‘ und damit auf dem Stellenwert einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft. Dabei ist in diesem Jahr durchaus eine Tendenz zu erkennen, die sich in der öffentlichen Ausrichtung der FIFA niederschlägt. Diese wurde in einer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie durch die FIFA und das lokale russische Organisationskomitee aufgearbeitet und zum Beginn der Weltmeisterschaft in die Wege geleitet.

Die FISCHER Gruppe wünscht allen eine spannende Weltmeisterschaft 2018!

 

Quellen:
https://www.k-zeitung.de/zuckerrohr-fuer-den-wm-fussball/150/1087/105480/

https://www.newsclick.in/telstar-18-boots-and-jerseys-plastic-side-fifa-world-cup

https://football-technology.fifa.com/media/1230/artificial_turf_recycling.pdf"

https://resources.fifa.com/mm/document/tournament/competition/02/66/69/50/sustainabilitystrategyfor2018fifaworldcup_neutral.pdf

Jugend forscht für Kunststoffrecycling

Vom 24. bis 27. Mai präsentierten die jungen Tüftler der Republik in Darmstadt ihre spannenden Ideen und Experimente. In diesem Jahr fiel dabei insbesondere ein Themengebiet ins Auge: das Kunststoffrecycling. Außerordentliche Beachtung fand unterdessen das Projekt „ReUse in Space“.

Rostocker Schüler recyclen im Weltall

Drei Schüler aus Rostock überzeugten die Jury mit ihrer Forschung über sinnvolle Verwertung von Kunststoffabfällen im Weltall. Müll, der etwa auf der Raumstation ISS anfällt, wird bisher per gezieltem Verglühen im Weltall entsorgt. Das wollen die jungen Forscher nun ändern und haben in Kooperation mit einem beeindruckenden Netzwerk aus Kontakten zu Universitäten, der Industrie und Astronauten ein Konzept entwickelt, womit Polyethylen eingeschmolzen und danach erneut verwendet werden kann. Das entstehende Filament dient als Rohstoff zur Verwendung in 3D-Druckern.

Umweltschutz durch Milchsäure-Plastik

Doch neben dem Bundessiegerprojekt der Rostocker Schüler auf dem Gebiet der Geo- und Raumwissenschaften glänzten auch weitere junge Schöpfer mit ihren geistreichen Konzepten. So begab sich ein weiterer Schüler aus Ingelheim auf die Suche nach einem Kunststoff, der auch unter erschwerten Bedingungen im Meer abgebaut werden kann und stieß dabei auf die Gruppe der Polylactide. Per Dokumentation verschiedener Kunststoffe konnte er ein rasches Voranschreiten des Zerfalls der Milchsäureverbindungen nachweisen - ein entscheidender Vorteil gegenüber herkömmlichen Verbindungen.

Hungrige Larven und Mikroplastik im Abwasser

Zwei 16-jährige Nachwuchsforscherinnen aus Berlin untersuchten unterdessen das Fressverhalten von Larven der Großen Wachsmotte. Sie setzten sie dazu in Becher, die sie mit verschieden dicken Folien aus Polyethylen überzogen. Die Larven fraßen sich durch all diese Folien und anhand des erhöhten CO2-Ausstoßes konnte belegt werden, dass die Larven den Kunststoff tatsächlich verdauen. Ein weiteres Team aus Wusterhausen wies durch Filtrieren von Wasser aus dem Auslauf einer Kläranlage Mikropartikel nach und evaluiert künftig, wie diese wieder aus dem Wasser entfernt werden können. Wir sind begeistert vom Forschergeist der jungen Tüftler und freuen uns bereits auf neue Entwicklungen der Projekte.

Quelle: https://www.jugend-forscht.de/fileadmin/user_upload/Downloadcenter/Bundeswettbewerb/180527_Preistr%C3%A4gerbrosch%C3%BCre_Web_Doppelseiten.pdf

Statusbericht der deutschen Kreislaufwirtschaft

Am Dienstag, den 8. Mai wurde in Berlin der diesjährige Statusbericht der deutschen Kreislaufwirtschaft veröffentlicht. Dieser gewährt den Medien und der Öffentlichkeit einen Einblick in die Prozesse, Leistungen und Aufgaben der Branche. 9 Verbände und deren Vertreter haben sich zusammengeschlossen, um umfangreiche Einblicke & Aussichten der Branche zu erarbeiten. Wir haben die wichtigsten Infos in einem kleinen Beitrag zusammengefasst.

Lage der Kreislaufwirtschaft in Deutschland

Jährlich werden etwa 400 Millionen Tonnen Abfälle in Deutschland gesammelt, transportiert oder verwertet. Die überwiegende Masse jener besteht aus Bau- und Abbruchabfällen oder entsteht bei der Gewinnung von Bodenschätzen. Von zentraler Bedeutung für die Belange der Kreislaufwirtschaft sind jedoch die Abfälle, welche aus den Bereichen Industrie und Gewerbe stammen und Siedlungsabfälle. Diese sind Rohstoffquellen für unsere Kreislaufwirtschaft.

Recycling und Entsorgung geschieht im Mittelstand

Die technologisch hochwertige Infrastruktur findet in Deutschland hauptsächlich im Mittelstand statt. Mit etwa 290.000 Beschäftigten entspricht sie dabei etwa der Größe anderer Sektoren wie der Energiewirtschaft. Gerade die Recycling- und Entsorgungsbranche ist dabei als hochinnovative und ständig wachsende Wirtschaftsbranche hervorzuheben. Der Mittelstand organisiert gemeinsam mit den Bürgern meist regional die Kreislaufwirtschaft und nimmt dabei eine maßgebliche Rolle für die Zukunft ein.

Kreislaufwirtschaft 4.0

Gerade in einem solch innovativen Sektor steht in diesem Jahr das Thema Digitalisierung ganz besonders im Vordergrund. Mit der Digitalisierung und dem sich damit ändernden Konsumverhalten sieht sich die Branche vor neuen Herausforderungen, beispielsweise dem steigenden Bedarf an Kartonagen durch den zunehmenden Versandhandel. Die Kreislaufwirtschaft soll daher zukünftig integraler Bestandteil der Wertschöpfungskette sein und neben den Herausforderungen und Anforderungen gleichermaßen auch die Chancen der Digitalisierung nutzen.

Ausblick

Für eine nachhaltige Entwicklung des Sektors sind an dieser Stelle die Etablierung von robusten Märkten und die Produktion hochwertiger Recycling-Produkte von großer Bedeutung. Themen wie Schonung natürlicher Ressourcen, Klimaschutz und der Beitrag der Kreislaufwirtschaft zur Energiewende stehen dabei im Vordergrund. Mit einem steigenden Stellenwert des Recyclings in unserer Gesellschaft und der damit verbundenen steigenden Nachfrage nach Sekundärrohstoffen bildet sich ein enormer Nachfragemarkt. Abfallvermeidung und Recycling bilden somit zentrale und moderne Schwerpunkte der Produktionsweisen.

Spezialist für Sekundärrohstoffe

Auch die FISCHER Gruppe ist sich den Anforderungen und Potenzialen bewusst. Wandel und stetige Veränderungen prägen unsere Zeit und die Märkte, in denen wir agieren. Als Spezialist für Sekundärrohstoffe beobachten wir aufmerksam neue Entwicklungen der Branche und setzen uns täglich aktiv für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft ein.

Den ausführlichen Statusbericht der deutschen Kreislaufwirtschaft finden Sie hier

Erster internationaler Recycling-Tag!

Am Sonntag, 18.03.2018 findet der erste internationale Recycling Tag satt. Ins Leben gerufen wurde der „Global Recycling Day“ von der Weltrecyclingorganisation Bureau of International Recycling (BIR) mit dem Ziel, der Gesellschaft die Bedeutung des Recyclings zu vermitteln und der Politik Denkanstöße und Handlungsempfehlungen zu geben. Außerdem soll das Recycling als „Siebte Ressource“ etabliert werden. Hierzu wurde ein Sieben-Punkte-Plan aufgestellt, mit dessen Hilfe eine effektivere Rückgewinnung von Rohstoffen geschaffen werden soll.

Zum aufgestellten Punkte-Plan zählen unter anderem die Stärkung internationaler Abkommen zur Förderung des Recyclings, die Aufklärung der breiten Öffentlichkeit über die unverzichtbare Rolle des Recyclings und eine starke Zusammenarbeit mit der Industrie, um die Entwicklung „recyclingfähiger Designs“ zu ermöglichen.

Auch deutsche Verbände, wie der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse), unterstützen die Aktion des Weltverbandes und möchten am kommenden Sonntag ganz besonders darauf hinweisen, wie wichtig die Rückgewinnung von Rohstoffen ist. Eric Rehbock, Hauptgeschäftsführer bvse, kommentiert den ersten internationalen Recycling-Tag daher wie folgt: „Die Rohstoffe auf unserer Welt sind begrenzt. Unsere Aufgabe ist es, so sorgsam und effizient wie möglich mit ihnen umzugehen. Deshalb ist es wichtig, die verfügbaren Rohstoffe so oft wie möglich zu nutzen. In unseren Abfällen stecken Wertstoffe wie Altpapier, Schrotte, Altkunststoffe, Metalle oder Glas, die nichts anderes sind als (Sekundär-)Rohstoffe für die gewerbliche und industrielle Produktion. Abfälle sind kein Müll, das muss den Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bewusst werden. Deshalb ist es gut, dass der BIR den Global Recycling Day 2018 ausgerufen hat.“

Als Recyclingunternehmen und Mitglied des bvse unterstützt selbstverständlich auch die FISCHER Gruppe diese Initiative und möchte die Chance nutzen, um auf das Thema Recycling aufmerksam zu machen. Mit der Verwertung von Hartkunstoffen, Folien und Styropor tragen die Unternehmen der FISCHER Gruppe täglich dazu bei, dass Wertstoffe ihren Weg zurück in den Wirtschaftskreislauf finden. Jede Ressource die damit eingespart werden kann, schütz die Umwelt und rettet den Planeten.

Wie auch Sie dazu beitragen können, erfahren Sie auf: www.globalrecyclingday.com

Quellen:
https://www.bvse.de/recycling/pressemitteilungen/2852-verbaende-unterstuetzen-weltweiten-recycling-tag.html

https://www.globalrecyclingday.com/

Kunststoff meets Olympia

Heute ist es endlich soweit! Mit der in diesem Moment stattfindenden Eröffnungsfeier starten die Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang. Bis zum 25. Februar kämpfen unter dem olympischen Motto „höher, schneller, weiter“ wieder fast 3000 Athleten in 15 Sportarten um die Goldmedaillen. Ebenfalls am Start ist auch der Werkstoff, welcher viele neue Rekorde erst möglich macht – Kunststoff.

Kunststoff ist im Sport schon länger eine feste Größe. Fast keine Sportart kommt in der heutigen Zeit ohne den Werkstoff aus und so ist es nicht verwunderlich dass die deutsche Industrie jährlich rund 355.000 Tonnen Kunststoffe zu Sport- und Freizeitartikel verarbeitet.

Durch den Einsatz von Kunststoffen hat sich vieles im Sport verändert. Statt aus Baumwolle besteht die Kleidung beispielsweise heute aus Polyamid (PA) und Polyester (PES). Neben der deutlich erhöhten Strapazierfähigkeit halten die neuen Materialien die Sportlerinnen und Sportler auch bei widrigsten Bedingungen trocken und warm. Auch Helme, Skier und andere Sportgeräte werden nicht mehr wie früher aus Leder und Holz hergestellt, sondern profitieren von den einzigartigen Eigenschaften des Werkstoffs Kunststoff. Während Helme beispielsweise unter anderem aus Polyurethan (PUR) gefertigt werden, bestehen Skier aus mehreren Materialien, welche im Sandwich-Verfahren geschichtet werden. Kunststoff spielt dabei eine zentrale Rolle. So kommen beispielsweise innovative Schmelzklebstoffe und duroplastische Klebstoffe zum Einsatz. An der Unterseite befinden sich glasfaserverstärkte Kunststoffe, welche besonders gute Gleiteigenschaften besitzen und die Athleten somit möglichst schnell ins Ziel befördern.

In Pyeongchang werden damit an den 16 Wettkampftagen nicht nur die besten Athleten gekürt, sondern auch die verwendeten Kunststoffe. FISCHER wünscht allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Olympischen Winterspiele 2018, besonders natürlich den deutschen Athleten, viel Glück und Erfolg!

Quellen:
http://www.plastverarbeiter.de/73337/kunststoff-im-sport-nischenanwendung-mit-strahlkraft/

https://www.presseportal.de/pm/12523/1759550

http://www.sportbuzzer.de/artikel/logo-und-motto-der-olympischen-winterspiele-2018/

China stoppt Import von Kunststoffabfall

In China spielen jetzt auch Umweltfragen eine große Rolle. Mit dem sofortigen Importstopp von insgesamt 24 Abfallarten, darunter unsortierter Plastikabfall und alte CDs, müssen sich viele europäische Länder Alternativen überlegen, wie sie ihren Abfall in Zukunft beseitigen können. China will ein eigenes Recyclingsystem und damit eine eigene Kreislaufwirtschaft aufbauen und somit umweltbewusster werden.

Recyclingunternehmen, Politik und Verbraucher müssen darauf reagieren. Das bisherige Konsummodell, das auf unbeschränktem Wachstum bei beschränkten Ressourcen basierte, muss hinterfragt werden. Auch Deutschlands Recyclingsystem steht vor einer großen Herausforderung, da China bisher größter Importeur von Kunststoffabfällen war. Auch wenn die Branche bereits nach alternativen Abnehmern in anderen asiatischen Staaten sucht, existiert derzeit kein Exportmarkt, welcher die zuvor nach China transportierten Mengen abnimmt. Dies hat zur Folge, dass der innerdeutsche Markt mit Kunststoffabfall geflutet wird, dessen Qualität und Recyclingfähigkeit eingeschränkt ist.

Doch die derzeitige Entwicklung wird nicht nur negativ gesehen. Herr Jörg Löcher vom Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung sieht beispielsweise auch eine Chance: "Bislang lehnen sich viele Hersteller von Verpackungen zurück. Obwohl sie recyclingfähiges Material produzieren könnten, stellen sie kompliziert und mehrschichtig aufgebaute Verbundstoffe her. Aber diese mehrlagigen Folien bereiten große Probleme, man kann sie oft nur aufwändig recyceln". Zusammen mit den im neuen Verpackungsgesetz festgelegten Quoten für Kunststoffrecycling könnte der Importstopp dazu führen, dass besonders recyclingfähige Verpackungen zukünftig gefördert werden. Die Verpackungen könnten so direkt im Inland recycelt werden und müssten nicht in andere Länder exportiert werden. Uns würde es freuen.

Quellen:
https://www.focus.de/wissen/import-stopp-kein-deutscher-muell-mehr-nach-china-das-hat-unerwartete-folgen_id_8234701.html

https://www.recyclingmagazin.de/2018/01/06/importstopp-als-chance-fuer-die-kreislaufwirtschaft/

www.zeit.de/wirtschaft/2018-01/muellexporte-china-plastikmuell-recycling

EU stellt Kunststoffstrategie vor

In Europa fallen jährlich rund 25 Millionen Tonnen Kunststoffabfälle an. Bisher werden rund 70% davon verbrannt oder deponiert und somit nicht einmal 30% für das stoffliche Recycling gesammelt. Dies will die Europäische Union mit ihrer diese Woche vorgestellten Kunststoffstrategie ändern. Ziel ist es die Umwelt vor der Belastung durch Kunststoffe zu schützen und gleichzeitig Wachstum und Innovation zu fördern. So sollen beispielsweise ab 2030 alle Kunststoffverpackungen auf dem EU-Markt recyclingfähig sein. Eine Steuer auf Kunststoffe, wie es zeitweise diskutiert wurde, ist nicht Bestandteil der EU-Kunststoffstrategie.

Der für nachhaltige Entwicklung zuständige Erste Vizepräsident der Europäischen Kommission Frans Timmermans erklärte: „Wenn wir nicht die Art und Weise ändern, wie wir Kunststoffe herstellen und verwenden, wird 2050 in unseren Ozeanen mehr Plastik schwimmen als Fische. Wir müssen verhindern, dass Kunststoffe in unser Wasser, unsere Lebensmittel und sogar unsere Körper gelangen. Die einzige langfristige Lösung besteht darin, Kunststoffabfälle zu reduzieren, indem wir sie verstärkt recyceln und wiederverwenden. Dieser Herausforderung müssen sich die Bürger, die Industrie und die Regierungen gemeinsam stellen. Mit der EU-Strategie für Kunststoffe treiben wir außerdem ein neues, stärker kreislauforientiertes Geschäftsmodell voran. Wir müssen in innovative neue Technologien investieren, die unsere Bürger und unsere Umwelt schützen und gleichzeitig unsere Industrie wettbewerbsfähig halten.“

Mit der vorgestellten Kunststoffstrategie soll das Recycling unter anderem zu einem lohnenden Geschäft gemacht werden. Durch neue Vorschriften für Verpackungen wird eine Verbesserung der Recyclingfähigkeit von Kunststoffen angestrebt und durch bessere, standardisierte Systeme für die getrennte Sammlung und Sortierung von Abfällen soll das Recycling erleichtert werden. Außerdem möchte die Europäische Union mit ihrer Strategie Kunststoffabfälle eindämmen. Hierbei legt die EU besonders großen Wert auf die zukünftige Vermeidung sogenannter Einwegkunststoffe. Dies soll mit Hilfe von EU-Rechtsvorschriften umgesetzt werden. Ähnliche Vorschriften haben beispielweise bereits zu einer deutlichen Verringerung der Verwendung von Kunststofftragetaschen geführt. Ein weiteres Ziel der Europäischen Union ist es Investitionen und Innovationen zu mobilisieren. So werden beispielsweise zusätzliche 100 Mio. Euro zur Finanzierung der Entwicklung intelligenter und recyclingfähiger Kunststoffe und effizienter Recyclingverfahren bereitgestellt.

 

Quellen:
https://www.recyclingmagazin.de/2018/01/16/kommission-stellt-strategie-fuer-kunststoffe-vor/

https://www.bvse.de/recycling/recycling-nachrichten/2623-eu-kunststoffstrategie-will-recyclingfaehige-kunststoffverpackungen.html

https://ec.europa.eu/germany/news/20180116-plastikstrategie_de

Kunststoffverpackungshersteller blicken optimistisch auf 2018

Auch in diesem Jahr veröffentlicht die Industrievereinigung Kunststoffverpackungen wieder ihre Umfrageergebnisse zum Konjunkturtrend 2018. Sie zeigen auf, wie die deutschen Kunststoffverpackungshersteller die wirtschaftliche Entwicklung für das erste Quartal des Jahres bewerten.

Nachdem es bereits in den letzten beiden Jahren überdurchschnittliche Ergebnisse gab, sind die Hersteller von Kunststoffverpackungen weiterhin sehr optimistisch in Bezug auf den konjunkturellen Verlauf in 2018. Die aktuelle Wirtschaftslage wird von 90% der vom IK-Verband befragten Unternehmen mit gut bewertet. Damit wird das sehr gute Ergebnis des Vorjahres (70%) noch einmal deutlich übertroffen. Dies wirkt sich auch positiv auf die Umsatzerwartung für das erste Quartal 2018 aus. Lediglich die Entwicklung der Exporte wird nahezu identisch zum Vorjahr bewertet. In Bezug auf die Rohstoffpreise erwarten 60% der Befragten eine Steigerung. Dies könnte sich im Laufe des Jahres auf die Preisentwicklung bei Kunststoffverpackungen auswirken.

Trotz der positiven Stimmung am Markt drohen dem Wirtschaftsstandort Deutschland laut IK-Hauptgeschäftsführer Ulf Kelterborn auch einige Gefahren. Dazu zählen beispielweise die nach wie vor hohen Stromkosten in Deutschland. Außerdem ist mit 28% die effektive Steuerlast in Deutschland ebenfalls bereits heute vergleichsweise hoch. In Verbindung mit den geplanten Steuersenkungen der USA und einem befürchteten Nachrücken weiterer Industriestaaten wie China, könnte dies negative Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort Deutschland haben. Auch der Fachkräftemangel und die räumliche und digitale Infrastrukturen könnten sich laut IK ebenfalls schneller als gedacht zu einer Wachstumsbremse entwickeln.

Passend zum heutigen Ende der Sondierungsverhandlungen appelliert die Industrievereinigung Kunststoffverpackungen daher an dieser Stelle daran, dass eine handlungsfähige Bundesregierung schnellstmöglich zukunftsweisende Entscheidungen treffen muss.

Quellen:
http://www.kunststoffverpackungen.de/kunststoffverpackungshersteller_weiterhin_sehr_optimistisch_6254.html

Werden Sie zum Christbaum-Recycler!

Vielerorts ist es Tradition den Weihnachtsbaum am 6. Januar mit dem Ende der Weihnachtszeit abzubauen und zu entsorgen. Morgen landen daher wieder unzählige Bäume in der Biotonne oder verbotenerweise im Wald. Wir haben da eine bessere Idee und würden Ihnen gerne ein paar Tipps geben, wie Sie Ihrem Weihnachtsbaum neues Leben einhauchen können.

Für Besitzer eines Kaminofens stellt sich nach den Feiertagen meist gar nicht die Frage, wie der Christbaum entsorgt werden soll. Sie verbrennen den Baum ganz einfach im Ofen und recyceln ihn damit in Form der „thermischen Verwertung“. Hierbei sollte jedoch darauf geachtet werden, dass der zerkleinerte Baum vor dem Verbrennen einige Zeit trocken gelagert wird. Der Restfeuchtegehalt bei Kaminholz sollte unter 20 Prozent liegen, da zu feuchtes Holz qualmt und damit den Ofen verrußt.

Noch besser als das Verbrennen ist jedoch eine stoffliche Verwertung, bei welcher die einzelnen Teile des Baums einen völlig neuen Zweck erfüllen. So können beispielsweise die Nadeln des Christbaums aufgrund ihrer ätherischen Öle als Badezusatz oder Tee verwendet werden. Aber Vorsicht: Hier sollten Sie sich zunächst bei Ihrem Tannenbaumverkäufer versichern, dass der Baum nicht gespritzt wurde und biologisch aufgewachsen ist. Für einen Badezusatz sollten ca. 100 – 150 g Tannennadeln mit ausreichend Wasser in einem Topf ca. 10 Minuten erhitzt werden. Der entstehende Sud kann dann direkt durch einen Sieb in das Badewasser gegeben werden. Für einen Tannennadeltee sollte 1 Teelöffel klein geschnittener Nadeln etwas angequetscht und mit heißem Wasser übergossen werden. Nachdem der Tee ca. 2 Minuten gezogen ist, kann er wahlweise gefiltert oder ohne weitere Bearbeitung genossen werden.

Da man bei der Verwertung des gesamten Christbaums sehr lange baden oder Tee trinken müsste, haben wir selbstverständlich noch weitere Verwertungstipps für Sie. Denn auch im Garten kann man die Überreste des Christbaums sehr gut wieder verwenden. Verteilt man die trockenen Nadeln beispielsweise im Blumenbeet, fungieren Sie perfekt als Schneckenschutz. Die Schnecken meiden den stacheligen Boden und gelangen somit nicht zur gefährdeten Pflanze. Die Zweige der Tannen eignen sich außerdem sehr gut als Frostschutz oder als Unterlage eines Komposthaufens.

Natürlich kann man mit etwas handwerklichem Geschick aus den Resten des Christbaums, wie beispielsweise dem Stamm, ebenfalls individuelle Dekorations- und Einrichtungsgegenstände herstellen. Wir empfehlen daher: Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf und werden Sie zum Recycler.

Quellen:
https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/15488-rtkl-upcycling-tipps-so-koennen-sie-den-weihnachtsbaum-verwerten-statt

http://unkrautgourmet.blogspot.de/2015/01/weihnachtsbaum-recyceling-teil-5-trink.html

https://www.frag-mutti.de/badezusatz-aus-tannennadeln-herstellen-a51317/

Nutzung von Rezyklat in der Kunststoffverarbeitung

Eine im November 2017 veröffentlichte Studie beschäftigt sich mit dem europaweiten Einsatz von Rezyklaten in der Kunststoffverarbeitenden Industrie. Anhand der vom europäischen Verband der Kunststoffverarbeiter (euPC) in Auftrag gegebenen Studie sollte herausgefunden werden, in welchen Bereichen Rezyklate eingesetzt werden, welche Hemmnisse derzeit die Nutzung von Rezyklaten verhindert, wie diese Hemmnisse gegebenenfalls beseitigt werden können und was die Hauptanreize sind Rezyklate einzusetzen. Insgesamt nahmen über einen Zeitraum von 5 Monaten (Mai – September 2017) 485 Unternehmen aus 28 europäischen Ländern an der Studie teil. Über 70 Unternehmen kamen dabei aus Deutschland.

Die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. hat die englischsprachige Studie übersetzt und eine ergänzende Zusammenfassung der Ergebnisse für Deutschland erstellen lassen. Der Fokus der deutschen Teilnehmer lag demnach bei den Themen Qualität und Verfügbarkeit. Bei der Frage, welches die Hauptanreize für die Verwendung von Rezyklaten seien, nannte mit 70% der Großteil der deutschen Befragten den Preis. Gefolgt vom besseren Image hinsichtlich der Umwelt mit 57%.

Innerhalb der Studie wurde außerdem abgefragt, bei wie vielen Unternehmen bereits Rezyklate zum Einsatz kommen. Hier bewegt sich Deutschland mit 57% deutlich unter dem europäischen Durchschnitt von 78%. Dies lässt sich jedoch auf die starke Teilnahme von Unternehmen aus dem Bereich Lebensmittelverpackungen zurückführen. Zukünftig möchten 84% der deutschen Befragten die Verwendung von Rezyklaten erhöhen.

Um die Recyclingquote gemäß der Vorgaben der politischen Verantwortlichen in Deutschland und Europa weiter zu steigern, sind die Wünsche und Anforderungen der Kunden der Kunststoffverarbeiter ausschlaggebend. Der Großteil der Kunden ist sich nicht über die Vorteile und die Notwendigkeit der Nutzung von Rezyklaten in der Kreislaufwirtschaft bewusst. Laut Studie besteht bei den Kunden derzeit noch kein ausreichendes Interesse an diesem Thema. Dies gilt es für die Zukunft zu ändern.

Quellen:
http://www.kunststoffverpackungen.de/show.php?ID=6240&PHPSESSID=j516rktvhd92g1lqh394808046



Kunststoffverpackungsindustrie wächst

Eine Trendstudie, die im Auftrag der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e. V. von der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung mbH durchgeführt wurde, erwartet im Bereich der Kunststoffverpackungsindustrie für das Jahr 2017 ein Umsatzplus von 3,8 Prozent und einen Mengenzuwachs von 2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

„Die Kunststoffverpackungsindustrie profitiert momentan von der allgemein sehr guten Konjunktur in Deutschland“, bewertet die Wirtschaftsexpertin der IK, Inga Kelkenberg, die aktuelle Lage. „Kunststoffverpackungen sind am Markt gefragt und verdrängen aufgrund ihrer zahlreichen besonderen Vorteile nach wie vor andere Materialien“.

Da die Kunststoffverpackungsindustrie bereits im Vorjahr eine sehr gute Entwicklung verzeichnen konnte, ist das prognostizierte Umsatzplus noch überraschender und liegt über den Erwartungen. In der Studie wurden unter anderem die Segmente „Verpackungsfolie“, „Becher, Dosen, Kisten, Steigen, Paletten“ und „Fässer, Kanister, Eimer“ untersucht. In allen untersuchten Segmenten außer „Beutel, Tragetaschen, Säcke“ wird mit einem starken Umsatz- und Mengenplus gerechnet. Im Bereich „Beutel, Tragetaschen, Säcke“ wird aufgrund der Bezahlungspflicht von Kunststofftragetaschen ein leichter Rückgang erwartet. Dank dieser Entwicklung hat Deutschland jedoch höchstwahrscheinlich bereits heute ein europäisches Ziel für das Jahr 2025 erreicht. Dieses Ziel sieht vor, dass der Pro-Kopf-Verbrauch von Kunststofftragetaschen auf unter 40 gesenkt werden soll. Im Jahr 2016 hat jeder Deutsche noch rund 45 Taschen verbraucht.

Bei steigenden Zahlen im Bereich der Kunststoffverpackungsindustrie ist es besonders wichtig, dass die Bevölkerung in Bezug auf den verantwortungsvollen Umgang mit Kunststoffverpackungen sensibilisiert wird. Entgegen der weitverbreiteten Meinung sind nicht die Kunststoffverpackungen an sich der Auslöser von Umweltverschmutzungen, sondern der Umgang mit den Verpackungen nach deren Nutzungsdauer. Eine nachhaltige Verwertung, wie sie beispielsweise die FISCHER Gruppe betreibt, ist daher wichtig, um guten Gewissens von den vielen Vorteilen des Werkstoffs Kunststoff profitieren zu können.

Quellen:
https://www.bvse.de/gut-informiert-kunststoffrecycling/nachrichten-recycling/2411-kunststoffverpackungsindustrie-bleibt-auf-wachstumskurs.html

https://www.einzelhandel.de/index.php?option=com_content&view=article&id=9597

Architects` Darling feierlich verliehen

Gestern war es mal wieder soweit – die Oscars der Baubranche wurden verliehen! Einmal im Jahr ladet der Bau-Netzwerker Heinze im Rahmen des Celler Werktags zur feierlichen Verleihung des Architects` Darling Awards ein. Mit ihm werden die von Architekten favorisierten Hersteller und Lieferanten im Bereich Bau, Ausstattung und Einrichtung ausgezeichnet.

Die Preisträger der Veranstaltung werden durch eine Zielgruppenbefragung der Heinze-Marktforschung ermittelt. Befragt werden hierbei alle Leser des Heinze Architekten-Journals, weiterer Architekturfachzeitschriften und alle Besucher der Fachportale heinze.de und baunetz.de. In diesem Jahr haben sich so knapp 2000 Architekten an der Befragung beteiligt und haben mit dem Ergebnis zum Ausdruck gebracht, welche Produkte und Lösungen ihren Anforderungen am besten entsprechen. Neben der Zielgruppenbefragung bewertet in einigen Kategorien auch eine Fach-Jury die Innovationskraft der Produkte oder den medialen Auftritt. Insgesamt wurden in diesem Jahr damit 33 Auszeichnungen in den verschiedensten Kategorien verliehen.

Die FISCHER Gruppe gratuliert allen diesjährigen Preisträgern des Architects` Darling Awards recht herzlich. Ganz besonders gratulieren wir unseren Geschäftspartnern Wienerberger AG, Knauf Gips KG und Saint-Gobain, die in den Kategorien Mauerwerk, Brandschutz und Glas / Glaskonstruktion ausgezeichnet wurden.

Quellen:
http://www.architectsdarling.de/

https://www.heinze.de/architectsdarling/

Kunststoffrecycling im All

Dank einer neuen Technologie schafft das Kunststoffrecycling den Weg in den Weltraum. Die von den Unternehmen Braskem und Made In Space entwickelte Technologie erlaubt es erstmals auch in der Schwerelosigkeit Kunststoffe zu recyceln.

Die Zusammenarbeit des weltweit führenden Herstellers von Biopolymeren und des 3D-Drucker-Produzuenten ist die Erweiterung des Projekts „Printing the Future“. Im ersten Schritt dieses Projekts wurde 2016 der sogenannte grüne Kunststoff „I`m green“ in den Weltraum geschickt. Dieser Kunststoff, welcher aus dem erneuerbaren Material Zuckerrohr hergestellt wurde, wird auf der internationalen Raumstation ISS für die Produktion von Werkzeugen und Ersatzteilen im 3D-Drucker verwendet.

Nun soll im Zuge der zweiten Zusammenarbeit eine Wiederaufbereitungsanlage für Kunststoffgegenstände und –verpackungen zur ISS geschickt werden. Diese Anlage soll in der zweiten Hälfte des Jahres 2018 die internationale Raumstation erreichen und in Betrieb genommen werden. Sie besteht aus einer Mahl- und einer Extrusionsanlage, wie sie im Großformat auch an den Produktionsstandorten der FISCHER Gruppe zum Einsatz kommen. Das damit produzierte Filament kann dann für die Herstellung neuer Produkte im 3D-Drucker verwendet werden.

Für die Astronauten auf der ISS besteht im Kunststoffrecycling ein erhebliches Potenzial. Derzeit wird der Abfall der ISS entweder wieder zurück zur Erde transportiert oder verglüht zusammen mit einer russischen Raumkapsel vom Typ Progress beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre. Durch den Einsatz der Wiederaufbereitungsanlage könnte zumindest die Menge an Kunststoffabfall reduziert und z.B. Lebensmittelverpackungen einem neuen Verwendungszweck zugeführt werden.

Gemeinsam mit dem bereits installierten 3D-Drucker soll dadurch die Autonomie und die Nachhaltigkeit von langfristigen Raumfahrtmissionen verbessert werden. Durch die Wiederaufbereitungsanlage kann der Kunststoffkreislauf effizient und nachhaltig geschlossen werden. Außerdem soll es die Kosten für Raumfahrtmissionen senken und das Gewicht, das von der Erde ins All befördert werden muss, reduzieren. Wir sind gespannt, wie sich dieses Projekt entwickelt.

Quellen:
https://www.bvse.de/gut-informiert-kunststoffrecycling/nachrichten-recycling/2300-made-in-space-kunststoffrecycling-auf-der-iss.html

https://www.recyclingmagazin.de/2017/10/23/kunststoff-recycling-im-all/
https://www.kunststoffe.de/news/unternehmen/artikel/kunststoff-in-der-schwerelosigkeit-recyceln-4580894.html

FISCHER beim Fließestrichforum 2017

Bereits zum 4. Mal trafen sich Handwerker, Sachverständige und Vertreter aus der Industrie zum Fließestrichforum und diskutierten über aktuelle Entwicklungen im Bereich Fußbodenbau. Das als technisches und kommunikatives Branchenereignis bekannte Forum fördert neben zahlreichen Experten-Vorträgen besonders den fachlichen Austausch innerhalb der Branche.

Veranstaltet wird das Forum von den drei Branchen-Organisationen „Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V.“ (VDPM), „Institut für Baustoffprüfung und Fußbodenforschung“ (IBF) und „Bundesverband für Estrich und Belag e.V.“ (BEB). Austragungsort der diesjährigen Veranstaltung war das Landhotel Rössle in Stimpfach-Rechenberg im Landkreis Schwäbisch Hall, in welchem am Vorabend der Tagung eine gemeinsame Abendveranstaltung zum fachlichen Austausch einlud.

Der Forum-Tag am 24.10.2017 wurde von Antje Hannig (Geschäftsführerin im VDPM) und Bernfried Hansel (Obmann des BEB-Arbeitskreises Calciumsulfatestrich) eröffnet, welche damit die fachlichen Vorträge zahlreicher Experten aus der Baubranche einleiteten. Zu den Themen der Vorträge zählten unter anderem die aktuelle Bauentwicklung, Trittschalldämmung und Innenraumluftqualität. Auch die im vergangenen Jahr stark diskutierte Entsorgung von EPS-Bauabfällen wurde mit Blick auf den Status quo und die derzeitigen Perspektiven erläutert. Das Ende der Veranstaltung bildeten eine Abschlussdiskussion und das Schlusswort von Dr. Roland Augustin vom Institut für Baustoffprüfung und Fußbodenforschung (IBF). Er lobte besonders das Qualitätsniveau der Vorträge und das große Interesse der Zuhörer, welche stets aufmerksam den Experten-Vorträgen lauschten.

Zu den Teilnehmern zählte in diesem Jahr auch das vierköpfige FISCHER cyclepor®-Vertriebsteam. Neben den zahlreichen Experten-Vorträgen, war für die FISCHER-Mitarbeiter besonders der fachliche Austausch auf der Abendveranstaltung und in den Pausen von großer Bedeutung. Herr Klaus Peter Matschke (seit 01.09.2017 für den FISCHER cyclepor®-Vertrieb in den PLZ-Gebieten 4 + 5 zuständig) beschreibt die Veranstaltung beispielsweise als „Kontaktbörse von unschätzbarem Wert“. Besonders aufgrund der immer wieder positiven Resonanz steht mit dem 23. Oktober 2018 auch der Termin für das im kommenden Jahr im Kloster Haydau in Morschen stattfindende Fließestrichforum 2018 bereits fest. Wir freuen uns darauf!

Quellen:
http://www.iwm.de/austausch-ueber-aktuelle-themen-der-estrich-fachwelt/

http://www.iwm.de/4-fliessestrichforum-2017-branchenevent-auf-top-niveau/

Die Fakuma feiert Jubiläum!

Zum 25sten Mal öffnet die internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung ihre Pforten. Bereits seit Dienstag können sich Interessierte im Messezentrum Friedrichshafen einen umfassenden Überblick über sämtliche Kunststofftechnologien verschaffen. Erstmals präsentieren mehr als 1800 Austeller aus 35 Nationen Lösungen und Produkte entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Vom Rohmaterial über das Produktdesign bis hin zu den Recyclingsystemen werden alle relevanten Verfahren, Technologien und Tools der Kunststoffverarbeitung vorgestellt.

Im Zentrum der Messe stehen in diesem Jahr besonders die stetig wachsende Bedeutung des Recyclings sowie die Produktionseffizienz bei gleichzeitiger Ressourcenschonung. Dies soll durch Innovationen und Optimierung der bestehenden Prozesse weiter vorangetrieben werden. So leistet die Fakuma ihren Anteil zum Umweltschutz. Durch sparsamen Rohmaterialeinsatz, hohe Funktionalität, sehr langer Gebrauchsdauer und einem durchgängigen Recycling gewinnen Kunststoffe in der Privat- und Arbeitswelt immer mehr an Akzeptanz.

Quellen:
http://www.fakuma-messe.de/

https://www.kunststoff-magazin.de/news/fakuma-2017.htm
https://www.k-zeitung.de/die-25-auflage-glaenzt-wie-eh-und-je/150/4787/104998/

Neue Studie bestätigt positiven Umwelteffekt des Recyclings

Recycling schont Die Umwelt! Doch wie viel Primärressourcen können durch das Recycling tatsächlich eingespart werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich die am 05. Oktober veröffentlichte Studie von Fraunhofer UMSICHT. Die bereits zum zehnten Mal von der ALBA Group in Auftrag gegebene Studie „resources SAVED by recycling“ untersucht hierbei insbesondere, wie sich die Recyclingaktivitäten des Unternehmens auf die Umwelt auswirken.

So wurden beispielsweise laut der Studie im Jahr 2016 alleine durch die Kreislaufführung der ALBA Group 4,3 Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen vermieden. Ein Mischwald bräuchte eine Fläche von 428.000 ha um die gleiche Menge an Treibhausgasen zu binden, das entspricht in etwa der 1 ½-fachen Fläche des Saarlandes. Außerdem wurden durch die Kreislaufführung von 4,3 Millionen Tonnen Wertstoffen ca. 36,2 Millionen Tonnen Primärressourcen geschont. Sie wurden damit nicht der Umwelt entnommen, bewegt oder weiterverarbeitet.

Kreislaufwirtschaft ist ein wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen Klimapolitik. Ziel ist es die Materialien, die der Natur entnommen werden intensiv zu nutzen, um Ressourcen zu sparen und Abfälle zu vermeiden. Dies wird unter anderem durch die Wiederverwendung von funktionsfähigen Produkten bzw. deren erneuten Nutzung erreicht. Die Kreislaufwirtschaft entlastet so durch den Einsatz innovativer Technologien die Umwelt, schont Ressourcen und reduziert den Treibhausgasausstoß. Gleichzeitig wird die Wirtschaftskraft der Industrie gestärkt. Recycling bietet damit die Chance, innerhalb der Grenzen der globalen Ressourcenverfügbarkeit eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung zu realisieren.

Auch FISCHER leistet seinen Beitrag zur Kreislaufführung und entlastet durch das Recycling von Kunststoffen die Umwelt. Durch die hauseigene FISCHER-cyclepor®-Produktlinie wird beispielsweise ein geschlossener Kreislauf erreicht. Die von FISCHER gesammelten Styroporabfälle werden durch die firmeneigenen Upcycling-Prozesse aufgewertet und gelangen so zurück in den Wirtschaftskreislauf.

Quellen:
http://www.umweltbundesamt.de/daten/abfall-kreislaufwirtschaft

https://www.umsicht.fraunhofer.de/de/presse-medien/2017/alba-studie.html

Coastal Cleanup Day 2017

Seit über 30 Jahren ruft die US-amerikanische Organisation Ocean Conservancy zahlreiche freiwillige Umweltschützer zu einer riesigen, weltweiten Meeressäuberungsaktion auf. Am Coastal Cleanup Day, der in diesem Jahr am 16. September veranstaltet wird, sorgen rund eine halbe Million Menschen dafür, dass weggeworfene Kunststoffverpackungen und sonstige Abfälle nicht im Lebensraum der Meeresbewohner landen, sondern im besten Fall mithilfe von Recyclingtechnologien wieder zurück in den Wirtschaftskreislauf gebracht werden können.

2016 sammelten Helfer aus 112 Ländern mehr als 8.346 Tonnen Abfälle ein – eine riesige Müllmenge, die etwa so viel wiegt wie 46 Flugzeuge vom Typ Boeing 747, lange Zeit das größte Passagierflugzeug der Welt. In Deutschland findet die koordinierte Säuberungsaktion u.a. an den Stränden der Nord- und Ostsee statt, wo Fische, Krebstiere oder Robben von den ins Meer gelangenden Materialien bedroht werden.

Die Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V., die als Bundesverband deutscher Kunststoffverpackungshersteller auch die Interessen der FISCHER Gruppe in Deutschland und Europa vertritt, lobt die Initiative zum Meeresschutz, weist aber auch darauf hin, dass die Verpackungen wichtige Funktionen besitzen: „Ganz klar: Plastikverpackungen gehören nicht ins Meer. Wir müssen uns aber klar darüber sein, dass Plastikverpackungen nicht per se Abfall sind. […] Sie schützen das verpackte Produkt vor Beschädigung und Verderben und damit vor dem Wegwerfen. Das ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz“, erklärt IK-Hauptgeschäftsführer Ulf Kelterborn.

Der Grund, warum Kunststoffverpackungen dennoch teilweise in der Umwelt landen, liegt nicht in ihrer Produktion oder Entsorgung, sondern in umweltunbewussten Verhaltensweisen. „In Deutschland mangelt es nicht an Entsorgungsmöglichkeiten, sondern schlicht am umweltgerechten Verhalten einzelner. Verpackungen springen schließlich nicht von selbst ins Meer“, so Kelterborn, der das Problem aber vor allem als ein weltweites einstuft. 80 % der Kunststoffabfälle in den Weltmeeren stammen aus Asien, wo weitaus geringere Recyclingquoten verzeichnet werden, als in Deutschland. Hierzulande wird rund die Hälfte aller Kunststoffverpackungen recycelt. Für die Zukunft gilt es deshalb, weltweit Erfassungs- und Verwertungssysteme aufzubauen, wie sie in Deutschland u.a. durch die Recyclingunternehmen der FISCHER Gruppe gebildet werden, gleichzeitig aber auch die Bevölkerung für einen nachhaltigen Umgang mit Kunststoffverpackungen zu sensibilisieren.

Quellen:
https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/aktionen-und-projekte/meere-ohne-plastik/cleanup/index.html

http://www.kunststoffverpackungen.de/coastal_cleanup_day_am_16__september__plastikverpackungen_zum_wegwerfen_zu_schade__6188.html

Folienrecycling für eine nachhaltige Landwirtschaft

Der Herbst steht kurz bevor – in der Landwirtschaft bedeutet das den Beginn der Maisernte. Genau wie auf Feldern, auf denen Erdbeeren oder Spargel angepflanzt werden, kommt auch beim Maisanbau der Kunststoff Polyethylen (PE) zum Einsatz. Aus dessen Untertyp LDPE werden Agrarfolien hergestellt, die beispielsweise zur Abdeckung von Silos verwendet werden, im Falle des Spargelanbaus aber noch eine weitere, spezielle Funktion haben: Agrarfolien funktionieren durch ihre wärmereflektierenden Eigenschaften wie ein Treibhaus und sorgen dafür, dass der Spargel bereits im März geerntet werden kann.

Die Folien werden von Umweltschützern häufig kritisiert, weil sie nicht verrotten und ohne geregelte Entsorgung als Müll in der Natur zurückbleiben können. In der Regel werden die Agrarfolien jedoch ca. acht Jahre lang genutzt und zum Ende jeder Saison wieder eingeholt. Eine Belastung der Umwelt durch liegengebliebene Kunststoffe ist daher alleine durch die Wiederverwendbarkeit des Materials nahezu ausgeschlossen.

Doch was passiert mit den LDPE-Folien, wenn sie ihren achtjährigen Lebenszyklus durchlaufen haben und endgültig entsorgt werden müssen? Bisher wird etwa die Hälfte aller Agrarfolien noch verbrannt. Obwohl auf diese Weise Energie gewonnen wird, ist dies keine wirklich nachhaltige Lösung, zumal dadurch die hochwertigen Eigenschaften des Kunststoffs verloren gehen. Agrarfolien sind extrem anpassungsfähig und trotz ihrer Dehnbarkeit reißfest. Hervorzuheben ist zudem die Lebensmittelechtheit des Materials, die garantiert, dass keine chemischen Schadstoffe von der Folie auf das bedeckte Lebensmittel übergehen.

Eine sinnvollere Verwertung ist deshalb das Folienrecycling, welches auch bei der FISCHER Gruppe eine große Rolle spielt. Am Standort Maintal stellt das Gruppenunternehmen Romplast PE-Regenerat GmbH bereits seit 1982 Mahlgüter und Regranulate aus Folien her, die im Anschluss wieder ihren Weg in den Wirtschaftskreislauf finden. Wie der Grüne Punkt aufzeigt, kann der CO²-Ausstoß durch den Einsatz von recyceltem LDPE im Vergleich zur Produktion von Neuware um fast 30 % reduziert werden. Auch die Energieeinsparung von rund 45% verdeutlicht, dass die Romplast PE-Regenerat GmbH mit ihren Recyclingtechnologien einen wichtigen Teil zum Schutz der Umwelt und ihrer Ressourcen beiträgt.

Quellen:
http://www.ardmediathek.de/radio/Umwelt-und-Verbraucher/Agrarfolien-Schlecht-f%C3%BCr-Boden-und-Acke/Deutschlandfunk/Audio-Podcast?bcastId=21627714&documentId=45744266

https://www.gruener-punkt.de/de/leistungen/systalen/systalen-oekoprofile.html

Schwellen aus Kunststoff – eine Lösung für die Rheintalbahn?

Reisende und Pendler in Süddeutschland sind derzeit nicht zu beneiden. Nachdem sich Mitte August die Gleise der Rheintalbahn absenkten, die als wichtiger Teil des europäischen Schienennetzes von Karlsruhe bis Basel verläuft, müssen täglich bis zu 30.000 Menschen auf den Schienenersatzverkehr zwischen Rastatt und Baden-Baden zurückgreifen. Der Zeitverzug von etwa einer Stunde ist ärgerlich, noch schlimmer trifft es allerdings den Güterverkehr. Täglich müssen fast 200 Güterzüge auf eine andere Route umgeleitet werden – und das voraussichtlich noch bis zum 7. Oktober.

Schuld daran ist der Bau eines Tunnels, der die vielbefahrene Strecke eigentlich entlasten sollte und auf einer Länge von ca. 50 Metern direkt unter den Schienen verläuft. Bei seiner Planung wurden offenbar Fehler begangen, denn die nur fünf Meter dicke Schicht zwischen Tunnel und Oberfläche konnte die Last der Gleise nicht mehr tragen. Die für den Fern- und Güterverkehr wichtige Strecke sackte an der Baustelle bei Niederbühl ab und erzeugte damit neben einem großen Verkehrschaos auch Kosten in wahrscheinlich dreistelliger Millionenhöhe.

Hätte dieses Unglück verhindert werden können? Mit einem anderen Tunnelverlauf ganz bestimmt. Doch gibt es auch noch andere Lösungen, beispielsweise das Gewicht der Gleise so zu verringern, dass diese auch von einem weniger festen Untergrund getragen werden? Die Schienen aus Stahl lassen sich zwar nicht austauschen, dafür könnte die Antwort aber in Schienenschwellen aus Kunststoff liegen, die in Frankfurt bereits an U-Bahn-Gleisen getestet werden.

An den querliegenden Schwellen werden die Schienen befestigt, deren Last so gleichmäßig auf den Boden verteilt wird. Derzeit bestehen die meisten Schwellen noch aus Holz oder Beton – beide Materialien haben allerdings ihre Schwächen. Holzschwellen haben einen hohen Verschleiß und müssen oft ausgetauscht werden, Betonschwellen sind teuer und extrem schwer. All dies trifft auf Schwellen aus Kunststoff nicht zu. Vor allem das geringe Gewicht ist ein großer Vorteil, der der Rheintalbahn das Absinken möglicherweise erspart hätte.

Auch in puncto Nachhaltigkeit liegen die Plastikschwellen ganz klar vorne. Die in Frankfurt verwendeten Schwellen bestehen aus Recyclingmaterial, wie es auch die FISCHER Gruppe mit ihren Kunststoff-Regranulaten herstellt. Gründe genug also, um die Schwellen aus Kunststoff zu testen. Nicht nur die Umwelt würde es der Eisenbahnindustrie danken, sondern vielleicht auch der ein oder andere in diesen Tagen verzweifelte Fernfahrer.

Quellen:
http://www.hessenschau.de/wirtschaft/frankfurts-u-bahn-soll-auf-plastik-fahren,vgf-kunststoff-schwelle-100.html

http://www.n-tv.de/panorama/Bahn-verlaengert-Sperrung-bei-Rastatt-article19996160.html

Kunststoffrecycling spart CO², Öl und Energie ein

Ein immer größerer Anteil des in Deutschland anfallenden Kunststoffabfalls wird werkstofflich verwertet und landet beispielsweise in Form von Regranulaten wieder im Wirtschaftskreislauf – dies geht aus einer Studie des Marktforschungsinstituts Consultic hervor. 2015 wurden insgesamt 2,67 Mio. Tonnen Kunststoff neu aufbereitet, vor 20 Jahren war dieser Wert nur halb so hoch.

Diese Entwicklung kommt vor allem der Umwelt zugute. Der Beitrag, den die Unternehmen der Kunststoffrecycling-Branche, darunter die FISCHER Gruppe, zum Klimaschutz leisten, lässt sich anhand einer Untersuchung der Hochschule Magdeburg-Stendal nun auch in Zahlen messen. Messungen bei den Unternehmen Multiport und Multipet ergaben u. a., dass pro Kilo HDPE 1,39 kg CO² eingespart werden, wenn der Kunststoff aus recyceltem Material statt aus Neuware hergestellt wird. Aus HDPE entstehen Hartkunstoffe, die z. B. als Verpackungen eingesetzt werden und von der recyplast GmbH verwertet werden.

Doch nicht nur der Ausstoß des für die Erderwärmung und den Klimawandel verantwortlichen CO² geht durch den richtigen Umgang mit verwendeten Kunststoffen zurück – durch den Einsatz von Recyclingtechnologien lassen sich auch der Rohstoff Öl sowie die zur Herstellung benötigte Energie einsparen. Laut dem Webportal Kunststoffreport werden zur Herstellung eines Liters Kunststoff mindestens zwei Liter Rohöl benötigt. Die Verwendung dieser endlichen Ressource entfällt, wenn die bereits vorhandenen Kunststoffe nicht verbrannt, sondern zu Regranulat aufbereitet werden.

Auch die für den Herstellungsprozess aufgewendete Energiemenge lässt sich durch das Recycling von Kunststoffen reduzieren. Der Grüne Punkt beziffert die Einsparung bei recyceltem HDPE beispielsweise auf 19,5 Megajoule (MJ) pro kg. Da laut BKV rund 66 MJ für die Produktion eines kg Ethylen, Ausgangsstoff für HDPE, aufgewendet werden müssen, lassen sich auch hier Energieeinsparungen von fast einem Drittel verzeichnen. Im Vergleich: Diese 19,5 MJ würden ausreichen, um über 11 Tage an einem Laptop arbeiten zu können oder ein Elektroauto etwa 35 km weit mit Energie zu versorgen.

Die Zahlen unterstreichen die große Bedeutung, die Kunststoffrecycling für den Umweltschutz und einen nachhaltigen Umgang mit den Rohstoffen der Erde hat. FISCHER will dabei helfen, den Anteil des werkstofflich recycelten Materials zu erhöhen – wie eingangs beschrieben bereits mit Erfolg. Allerdings wird aktuell immer noch ein größerer Anteil verbrannt und energetisch verwertet, es besteht also weiterhin Verbesserungspotential.

Quellen:
http://www.plasticseurope.org/documents/document/20161018113129-consultic-studie_2015_kurzfassung.pdf

https://www.recyclingmagazin.de/2017/07/27/kunststoffrecycling-leistet-beitrag-zur-co2-reduzierung/

http://kunststoffreport.de/kunststoff-und-die-erdolkrise/

https://www.gruener-punkt.de/de/leistungen/systalen/systalen-oekoprofile.html

http://www.bkv-gmbh.de/fileadmin/documents/Brosch%C3%BCren/BKV_Kunststoff_deutsch_web.pdf

IK klärt Mythen rund um das Thema Kunststoff auf

FISCHER ist eines von über 300 Mitgliedsunternehmen der Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. (IK). Als Bundesverband vertritt die IK die Interessen der Verpackungshersteller in Deutschland und Europa. Dabei hat sie oft mit Vorurteilen gegenüber Kunststoffverpackungen zu kämpfen, obwohl diese z. B. Lebensmittel länger haltbar machen, Elektrogeräte schützen können und zudem eine bessere ökologische Bilanz aufweisen, als den meisten Menschen bewusst ist. Mit einer Broschüre will die IK die Vorurteile widerlegen – der im Stile von WhatsApp-Nachrichten entworfene „Faktencheck“ beschäftigt sich mit insgesamt acht Mythen zum Thema Kunststoffverpackungen und soll deren Akzeptanz stärken.

Der Faktencheck zeigt zunächst die Vorteile von Kunststoffverpackungen auf, die äußerst formstabil, leicht und darüber hinaus recycelbar sind. Letzteres widerlegt auch den Mythos, dass die Verpackungen große Müllberge erzeugen, denn die Lagerung auf Mülldeponien ist in den meisten europäischen Ländern mittlerweile ohnehin verboten. Deutschland besitzt in Sachen Kunststoffverwertung sogar eine Vorreiterstellung: Im weltweiten Vergleich werden hierzulande deutlich mehr Kunststoffverpackungen recycelt. Dadurch ist auch deren Ökobilanz im Vergleich zu den Rohstoffen Glas und Papier keinesfalls schlechter. Für Verpackungen aus Papier werden jährlich mehrere Millionen Bäume gefällt, während Glas durch seine hohe Schmelztemperatur und das schwere Transportgewicht nur mithilfe enormer Energieaufwendung recycelt werden kann. Zuletzt wird auch ein Blick auf die vermeintlich umweltschonenderen Verpackungsalternativen aus Biokunststoffen geworfen, die zwar kein Erdöl benötigen, dafür aber aus Zuckerrohr und Mais bestehen, die große Mengen an Wasser und Dünger verschlingen.

Die Auseinandersetzung mit all diesen Mythen zeigt, dass Kunststoffverpackungen besser sind, als sie teilweise in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Sicherlich gibt es vor allem in der globalen Perspektive noch große Defizite hinsichtlich der stofflichen Verwertung von Kunststoffen. Durch den Faktencheck wird jedoch ersichtlich, dass die IK und ihre Mitglieder wie die FISCHER Gruppe auf dem richtigen Weg sind – und dass das Recycling von Kunststoffverpackungen in Zukunft ein noch wichtigeres Thema sein wird.

Die komplette Broschüre finden Sie hier.

Kunststoff im Ozean – Maßnahmen zum Stopp einer gefährlichen Entwicklung

Rund zwei Drittel unseres Planeten sind mit Wasser bedeckt – und dennoch wird für den Schutz der Ozeane und ihrer natürlichen Lebensräume bisher zu wenig getan. Neben der Überfischung und dem Aussterben zahlreicher Lebewesen durch die Folgen des Klimawandels besteht die größte Gefahr für unsere Weltmeere in den riesigen Kunststoffabfallmengen, die dem Wirtschaftskreislauf entkommen und im Ozean landen. Um diese Probleme anzugehen, haben sich in der Woche vom 5. bis 9. Juni tausende Vertreter aus aller Welt in New York zusammengeschlossen, um auf der Ozeankonferenz der Vereinten Nationen (UNO) Zielsetzungen und Lösungsansätze zu erarbeiten.

Eine solche Konferenz mit Wissenschaftlern, Politikern und Umweltschützern aus über 150 Ländern wurde bisher noch nie abgehalten. Das verdeutlicht, wie akut die Lage für die Meere des Planeten Erde ist. Aktuell befinden sich schätzungsweise 150 Mio. Tonnen Kunststoff im Ozean, ungefähr 25 Mal so viel wie der jährlich anfallende Kunststoffabfall in Deutschland. Dieser Wert ist bereits jetzt dramatisch hoch, doch die Zukunftsprognosen für die Meeresbewohner sehen noch schlechter aus: Nach einer Studie der EllenMacArthur Foundation, die die Notwendigkeit von Kunststoffrecycling für eine Bremse dieser Entwicklung hervorhebt, wird bis zum Jahr 2050 genauso viel Kunststoff im Ozean enthalten sein, wie Fische darin schwimmen.

Sollte dieses 1:1 Verhältnis tatsächlich erreicht werden, wären die Folgen für die Umwelt fatal. Fische, Schildkröten und andere Tiere können sterben, indem sie sich beispielsweise in Plastikteilen verfangen oder kleine Mikropartikel fressen. Auch Korallen und zahlreiche Pflanzen leiden unter dem zunehmenden Kunststoffanteil in den Weltmeeren.

Die Teilnehmer der Ozeankonferenz wollen diesem Trend entgegenwirken. Eine gemeinsame Abschlusserklärung enthält die wichtigsten Ziele der UNO im Kampf gegen die Vermüllung der Ozeane und soll die Basis für eine weltweite Zusammenarbeit schaffen. Noch wichtiger ist jedoch die Festlegung konkreter Maßnahmen, mit denen in Zukunft verhindert werden soll, dass weitere Kunststoffabfälle im Meer landen. Doch wie sehen diese aus? Ein wesentlicher Bestandteil zum Schutz der Ozeane ist der Einsatz von Recyclingtechnologien, wie jene der FISCHER Gruppe. Bisher wird allerdings noch viel zu wenig Kunststoff recycelt, u.a. weil in vielen Ländern das Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz fehlt. Die Konferenz kann hierbei hoffentlich einen Anstoß liefern – damit bald noch weitere Unternehmen gemäß dem FISCHER-Leitbild Verantwortung für die Umwelt übernehmen.

Quelle: http://www.wissen.de/ein-gipfel-fuer-die-meere-die-erste-un-ozeankonferenz

Brücken – mehr als nur eine Verbindung zwischen Vatertag und Wochenende

Christi Himmelfahrt 2017, vielen besser bekannt als Vatertag, ist Geschichte und dennoch können zahlreiche Arbeitnehmer in Deutschland heute einen sonnigen, freien Tag genießen. Sie profitieren von der häufig genutzten Option, die Lücke zwischen einem Feiertag und dem Wochenende mit einem Brückentag auszufüllen und sich so ein doppeltes Maß an Erholung zu sichern.

Brücken sind jedoch nicht nur ein hervorragendes Mittel, um sich ein verlängertes Wochenende zu genehmigen, sondern verbinden im eigentlichen Sinne meist Straßen, Eisenbahnstrecken oder auch zwei durch einen Fluss getrennte Ufer miteinander. Traditionelle Rohstoffe zur Brückenkonstruktion sind Holz, Beton oder Stahl. Im Zeitalter zunehmender Ressourcenknappheit und eines wachsenden Umweltbewusstseins wird jedoch auch immer häufiger auf langfristig haltbare und recycelbare Materialien gesetzt – und gerade bei Brücken über Gewässern bietet sich Kunststoff mit seinen extrem witterungsresistenten Eigenschaften perfekt an.

Neben der Wasserunempfindlichkeit und den damit entfallenden Wartungskosten bietet Kunststoff als Herstellungsmaterial zahlreiche weitere Vorteile. Durch das geringe Gewicht erleichtern sich sowohl der Transport zur Einbaustelle als auch die darauffolgende Installation. In erdbebengefährdeten Regionen gewährleisten Brücken aus Kunststoff durch ihre hohe Formstabilität zudem mehr Sicherheit als einsturzgefährdete Modelle aus anderen Stoffen. Außerdem lassen sich durch Kunststoffbrücken die CO²-Emissionen deutlich reduzieren, weil im Vergleich zur Herstellung aus Beton und Stahl deutlich weniger Treibhausgase freigesetzt werden. Verstärkt wird dieser positive Effekt auf die Umwelt zusätzlich durch die Tatsache, dass Kunststoffe nicht ständig neuproduziert werden müssen, sondern mithilfe von Recycling-Verfahren wiederverwendet können. Eine Brücke aus FISCHER-Regranulat – durchaus denkbar und auf jeden Fall eine tolle Idee zur Schonung wertvoller Ressourcen.

Quelle: http://www.plasticseurope.de/informationszentrum/news/news-2013/brucken-aus-kunststoff-schonen- ressourcen.aspx

Polypropylen – ein Kunststoff geht um die Welt

Was haben Autoteile, funktionelle Sportkleidung und Australische Dollarscheine gemeinsam? Alle bestehen aus Polypropylen (PP), dem laut einer Studie des Marktforschungsinstituts Ceresana 2016 weltweit meistverkauften Kunststoff. Doch was genau ist PP, wie unterscheidet es sich von anderen Kunststoffen und wie wird es verarbeitet?

Kaum ein industrielles Unternehmen kann auf die hervorragenden technischen Eigenschaften von Kunststoffen verzichten und auch im alltäglichen Leben spielt das Material eine große Rolle. Mit einem weltweiten Absatzvolumen von 263 Mio. Tonnen erreichte der Kunststoffmarkt 2016 einen neuen Höhepunkt – Tendenz weiter steigend. Mit über 23% den größten Anteil daran tragen jedoch nicht allgemein bekannte Stoffe wie PVC oder PET, sondern das thermoplastische Polymer PP, das im Vergleich zu anderen Kunststoffen über eine größere Härte und Wärmebeständigkeit verfügt.

Dank dieser Eigenschaften eignet sich PP bestens zur Herstellung zahlreicher Produkte. Autohersteller setzen auf die Widerstandsfähigkeit des Materials, die Sportindustrie profitiert von der Wasserresistenz PP-basierender Fasern und die Verwendung von PP in Geldscheinen ermöglicht die Anbringung zusätzlicher Sicherheitsmerkmale zur Verhinderung von Fälschungen. Umso wichtiger ist es, dass der Stoff nach der Nutzung nicht in der Natur oder auf Deponien landet, sondern im besten Fall durch Aufarbeitungsprozesse als Sekundärrohstoff wiederverwendet werden kann.

Hier kommt die recyplast GmbH, ein Unternehmen der FISCHER Gruppe, ins Spiel. Hartkunststoffe wie PP werden dort zunächst zu Mahlgut zerkleinert und können anschließend als Regranulat beispielsweise zur Herstellung neuer Verpackungen verwendet werden. Auch der weltweit meistverkaufte Kunststoff PP bleibt so im Wirtschaftskreislauf und erhält seinen Wert. Mit den firmeneigenen Upcycling-Verfahren sorgt FISCHER dafür, dass in sämtlichen Bereichen des Lebens weiterhin auf die Vorteile von Kunststoffen zurückgegriffen werden kann, ohne der Umwelt durch die Neuproduktion von Kunststoffen wertvolle Ressourcen zu entziehen.

Quellen:
http://www.k-zeitung.de/polypropylen-ist-der-kunststoff-der-welt/150/1193/102239/
https://de.wikipedia.org/wiki/Polypropylen

Kunststoff mit gutem Ruf in Deutschland

Trotz anhaltender Meeresverschmutzung und globaler Entsorgungsprobleme wird Kunststoff in Deutschland als positiver Werkstoff wahrgenommen. Dies liegt vor allem daran, dass hohe Verwertungsquoten hierzulande einen nachhaltigen Umgang mit Kunststoff garantieren.

Repräsentative Umfragen ergaben, dass ¾ aller Befragten Kunststoff und die Kunststoffindustrie positiv oder überwiegend positiv beurteilen. Gleichzeitig wird der Werkstoff in keinem industriellen Anwendungsbereich als verzichtbar angesehen. Laut Dr. Rüdiger Baunemann, Hauptgeschäftsführer des Kunststofferzeugerverbandes PlasticsEurope, ist dies darauf zurückzuführen, dass Deutschland viel für die Umweltverträglichkeit und Verwertung von Kunststoffen leistet: „Die Verwertungsquote für gebrauchte Kunststoffprodukte liegt in Deutschland bei vorbildlichen 99%. […] Auch in Sachen Recycling liegen wir inzwischen mit einer Quote von 45% nicht nur europaweit, sondern weltweit auf einem Spitzenplatz.“

Kunststoffverpackungen werden bisher zu 36% recycelt und liegen damit noch leicht unter dem Durchschnittswert. Durch das neue Verpackungsgesetz (siehe Beitrag vom 07.04.2017) soll aber auch diese Quote bis 2020 auf 63% gesteigert werden. Es besteht also trotz der globalen Spitzenposition durchaus noch Potential zur Verbesserung.

Damit sich die Wiederverwertungsrate von Kunststoff jedoch auch weltweit erhöht, muss die Quote nicht nur alleine in Deutschland gesteigert werden. „Es reicht ja nicht, dass Kunststoffe und die Kunststoffindustrie in Deutschland aus gutem Grund ein hervorragendes Image haben. Wir müssen die Menschen weltweit zum richtigen Umgang mit unserem Werkstoff anleiten, damit wir die Vorteile, die Kunststoff in einer Vielzahl von Anwendungen offeriert, auch wirklich nutzen können“, so Dr. Baunemann, der deshalb vor allem die Notwendigkeit weltweiter Aufklärungsarbeit und Zusammenarbeit hervorhebt.

Die FISCHER Gruppe geht dabei bereits jetzt mit gutem Beispiel voran. Mehrere Niederlassungen in Deutschland sorgen dafür, dass Kunststoff in zahlreichen Ausführungen wiederverwertet und in die Kreislaufwirtschaft zurückgebracht wird. Durch Töchterunternehmen in Portugal und Spanien weitet sich dieses Engagement auch auf den europäischen Raum aus. Dort gibt es in Zukunft noch viel zu tun, denn beide Länder liegen im europäischen Vergleich bisher nur im Mittelfeld.

Quelle:
http://bvse.de/gut-informiert-kunststoffrecycling/nachrichten-kunststoffrecycling/1389-umfrage-belegt-gutes-image-fuer-kunststoff.html

 

Neues Verpackungsgesetz für nachhaltigere Kunststoffnutzung

Was die FISCHER Gruppe bereits seit mehreren Jahren erfolgreich durchführt, wird in Zukunft deutschlandweit gefördert. Durch ein vom Bundestag verabschiedetes Verpackungsgesetz soll die Recyclingquote einzelner Materialien auf bis zu 90% erhöht werden.

Derzeit landet fast die Hälfte aller gesammelten Kunststoffabfälle noch in der Müllverbrennungsanlage. Dies soll sich durch das neue Verpackungsgesetz ändern, dessen Zielsetzung insbesondere eine nachhaltigere Verwertung privater Plastikprodukte vorsieht.

Zentrale Inhalte des Gesetzes sind eine Ausweitung der Pfandpflicht für Getränke, eine bessere Kennzeichnung von Mehrwegflaschen sowie die Förderung von ökologisch vorteilhaften und recyclingfähigen Lebensmittelverpackungen. Dies soll beispielsweise die stoffliche Verwertungsrate von Kunststoffen bis 2022 von 36% auf 63% steigern.

Auch Bundesumweltministerin Barbara Hendricks sieht im Verpackungsgesetz eine große Chance, mit dem Einsatz von Sekundärrohstoffen einen Anteil zum Umweltschutz beizutragen: „Nach jahrelangem Ringen haben wir heute im Bundestag ein Gesetz beschlossen, das uns auf dem Weg zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft und den Umweltschutz insgesamt einen großen Schritt voranbringt. Wir stärken das Recycling von Verpackungen durch höhere Recyclingquoten. Wir schaffen Anreize für ökologische und recyclingfähige Verpackungen. Wir stärken Mehrweg durch mehr Transparenz an den Getränkeregalen. Und wir verbessern die kommunalen Gestaltungsmöglichkeiten für die Sammlung vor Ort.“

Die FISCHER Gruppe leistet durch die Herstellung von Mahlgütern und Regranulaten ebenfalls ihren Beitrag zur Erhaltung dieser Wertschöpfungskette. So werden Styropor, Folien und Hartkunststoffe in den einzelnen Tochterunternehmen verarbeitet und als hochwertige Sekundärprodukte wiederverwendet. 

Quellen:
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-03/verpackung-muell-recycling-bundestag
https://www.recyclingmagazin.de/2017/03/31/verpackungsgesetz-verabschiedet/

 

Die besten Produkte aus recyceltem Kunststoff

Alle zwei Jahre wird im österreichischen Wien von der EPRO (European Association of Plastics Recycling und Recovery Organisations) der „Best Recycled Plastics Product Award“ verliehen. Die Auszeichnung ist Anerkennung für Innovation und Nachhaltigkeit von Produkten und Designs aus Europa und dem Vereinigten Königreich, die aus recyceltem Plastik bestehen.

In diesem Jahr wurden im Rahmen der IdentiPlast 2017, der 13th International Conference on the Recycling & Recovery of Plastics, zum ersten Mal Preise in zwei Kategorien verliehen. Neben der klassischen Kategorie „Produkt“, wurde erstmals auch ein Produkt in der Kategorie „Design“ ausgezeichnet.

Beim diesjährigen Sieger im Bereich „Produkt“ handelt es sich um Kunststoffdachziegeln der Firma Roofeco System SL. Die Ziegeln bestehen zu 95% aus recyceltem Kunststoff. Sie sind besonders leicht, einfach zu installieren und überzeugen durch ihre einzigartige Stabilität. Durch die individuell angepasste Polymerzusammensetzung  aus recycelten Nanomineral-Partikeln zerbrechen die Ziegeln  nicht, sind flexibel und erlangen auch nach starker Krafteinwirkung wieder ihre ursprüngliche Form.

Im Bereich „Design“ durfte sich die ebenfalls aus Spanien stammende Firma SP-Berner Plastic Group über eine Auszeichnung freuen. Mit dem Design ihrer Gartenmöbel-Gruppe „Miami“ konnte sie die Jury davon überzeugen, dass auch Produkte aus recyceltem Kunststoff dem Design von Produkten aus Neuware in nichts nachstehen.

Eine verstärkte und anhaltende Nachfrage für Recyclingkunststoffe in Produkten zu erzeugen, ist grundlegend, um die Ressourceneffizienz zu verbessern und langfristig unsere Umwelt zu schonen. Der „Best Recycled Plastics Product Award“ bietet die Möglichkeit Produkte aus recyceltem Kunststoff der Öffentlichkeit zu präsentieren und damit auf die Ressourcenschonung aufmerksam zu machen. 

Quelle: http://bestproduct.epro-plasticsrecycling.org/page/15/finalists

 

Die Straße der Zukunft

Straßen aus Plastik? Hört sich zuerst einmal ungewöhnlich an, könnte in Rotterdam jedoch bald zum Stadtbild gehören. Denn Straßen müssen nicht zwingend geteert und mit Asphalt belegt werden.

Die VolkerWessels Tochter KWS entwickelte mit ihrem Projekt “PlasticRoad“ eine unweltfreundliche  Alternative aus recyceltem Kunststoff und Plastikmüll, z. T. aus den Ozeanen. Das Beste aber, diese Straße lässt sich nach Gebrauch wiederum recyceln.

Im Gegensatz zu herkömmlichem Asphalt lässt sich Plastik wesentlich einfacher produzieren und verarbeiten. Zudem hat die “PlasticRoad“ eine bis zu drei Mal längere Lebensdauer. Dies wiederum spart Energiekosten, die beim Straßenbau anfallen.

Die Straße besteht aus kastenförmigen Kunststoffelementen, welche verlegt werden können. Im Inneren der Kunststoffkästen ist genug Platz um Rohre und Kabel zu verlegen oder das Regenwasser abzuleiten. Auch das Ausbessern der Fahrbahnen gestaltet sich denkbar einfach, da das Schicht für Schicht abtragen der Asphaltstraßen entfällt.

Durch die einfache Handhabung gehören Dauerbaustellen in Zukunft hoffentlich der Vergangenheit an. Wir sind gespannt wie sich dieses Thema in den kommenden Jahren entwickelt!

Quelle: http://www.nachhaltigleben.ch/1-blog/3363-kunststoff-als-strassenbelag-aus-joghurtbechern-werden-fahrbahnen

 

Küchenfronten aus recyceltem Kunststoff

Seit Anfang Februar 2017 führt das schwedische Möbelhaus IKEA Küchenfronten aus recyceltem Kunststoff und Holz. Gemeinsam mit einem italienischen Lieferanten hat das Unternehmen hierfür ein neues Material entwickelt - eine Kunststofffolie aus 100% recycelten PET-Flaschen.

Die Küchenfront „Kungsbacka“ besteht damit fast zu 100% aus recycelten Materialien. Lediglich der Klebstoff und die Farbpigmente, welche in der Kunststofffolie zum Einsatz kommen, sind aus Neumaterialien.

Für die Herstellung einer 40 x 80 cm großen „Kungsbacka“ Küchenfront werden 25 Halbliter-PET-Flaschen benötigt.

"Die größte Herausforderung lag darin, aus dem recycelten Material eine Folie zu machen, die die gleichen Qualitätsanforderungen erfüllt, wie Folie aus neuem Material. Schließlich ist uns dies gelungen, ohne bei Qualität oder Preis Kompromisse eingehen zu müssen", erklärt Marco Bergamo, Leiter der Entwicklungsabteilung beim italienischen IKEA Lieferanten 3B.

Quelle: http://www.presseportal.de/pm/29291/3549252

 

Kunststoff entscheidet den Super Bowl

Über 800 Mio. Augenpaare weltweit richten sich am Sonntagabend, 05. Februar nach Houston, Texas und verfolgen den 51. Super Bowl. Dieses sportliche Megaevent wäre ohne den Einsatz von Kunststoffen nicht möglich.

Der Kick-off erfolgt um 17.30 Uhr Ortszeit (0.30 Uhr dt. Zeit) im NRG-Stadium der Houston Texans. Das moderne Stadion besticht vor allem durch seine einfahrbare Dachkonstruktion und durch den zweitgrößten Videobildschirm der Welt. Ausgestattet ist es mit Kunstrasen des amerikanischen Herstellers „Turf Nation“. Das künstliche Grün besteht aus hochwertigen Polyethylen-Fasern, die ideale Platzbedingungen für das größte Sportevent der Welt garantieren.

Ein Football-Helm samt Facemask (Gesichtsgitter) gehört zwingend zur Ausrüstung eines jeden Football Spielers dazu. Früher bestanden Helme aus Leder, die den Kopf nur notdürftig vor Verletzungen bewahrten. Die Helmschale moderner Football-Helme besteht hauptsächlich aus Polycarbonat. Dieser Kunststoff zeichnet sich durch eine hohe Festigkeit und Härte aus. Für die darunterliegende Polsterung sorgte früher Styropor. Mittlerweile werden immer häufiger auch Luftkammern eingesetzt.

Neben dem Helm ist der Brustpanzer (Shoulder pads oder Pads genannt), als Schutz für den Oberkörper unabdingbar. Die modernen Pads bestehen aus einem stoßdämpfenden Schaumstoff mit einer harten Kunststoff-Außenhülle, die zudem atmungsaktiv ist und ein hohes Maß an Bewegungsfreiheit gewährleistet. Im Laufe der Jahre wurde die Sicherheit der Spieler, mit Hilfe von neuen Kunststoff-Technologien, immer weiter verbessert.

Über den Shoulder pads tragen alle NFL-Spieler die offiziellen Trikots von Nike. Die speziell für den Super Bowl angefertigten „Nike Elite NFL Trikots“ bestehen aus einem Mix aus Nylon (Polyamide) und Elastan (Spandex). Dies ermöglicht eine flexible Passform und eine gute Atmungsaktivität während des gesamten Spieles. Um die Farbe der Trikots ranken sich viele Legenden, denn elf der letzten zwölf Super-Bowl-Sieger trugen weiße Trikots im Finale. Beim 51. Super Bowl werden die New England Patriots in weiß auflaufen. Ist dies bereits ein Hinweis auf den diesjährigen Sieger? Wir sind gespannt …

 

Kunststoffverpackungsindustrie startet dynamisch ins neue Jahr

Nach einem erfolgreichen Jahr 2016 rechnen die Hersteller von Kunststoffverpackungen auch zu Beginn dieses Jahres mit einem positiven konjunkturellen Verlauf.

Alle im Rahmen des IK-Konjunkturtrends befragten Unternehmen bewerten die allgemeine Wirtschaftslage mit gut (70 Prozent) oder befriedigend (30 Prozent). Entsprechend zuversichtlich fällt die Einschätzung für die Umsatz- und Exportentwicklung der Unternehmen in den ersten drei Monaten 2017 aus. Über die Hälfte der Befragten erwartet in den nächsten Wochen gleichzeitig einen Anstieg der Rohstoffkosten. Das wird aus Sicht der Unternehmen auch bei Verpackungen zu entsprechenden Preisanpassungen führen.

Das große Engagement der Kunststoffverpackungsbranche beim Thema Nachhaltigkeit prägt auch 2017 die unternehmerischen Entscheidungen. Immerhin 80% der Firmen werden in diesem Jahr weitere Investitionen im Bereich Energieeffizienz tätigen und damit unter anderem ihre Klimabilanz erneut verbessern.

Quelle: http://www.kunststoffverpackungen.de/kunststoffverpackungsindustrie_startet_dynamisch_ins__neue_jahr_6010.html

 

Kunststoff bringt Elbphilharmonie in Form

Am 11. Januar 2017 wurde nach fast zehnjähriger Bauzeit die Elbphilharmonie in Hamburg eröffnet. Auf einen ehemaligen Speicher mit Backsteinfassade wurde ein zeltartiger Glasbau mit Konzertsälen, einem Hotel und Wohnungen gebaut.

Der wohl spektakulärste Bauabschnitt war die beeindruckende Glasfassade. Sie ist eine der ersten weltweit, in der glasfaserverstärkter Kunststoff verarbeitet wurde. Der Kunststoff-Zusatz ermöglicht es, das Material in freie Formen zu bringen. Jede der 1089 angebrachten Scheiben ist somit ein Unikat. Gefertigt wurden wesentliche Teile dieser Außenflächen in Gundelfingen bei der Firma Gartner, einem der führenden Fassadenbauer weltweit. Auch die 104 Loggia-Auswölbungen der spektakulären Fassade sind aus glasfaserverstärktem Kunststoff gefertigt. Die Chemnitzer Firma Fiber-Tech stellte sich dieser Herausforderung. Die Glasfaser-Elemente, die an Stimmgabeln erinnern sollen, sind rund 3x3 Meter groß und wiegen rund hundert Kilogramm.

Das wellenförmige Dach des Konzerthause setzt sich aus acht gekrümmten Flächen zusammen, auf der zusätzlich 6.000 schimmernde Aluminium-Pailletten montiert wurden. Darunter wurde eine mehrschichtige Kunststoffbahn zur Dachabdichtung verlegt. Diese schützt die Elbphilharmonie vor Regen und hält auch Unwettern mit Blitzeinschlägen stand.

Um das neue Wahrzeichen Hamburgs in das richtige Licht zu rücken, wurde die österreichische Firma Zumtobel mit der Gestaltung des Lichtkonzeptes beauftragt. In der für Besucher freizugänglichen Plaza wurden beispielsweise 870 maschinell aus Kunststoff gefertigte Kugelleuchten installiert.

Die bauliche Realisierung, eines der spektakulärsten Gebäude Europas, wäre ohne den Einsatz von Kunststoffen in dieser Form wohl kaum möglich gewesen.

 

 

Kunststoff bringt Wintersportler in Fahrt

Sobald die ersten Schneeflocken fallen zieht es Wintersportler auf die Pisten. Damit der Wintersport auch Spaß bringt und nicht zur Rutschpartie wird, tüfteln die Hersteller Jahr für Jahr an innovativen Technologien, häufig mit der Hilfe von Kunststoffen.

Damit Sie bei eisigen Minusgraden immer behaglich warm und trocken bleiben, wird Schneebekleidung überwiegend aus speziellen Kunststoff-Fasern gefertigt. Auch das Problem vieler Skifahrer, dass neugekaufte Skischuhe am Anfang immer etwas drücken, wurde durch Kunststoffe behoben. Die neuesten Skischuhgenerationen haben eine flexible Kunststoff-Sohle, welche sich jedem Fuß individuell anpasst. Kunststoffe kommen ebenfalls in den Ski und Snowboards selbst zum Einsatz. Ein Sandwich aus unterschiedlichsten Materialien sorgt dafür, dass die Sportgeräte möglichst leicht sind und dennoch über hervorragende Gleiteigenschaften verfügen.

Um bei rasanten Abfahrten jederzeit die Sicherheit der Wintersportler zu gewährleisten, feilen die Hersteller ständig an Schutzausrüstung. Moderne Ski- und Snowboardhelmen haben einen Styroporkern, der die Sturzenergie dämpft und auf eine möglichst große Fläche verteilt. Für Extremsportler und Bergretter wurden zudem Lawinen-Airbags aus Kunststoff entwickelt. Ein Zug an einer Reißleine genügt, um Luftpolster am Rücken aufzublasen, welche den Verunglückten oberhalb der Lawine halten.

Kunststoffe sorgen somit nicht nur für hohen Tragekomfort, sondern helfen auch dabei Leben zu retten. Wintersport, wie wir ihn heute betreiben, wäre ohne Kunststoffe undenkbar.

 

Kundenakzeptanz für airpop®-Verpackungen steigt

 

Eine Umfrage zum Kunststoffimage in Deutschland hat ergeben, dass sich das Image von Verpackungen aus airpop®-Material im Vergleich zur letztmalig durchgeführten Umfrage im Jahr 2013 um 11 Prozent verbessert hat. Besonders der hohe Produktschutz bei gleichzeitig geringem Gewicht wird von den Befragten als wesentlicher Vorteil genannt. Lediglich das Recycling der Verpackungen und die damit verbundene Ressourcenschonung werden kritisch betrachtet. Genau an dieser Stelle setzt die FISCHER Gruppe an. Durch unsere firmeneigenen Upcycling-Verfahren gelangt bereits verwendetes EPS-Verpackungsmaterial in Form von Mahlgut oder Regranulat zurück in den Wirtschaftskreislauf.  Mit unserer langjährigen Erfahrung im Bereich Recycling stehen wir unseren Kunden außerdem gerne beratend zur Seite.

Die Geburtsstunde des Styropors

Wussten Sie schon, dass Styropor nur durch einen glücklichen Zufall entstand?

1949 vergaß der Wissenschaftler Dr. Fritz Stastny eine Schuhcremedose gefüllt mit Polystyrol und Petroläther über das Wochenende im Trockenschrank. Zu seiner Überraschung fand er darin zu Beginn der neuen Arbeitswoche einen kleinen Berg aus weißem expandiertem Polystyrol. Das war die Geburtsstunde des Styropors, wie es heute von der FISCHER Gruppe verarbeitet wird.