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Unternehmen

Neuigkeiten zu FISCHER, seinen Mitarbeitern, Projekten und Veranstaltungen

Jean-Pierre Bildstein tritt die Nachfolge von Arnd Pferdehirt an

Jean-Pierre Bildstein ist das neue Gesicht im FISCHER cyclepor®-Vertriebsteam. Als Betontechnologe unterstützt er seit dem 1. Juli 2018 das Team im technischen Außendienst und Vertrieb. Abgelöst wird damit Arnd Pferdehirt, welcher das Unternehmen aufgrund einer neuen beruflichen Herausforderung verließ.

Bildstein im technischen Außendienst

Herr Bildstein betreut von nun an deutschlandweit die FISCHER cyclepor®-Produktlinie im technischen Außendienst und übernimmt dabei die qualifizierte Beratung und Betreuung der Kunden. Dabei ist er  unter anderem für die Entwicklung der Produkte und die Überwachung der Qualitätsstandards zuständig. Der 52-Jährige arbeitete zuvor bei Heidelberger Beton Aschaffenburg, wo er zuletzt als Vertriebsleiter von Main-Mörtel und als Anwendungstechniker für Bodensysteme und Spezialbaustoffe angestellt war.

Vertriebsmitarbeiter mit erstklassigem Fachwissen

Mit Jean-Pierre Bildstein konnte FISCHER einen sehr erfahrenen Mitarbeiter für die Position finden, der über ein erstklassiges Fachwissen verfügt und durch regelmäßige Teilnahme an Weiterbildungen auf dem neuesten Stand der Technik ist. Herr Bildstein ist darüber hinaus Mitglied im Industrieverband Werkmörtel IWM und Mitglied im Bundesverband Estrich und Belag BEB.

Wir freuen uns, mit Herrn Bildstein einen kompetenten Nachfolger für die Position gefunden zu haben und heißen ihn im FISCHER-Team herzlich willkommen!

Bitte nur airpop® einwerfen!

Seit einigen Wochen stellt die FISCHER Gruppe auf dem Gelände des Bürokomplexes am Standort Köln eine Tonne zur Entsorgung von EPS-Abfällen bereit. So können Anwohner und Angestellte aus den Büros ihre Verpackungsformteile ganz unkompliziert loswerden.

Korrekte Entsorgung von EPS

Oft herrscht in privaten Haushalten Unwissen über die ordnungsgemäße Entsorgung des beliebten Leichtgewichts, welches den meisten wohl unter dem Namen Styropor® bekannt ist. Generell wird dabei zwischen den verschiedenen Anwendungsgebieten des vielseitigen Materials unterschieden. Denn EPS ist heute aufgrund seiner hervorragenden Eigenschaften im Verbrauchsalltag allgegenwärtig und wird dabei in den verschiedensten Gebrauchsgegenständen verbaut. Während es im Alltag auch als Verpackungsmaterial zu Transportzwecken Verwendung findet, spielt der Werkstoff darüber hinaus auch als Baumaterial in der Fassadendämmung eine zentrale Rolle. EPS-Reste aus Verpackungen können beispielsweise im gelben Sack entsorgt werden – doch auch dann strapaziert dies unnötigerweise die Müllkapazitäten privater Haushalte.

Entsorgung über die FISCHER-Tonne

Daher können die airpop®- Reste der Büros auf dem Gelände nun direkt in der Tonne im unverwechselbaren FISCHER - Look entsorgt werden. Denn EPS-Abfälle, die in gelben Säcken landen, werden herkömmlich zu großen Teilen thermisch verwertet. Aufgrund der hohen Heizwerte und des relativ geringen Gewichts im Bezug zum großen Volumen ist eine Aussortierung wirtschaftlich nicht sinnvoll. Durch die Entsorgung in der grünen FISCHER-Tonne landen die Styropor-Formteile jedoch ohne Umwege direkt beim Spezialisten für Recycling – der FISCHER Gruppe! Außerdem sind die problematischen Abfälle der Bürger ja die Ausgangsstoffe zur Weiterverarbeitung in unseren Betrieben.

Kreislaufwirtschaft auf Mikro-Ebene

Nach der Aufbereitung der EPS-Reste durch die FISCHER Gruppe gelangen die Produkte zurück in den Kreislauf. Somit schließt sich der Kreis und verdeutlicht auf kleiner Ebene die Leistungen und Prozesse unserer Unternehmen. Vorerst ist die Tonne ein Pilotprojekt und nicht öffentlich zugänglich - Weitere sollen möglicherweise folgen.

FISCHER auf der IFAT München 2018

Vom 14. bis einschließlich 18. Mai öffnet die IFAT auf dem Messegelände in München erneut ihre Pforten. Als Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft, bietet die IFAT dabei ein umfangreiches Programm für rund 135.000 Fachbesucher.

FISCHER in Halle A6 Dienstleistungen / Stand 323

Auf einer Fläche von 230.000 Quadratmetern bietet die IFAT über 3.000 Ausstellern aus 59 Nationen genügend Raum, um ihre Produkte & Leistungen zu präsentieren. FISCHER wird dabei am Stand 323 der Halle A6 Dienstleistungen - Abfallwirtschaft und Recycling auch in diesem Jahr wieder die verschiedenen Unternehmen der Gruppe repräsentieren. Der Messestand verfügt über eine großzügige Ausstellungsfläche von etwa 60 Quadratmetern und ist am besten über den Eingang Ost zu erreichen. Unser Service-Team freut sich auf regen Besuch und überzeugt bei Snacks und Getränken gerne von den Vorteilen und Anwendungsmöglichkeiten unserer Produkte und Dienstleistungen.

IFAT ist Innovationsplattform und Netzwerk

Die IFAT ist Innovationsplattform für die Branche Umwelttechnologie und somit für zukunftsweisende Technologien. Die Angebotspalette reicht vom Anlagenbau über Recycling bis hin zur Wasseraufbereitung. Während die IFAT eine Reihe an internationalen Ablegern hat, bietet die IFAT München im Zweijahresturnus eine Plattform zum Austausch der Industrie im europäischen Raum und Netzwerk für deren Akteure. Dies wird obendrein durch ein vielschichtiges Rahmenprogramm an Fachvorträgen, Podiumsdiskussionen & Unternehmenspräsentationen akzentuiert.

Wenn auch Sie an den Entwicklungen der Umweltbranche und einem spannenden Austausch interessiert sind, freuen wir uns über Ihren Besuch am Stand 323 der Halle A6!

Quelle:
https://www.ifat.de/index.html

Null Granulatverlust –Wir sind dabei!

Null Granulatverlust ist der Name einer Verbandsinitiative, die von der Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. ins Leben gerufen wurde. Diese Initiative macht es sich zur Aufgabe, den Verlust von Kunststoffgranulaten innerhalb der Kunststoffindustrie weitestgehend einzudämmen. Die FISCHER Gruppe hat sich – neben einer Vielzahl anderer Unternehmen - diesem Projekt nun mit großer Begeisterung angeschlossen und engagiert sich, beginnend am Hauptsitz in Achern, somit noch aktiver für den Schutz unserer Umwelt.

Wie alle teilnehmenden Unternehmen hat auch FISCHER einen Maßnahmenplan zur Verhinderung von Granulatverlust erstellt und dessen Umsetzung in die Wege geleitet. Dieser Plan sieht im Wesentlichen drei Punkte vor. Zum einen verpflichtet sich das Unternehmen mit Erhalt des Zertifikats, in seinen Betrieben die nötigen technischen und organisatorischen Voraussetzungen zu schaffen, um das Verschütten von Granulat zu vermeiden und sicherzustellen, dass einmal verschüttetes Granulat nicht in die Umwelt gelangt. Darüber hinaus bestätigt FISCHER, seine Mitarbeiter zu schulen, um verschüttetes Kunststoffgranulat zu vermeiden und gegebenenfalls effektiv zu beseitigen. Der dritte Punkt beinhaltet letztendlich die kontinuierliche Kontrolle der Wirksamkeit jener Maßnahmen.

Für die FISCHER Gruppe bedeutet das konkret eine Reihe an Bemühungen. In erster Linie sollen Mitarbeiter für die IK-Initiative sensibilisiert werden, was etwa durch das Anbringen von visuellen Hinweisen wie Postern und eine offene Kommunikation geschieht. Eine weitere Maßnahme, um den Granulatverlust zu minimieren, besteht in der regelmäßigen Reinigung der einzelnen Bereiche. Dafür wird beispielsweise sichergestellt, dass ausreichend Reinigungsmaterialien wie Besen, Mülltonnen und eine Kehrmaschine zur Verfügung stehen. Ferner wurden bereits einige technische Optimierungen vorgenommen, wie etwa die Installation von Filtervlies in Abläufen. Granulat wird somit direkt aufgehalten und kann daher nicht in die Umwelt gelangen.

FISCHER will mit der Teilnahme gleichermaßen das Bewusstsein aller Partner und Kunden stärken, um einen respektvollen Umgang mit unserer Umwelt zu gewährleisten. Dabei liegt es in der Verantwortung der teilnehmenden Unternehmen, alle Schritte der Wertschöpfungskette zu berücksichtigen, sodass eine nachhaltige Entwicklung entsteht.

Hintergrund der Initiative ist die weltweite Verschmutzung der Meere durch Kunststoffmüll und die damit einhergehende Belastung für unsere Umwelt. Laut einem Artikel der Initiative aus dem Jahre 2016 bestehe der Großteil aller Abfälle in unseren Meeren zwar aus gebrauchten Gegenständen wie beispielsweise Fischereinetzen, Verpackungsabfällen oder Zigarettenfiltern, die achtlos in die Umwelt entsorgt wurden. Dennoch sei es von großer Bedeutung, dass die Kunststoffindustrie ein Zeichen gegen nachlässigen Umgang setzt und alles tut, was in ihrem direkten Einflussbereich steht.

Die IK-Initiative „Null Granulatverlust“ ist damit Teil des globalen Engagements der Kunststoffindustrie zu „Zero Pellet Loss“ und „Operation Clean Sweep“.

Quellen:
http://www.kunststoffverpackungen.de/ik_initiative__null_granulatverlust____kunststoffverpackungshersteller_engagieren_sich_fuer_mehr_gewaesserschutz_5890.html

FISCHER im aktuellen RECYCLING Magazin

„Keine Luftnummer“ – so lautet der überaus treffende Titel eines redaktionellen Beitrags in der aktuellen Ausgabe des RECYCLING Magazins. Der Beitrag basiert auf einem Interview mit unserem Geschäftsführer Jürgen Sohn und beschreibt das spannende Aufgabengebiet der FISCHER GmbH - das Styropor-Recycling!

Neben den verschiedenen Bezugsquellen des Rohmaterials und den Anwendungsbereichen der gefertigten Mahlgüter und Regranulate, wird im Beitrag besonders auf die mit dem Styropor-Recycling verbundenen Herausforderungen eingegangen. Hohe Transportkosten und verunreinigte Abfälle sind nur zwei Beispiele, welche im Text behandelt werden. Der Beitrag zeigt, wie hervorragend sich die FISCHER GmbH in den vergangenen 20 Jahren auf das Recycling von EPS spezialisiert hat und sich für die Wertschätzung des Werkstoffs EPS einsetzt.

Bereits seit über 70 Jahren berichtet das RECYCLING Magazin über Entwicklungen und Neuigkeiten aus der Recycling- und Entsorgungswirtschaft und ist damit innerhalb der Branche ein wichtiger Informationskanal für technische, wirtschaftliche und politische Neuerungen. Egal ob Stahlschrott, NE-Metalle, Altpapier, Altglas oder Kunststoffe, das Magazin deckt die verschiedensten Recyclingbereiche ab und stellt deren Akteure in Unternehmensreportagen und Personenmeldungen vor. Wir freuen uns sehr, dass in der aktuellen Ausgabe die FISCHER GmbH die Möglichkeit erhalten hat das spannende Feld des EPS-Recyclings und die damit verbundenen Herausforderungen darzustellen.

Den gesamten Artikel finden Sie in der am 21.03.2018 erschienen Ausgabe 03/2018 des RECYCLING Magazins: https://www.recyclingmagazin.de/ausgabe/

FISCHER auf der fish international 2018

Vom 25. bis 27 Februar 2018 findet auf dem Messegelände in Bremen die fish international statt und wir sind dabei! Die Messe ist innerhalb Deutschlands die einzige Fachmesse für den Bereich Fisch und Seafood. Mit einer Ausstellungsfläche von über 10.000m² ist genug Platz für rund 270 Aussteller, die aus 22 Nationen anreisen und ihre Produkte und Dienstleistungen rund um das Thema Fisch präsentieren. Es werden Besucher aus der Fischindustrie, dem Einzelhandel und der Gastronomie erwartet, um Lieferanten und Dienstleister zu finden, sich zu informieren und auszutauschen.

Den Besuchern bietet die fish international neben Fisch und Seafood in allen Variationen auch Verkaufsausstattungen, Thekenkonzepte und Lösungen für den mobilen und stationären Fachhandel. Außerdem gehören zu den Austellern der Messe Hersteller von Maschinen und technischen Hilfsmitteln für die Fischbearbeitung und Anbieter von Technologien und Zubehör für die Fischzucht. Die Messe ist damit nicht nur eine Plattform für die Gastronomie, sondern auch für Handel und Industrie.

Doch wie passt FISCHER auf diese Messe? Als Recycler des Werkstoffs Styropor verarbeitet FISCHER neben Verpackungsteilen und Produktionsverschnitt auch bereits verwendete Fischkisten zu hochwertigen Recyclingprodukten wie Mahlgut und Regranulat. Aufgrund der hohen Anforderungen an Fischkisten in Sachen Lebensmittelechtheit eignen sich diese hervorragend für die Produktion erstklassiger Sekundärrohstoffe. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann Besuchen sie uns ganz einfach in Halle 5 am Stand A-44! Wir freuen uns auf Ihrem Besuch!

Quellen:
http://fishinternational.com/de/

FISCHER trifft Shakespeare

Mit dem Einsatz von EPP-Mahlgut beweist das Residenztheater in München eindrucksvoll wie vielfältig die Einsatzgebiete der FISCHER Materialien sind. Das Mahlgut aus recycelten EPP-Formteilen bildet seit der Premiere am 09. Dezember 2017 den Bühnenuntergrund für das Shakespeare-Theater „Richard III“.

In Verbindung mit einem schwarzen Bretterverschlag entsteht mithilfe des Mahlguts eine Art überdimensioniertes Silo, welches den düsteren Resonanzraum für das Shakespeare-Drama schafft. Keine Vorhänge, keine Durchgänge, keine Türen - die Schauspieler tauchen mit Hilfe von Luken aus der EPP-Schüttung auf und verschwinden nach der Szene dort wieder. Der Zuschauer kann sich aufgrund des schlichten Bühnenbilds voll und ganz auf das Geschehen und die schauspielerische Leistung konzentrieren.

Auf der Suche nach einem unscheinbaren und leicht zu bespielenden Bühnenuntergrund für die Aufführung „Richard III“ stießen Regisseur und Bühnenbildner auf den Werkstoff EPP. Mithilfe dieses Werkstoffs konnte die Fantasie eines lockeren Bühnenbodens, aus welchem die Schauspieler auf und wieder absteigen können, Wirklichkeit werden. Bei der Auswahl des Materials spielten verschiedene Anforderungen eine Rolle. Hierzu zählten zum Beispiel die schwarze Farbe, die toxikologische Unbedenklichkeit, die fehlende Geräuschentwicklung und das geringe Gewicht. Letzteres war besonders wichtig, da das Bühnenbild aufgrund des ständigen Programmwechsels immer wieder ab- und aufgebaut werden muss. All diese Eigenschaften erfüllt das von FISCHER produzierte Recycling-Mahlgut mit einer Korngröße von etwa 2-4 Zentimetern.

Die hervorragenden Eigenschaften waren nicht zuletzt dafür verantwortlich, dass die anfängliche Skepsis der Beteiligten gegenüber des neuen Materials letztendlich der spielerischen Begeisterung wich. Es wäre daher nicht verwunderlich, wenn auch in Zukunft der Werkstoff EPP in der Bühnentechnik weiter zum Einsatz kommt oder weitere Anwendungsgebiete hinzukommen.

Mehr Informationen zum Theaterstück und die nächsten Aufführungstermine finden Sie auf: https://www.residenztheater.de/inszenierung/richard-iii

Fotos: Matthias Horn

FISCHER ist Teil eines europaweiten Recycling-Projekts!

Im niederländischen Amsterdam erfolgte am 06. und 07. November der Startschuss für ein einzigartiges Projekt zum Recycling von HBCD-haltigen EPS-Abfällen – dem PolyStyreneLoop. 56 Unternehmen und Verbände aus 13 Ländern trafen sich zu einer feierlichen Gründungszeremonie und legten damit den Grundstein für das europaweite Projekt zur Förderung der Kreislaufwirtschaft. Auch die FISCHER GmbH zählt zu den 56 Gründungsmitgliedern der Initiative und so war Geschäftsführer Jürgen Sohn persönlich vor Ort, um den Kooperationsvertrag zu unterschreiben.

Herzstück der Initiative ist die derzeit im niederländischen Terneuzen entstehende Pilotanlage. Dort sollen bereits ab dem dritten Quartal 2018 pro Jahr rund 3.000 Tonnen Polystyrol-Dämmstoff aus dem Rückbau recycelt werden. FISCHER investiert damit in das Recycling von EPS-Abfällen, welche bisher durch die starke Verschmutzung und das enthaltene Flammschutzmittel HBCD nicht als Ausgangsmaterial für die Herstellung neuer Produkte geeignet waren. Mit dem neuen CreaSolv®-Verfahren, welches vom Fraunhofer Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung (IVV) und der CreaCycle GmbH entwickelt wurde, hat sich dies nun geändert. Zukünftig sollen aus dem bisher ausschließlich verbranntem Material hochwertige Rezyklate hergestellt werden. Und damit nicht genug! Bei der zuverlässigen Vernichtung des enthaltenen HBCDs wird zusätzlich Brom separiert, welches durch die Anbindung an das Betriebsgelände des Chemieunternehmens ICL ebenfalls wieder in den Stoffkreislauf gelangt.

Die von der europäischen Union mit 2,7 Mio. Euro geförderte Initiative ist damit ein Vorzeigeprojekt in Sachen Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft. Durch die CreaSolv® Technologie kann der CO2-Ausstoß im Vergleich zur Verbrennung um rund 50% gesenkt werden.

Mehr zum Projekt auf: https://polystyreneloop.org/

Quellen:
http://www.creacycle.de/de/
https://www.baulinks.de/webplugin/2017/1722.php4

FISCHER ist Teil der Kampagne „Recycling & Ressourcen“ im Focus Magazin

„Jetzt umdenken – für mehr Nachhaltigkeit“, so lautet der Leitspruch der Kampagne Recycling & Ressourcen, die am 30. September in Form einer Beilage zur Abo-Auflage des Focus Magazins erschienen ist. Einmal jährlich soll damit rund 1,34 Millionen Focus-Lesern aufgezeigt werden, welche aktuellen Themen die Recyclingbranche beschäftigen und warum die Schaffung einer Kreislaufwirtschaft so wichtig für die Umwelt ist. 2017 ist auch FISCHER darin vertreten – und zwar mit einem ganzseitigen Beitrag direkt auf Seite drei.

Neben diversen Artikeln von Experten und Recyclingunternehmen findet sich in der diesjährigen Ausgabe auch ein Interview mit der Band BossHoss, deren Sänger Alec Völkel als Jurymitglied der GreenTec Awards die weltweit innovativsten umweltfreundlichsten Produkte auszeichnen darf. Das Vorwort liefert mit Peter Kurth, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e.V. (BDE), ein weiterer absoluter Fachmann. Er unterstreicht die Notwendigkeit einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft mit Zahlen: Zwischen 1990 und 2013 konnte die Branche beispielsweise ihre CO²-Emissionen um 67% reduzieren.

Dem BDE gehört auch die FISCHER Gruppe an und so passt es nur zu gut, dass direkt an das Vorwort des BDE-Präsidenten der FISCHER-Beitrag anschließt. Im Beitrag steht besonders das Styroporrecycling und der firmeneigne Recyclingkreislauf im Vordergrund.

FISCHER ist damit Teil einer zukunftsweisenden Kampagne, die mit einer Auflage von knapp 163.000 Exemplaren über eine enorme Reichweite verfügt. Auf diese Weise können hoffentlich möglichst viele Menschen auf die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz aufmerksam gemacht und zum Umdenken angeregt werden. Nachhaltigkeit geht uns alle an!

Die gesamte Ausgabe „Recycling & Ressourcen“ mit dem FISCHER-Beitrag auf Seite drei finden Sie hier!

NEU: FISCHER cyclepor® jetzt auch im 50-Liter-Sack

Sie sind auf der Suche nach einer wärmedämmenden Ausgleichsschicht für Ihren Fußboden, besitzen aber keine Estrichpumpe und benötigen ohnehin nur eine begrenzte Materialmenge? Dann sind die neuen 50-Liter-Säcke unserer Produkte FISCHER cyclepor® rapid 400 und light WD 130 genau das Richtige für Sie!

Das Vertriebsteam der FISCHER Gruppe steht in ständigem Kontakt mit seinen Kunden und hält die eigenen Produkte so immer auf dem neuesten Stand der Technik. Diese enge Zusammenarbeit führt zur stetigen Weiterentwicklung von FISCHER cyclepor®. Als Konsequenz entstehen neue Produktvarianten oder beispielsweise auch die auf der Fachmesse EPF erstmals präsentierten 50-Liter-Säcke der Ausgleichsschüttungen FISCHER cyclepor® rapid und light, die nun auf vermehrten Kundenwunsch hin produziert werden.

Die Säcke sind nicht nur besonders handlich, sondern auch ausgesprochen einfach in der Handhabung. Beide Produktvarianten sind als Fertigmischung bereits mit Zement gemixt und müssen vor dem Gebrauch lediglich mit Wasser vermischt werden. Damit eignen sie sich auch für den Einsatz in Betrieben ohne Estrichpumpe und sorgen dafür, dass von den Maßstäben, die die FISCHER Gruppe in puncto Qualität, Nachhaltigkeit und Service setzt, auch der kleinste Kunde profitiert.

Die Produkte FISCHER cyclepor® rapid 400 und light WD 130 bestechen jeweils durch unterschiedliche Eigenschaften. Während FISCHER cyclepor® rapid über eine extreme Formstabilität und ausgesprochen kurze Trocknungszeit von 24 Stunden verfügt, liegen die Vorteile der light-Variante in ihrem geringen Gewicht und der hervorragenden Wärmeisolierung. Egal für welchen 50-Liter-Sack Sie sich entscheiden – die Marke FISCHER cyclepor® garantiert Ihnen eine hochwertige Ausgleichsschüttung, von der nicht nur Sie profitieren, sondern durch die Herstellung aus recyceltem expandiertem Polystyrol (EPS) auch die Umwelt.

Kontaktieren Sie jetzt unsere zuständigen Vertriebsmitarbeiter auf www.ausgleichsschüttung.de! Unser erfahrenes Team beantwortet Ihnen gerne weitere Fragen zu den Produkten und verweist Sie an den für Sie passenden Baustoffhändler.

FISCHER ist Neu-Mitglied im BDE

Durch Recyclingmaßnahmen wie jene der FISCHER Gruppe werden Umwelt und Ressourcen geschützt – noch effektiver geschieht dies aber, wenn sich nicht nur ein einzelner Betrieb aktiv für das Entstehen einer Kreislaufwirtschaft engagiert. Der Zusammenschluss mehrerer Unternehmen zu einem Verband bewirkt eine Bündelung der Maßnahmen und sorgt gleichzeitig für einen regen Erfahrungsaustausch. Seit dem 01. Juni 2017 zählt FISCHER daher zu den rund 750 Mitgliedern des Bundesverbandes der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE).

Neben Mitgliedschaften im Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (BVSE) und der Industrievereinigung Kunststoffverpackungen (IK) begibt sich die FISCHER Gruppe damit auch in einen Branchenverband, der sich nicht nur mit der Zweitverwertung wertvoller Rohstoffabfälle, sondern bereits mit deren Erfassung und Sortierung beschäftigt. Der 1961 gegründete BDE umfasst die gesamte Wertschöpfungskette der Kreislaufwirtschaft und hat sich zum Ziel gesetzt, den Klima- und Ressourcenschutz im Land voranzutreiben – mit Erfolg. Bereits heute muss jede siebte Tonne der in Deutschland eingesetzten Rohstoffe nicht mehr importiert werden, weil vermeintliche Abfälle durch Recyclingprozesse aufbereitet werden können. Gleichzeitig ist etwa ein Viertel der bundesweiten Gesamtminderung des CO²-Ausstoßes auf die Branche Kreislaufwirtschaft zurückzuführen.

Doch wie gelingt es dem BDE, derartige Fortschritte zu erzielen? Der Verband versteht sich als Mittler zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Er arbeitet eng mit Parlamenten und Ministerien, aber auch mit Nichtregierungsorganisationen zusammen und ist u. a. selbst Mitglied im Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der wiederum für rund 100.000 Industrieunternehmen in ganz Deutschland verantwortlich ist. Die Interessen des BDE werden so über ein riesiges Netzwerk gestreut und die Sensibilität für Nachhaltigkeit und Umweltschutz wird verbreitet.

Damit sämtliche Mitglieder an den Entscheidungen des BDE teilhaben können, findet neben regelmäßigen Tagungen und Seminaren auch einmal jährlich eine große Mitgliederversammlung statt. In diesem Jahr stand dort neben einer Expertendiskussion sowie internen Gesprächsrunden auch ein geselliges Abendprogramm auf dem Plan. FISCHER-Geschäftsführer Jürgen Sohn war bei der Mitgliederversammlung am 01. Juni in Berlin vor Ort und konnte einige interessante Eindrücke sammeln. Gemeinsam mit anderen Unternehmen will FISCHER nun dazu beitragen, dass in Zukunft weniger Kunststoffe und andere Rohstoffe auf der Mülldeponie landen, sondern ihren Wert im Sinne der Kreislaufwirtschaft erhalten.

Quelle: http://www.bde.de

FISCHER unterstützt Schulprojekt

Mit rund 600 Litern Styropor-Perlen hat die FISCHER GmbH ein Projekt der Grimmelshausenschule Renchen unterstützt. Im Zuge eines Schulprojektes im Fach MuM fertigten 14 Schülerinnen und Schüler mit der Nähmaschine sogenannte Poufs und füllten diese mit FISCHER-Material.

Formteile zum Schutz von Elektrogeräten, wärmeisolierende Lebensmittelverpackungen oder als Dämmmaterial in der Bauindustrie – das sind die klassischen Einsatzgebiete von expandiertem Polystyrol (EPS). Doch der Kunststoff ist in Perlenform auch zur Befüllung von Sitzsäcken bestens geeignet. EPS besteht zu 98% aus Luft und verfügt daher über ein äußerst geringes Gewicht und einen sehr guten Wärmedämmwert. Durch ihre geringe Größe passen sich die EPS-Perlen als Füllstoff sehr gut an jeden Körper an. Darüber hinaus sorgen ihre thermischen Eigenschaften für Wärme und Behaglichkeit.

Die Klasse R9a/c der Grimmelshausenschule Renchen hat sich diese Eigenschaften zunutze gemacht und eigene Poufs mit EPS-Füllung hergestellt. Ganz nach dem Recycling-Gedanken der FISCHER Gruppe fanden bei dem Projekt neue und alte Materialien zusammen, denn für die Innenhüllen wurde ausrangierte Bettwäsche verwendet. Die Außenhüllen stellten die Schülerinnen und Schüler teilweise aus Stoffresten oder abgelegter Kleidung her. Im Rahmen des Unterrichtsfaches „Menschen und Umwelt“ (MuM) unter der Leitung von Lehrerin Melanie Fleig konnten die Schülerinnen und Schüler so das Recycling und den Werkstoff EPS ganz praktisch kennenlernen. Die insgesamt 600 Liter EPS, die die Klasse zum Befüllen der selbstgenähten Sitzgelegenheiten benötigte, stellte ihnen die FISCHER GmbH mit Freude zur Verfügung.

Wir sind vom Projekt und dem Endergebnis begeistert und hoffen, die Schüler haben noch lange Freude an ihren Sitzkissen.

EPF 2017 – eine riesige Fachmesse im beschaulichen Feuchtwangen

Auch in diesem Jahr strömen vom 29. Juni bis 01. Juli 2017 voraussichtlich wieder über 4.000 Besucher ins mittelfränkische Feuchtwangen, das insgesamt gerade einmal über dreimal so viele Einwohner verfügt. Aus ganz Deutschland und sogar den angrenzenden Nachbarländern reisen Estrich- und Bodenleger, Baustoffhersteller und -händler sowie zahlreiche weitere Berufs- und Interessensgruppen an, um sich auf der Fachmesse EPF über die neuesten Produkte, Trends und Entwicklungen in den Bereichen Estrich, Parkett und Fliesen auszutauschen.

Feuchtwangen ist eigentlich bekannt für seinen historischen Marktplatz mit einem eisernen Röhrenbrunnen und ringsum anschließenden Gassen, die das Bild einer malerischen Kleinstadt abrunden. Trotz der historischen Verbundenheit richtet man in der Gemeinde auch den Blick in die Zukunft, denn Feuchtwangen beheimatet beispielsweise auch einen Campus der Hochschule Ansbach. Die dort absolvierbaren Studiengänge „Angewandte Ingenieurwissenschaften“ und „Nachhaltige Gebäudetechnik" zeigen bereits, dass das Bauwesen in Feuchtwangen eine nicht unwichtige Rolle spielt. Mehrere Kurse des Studiums finden in der Bayerischen BauAkademie statt, eine Einrichtung, in der u.a. Schulungen sowie Fort- und Weiterbildungen im Baugewerbe und Handwerk angeboten werden. Zusätzlich ist die BauAkademie aber auch im dreijährigen Rhythmus Schauplatz der EPF, mit rund 200 Ausstellern die größte Fachmesse für den Bereich Fussbodenbau.

Auf einer Ausstellerfläche von insgesamt 16.200 m² erwartet die Besucher der EPF eine Vielzahl an Fachvorträgen, Ausstellungen und Vorführungen. „Gerade diese Mischung aus Praxis und Fachinformationen ist für die Besucher ein gelungener Nutzen“, beschreibt die Geschäftsführerin der Bayerischen BauAkademie, Dipl.-Ing. FH Gabriela Gottwald. Die Unternehmen stellen ihre aktuellsten Produkte und Dienstleistungen vor und bieten Interessenten die Möglichkeit, sich nicht nur zu informieren, sondern sogar direkt erste Kontakte zu knüpfen.

Die FISCHER GmbH wird als Hersteller der auf EPS-Mahlgut basierenden Ausgleichsschüttung FISCHER cyclepor®, die als wärmedämmende Unterkonstruktion z.B. von Estrichen und anderen Fussbodenaufbauten zum Einsatz kommt, ebenfalls als Austeller vor Ort sein. Auf dem Stand B.13 werden insbesondere die neu zertifizierten Produkte FISCHER cyclepor® classic, TB spezial und TM spezial vorgestellt. Bei Häppchen und Getränken klärt das cyclepor®-Vertriebsteam darüber hinaus über die verschiedenen Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten auf. Ein Besuch lohnt sich also auf jeden Fall, kommen Sie vorbei!

Erste-Hilfe-Kurs bei FISCHER

Sicherheit geht vor – dies gilt für alle Lebensbereiche und vor allem auch bei den täglichen Abläufen in Unternehmen wie der FISCHER Gruppe. Doch selbst die sorgfältigsten Vorkehrungen zum Schutz der Mitarbeiter können kleinere oder größere Unfälle oft nicht verhindern. Sei es eine Verbrennung beim Wasser kochen oder der Sturz von einer Leiter beim Bedienen einer Maschine – Ersthelfer werden in den verschiedensten Situationen benötigt, um die verletzte Person schnellstmöglich versorgen zu können. Aus diesem Grund werden bei FISCHER regelmäßig Erste-Hilfe-Kurse durchgeführt, damit stets genügend ausgebildete Ersthelfer im Unternehmen anzutreffen sind, die direkt auf Notfälle reagieren können.

So trafen sich am Samstag, den 03.06.2017 mehrere Mitarbeiter aus Produktion und Verwaltung im Werk Achern, um sich beispielsweise für den Fall auftretender Atem- und Kreislaufprobleme, aber auch auf die Versorgung von anderen Verletzungen, Verbrennungen, Vergiftungen oder Schockzuständen vorzubereiten. Dabei wurden nicht nur übliche Erste-Hilfe-Maßnahmen wie die Reanimation, das Einnehmen einer stabilen Seitenlage oder das Verarzten von Wunden erprobt, sondern auch spezielle Situationen nachgestellt, wie sie im Arbeitsalltag auftreten können. Jeder Teilnehmer erhielt ein Fallbeispiel, das im Anschluss in den Büroräumen oder Produktionshallen nachgestellt und optimal gelöst wurde. Marketing Manager Tobias Berger musste etwa einen plötzlich im Büro auftretenden Herzinfarkt versorgen und konnte aus der ganztägigen Veranstaltung einiges mitnehmen: „Den letzten Erste-Hilfe-Kurs habe ich im Zuge des Führerscheins besucht und das ist bereit einige Jahre her. Da kam der angebotene Kurs gerade richtig, um die eigenen Kenntnisse mal wieder aufzufrischen. Für mich als Mitarbeiter der FISCHER Gruppe waren besonders die unternehmensbezogenen Fallbeispiele hilfreich. Eine betroffene Person im Bürostuhl ist ganz einfach anders zu behandeln, als eine bereits am Boden liegende Puppe.“

FISCHER beim 20. Internationalen Altkunststofftag 2017

Wussten Sie bereits, dass die FISCHER Gruppe Teil des mitgliederstärksten Branchenverbandes Europas ist? Die Rede ist vom Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. (bvse), dem rund 880 Sekundärrohstoff-, Recycling- und Entsorgungsunternehmen angehören.

Gemeinsam wollen die Mitglieder des bvse einen Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit wertvollen Umweltressourcen leisten und insbesondere den Einsatz wiederverwendeter oder -verwendbarer Materialien fördern. Um den Unternehmen eine Plattform für einen gemeinsamen Austausch bieten zu können, wurde u.a. der Internationale Altkunststofftag ins Leben gerufen, der am 30. und 31. Mai 2017 zum 20. Mal in Bad Neuenahr stattfand. Mit dabei war auch Arne Koch, Geschäftsführer der FISCHER Rohstoffe GmbH, der an den zahlreichen Podiumsdiskussionen und Workshops rund um die neuesten Themen im Bereich Kunststoffrecycling teilnahm.

Unter dem Motto „Kunststoffrecycling neu denken und neu ordnen“ stand in diesem Jahr vor allem die Neuordnung des gesetzlichen Rahmens auf nationaler und internationaler Ebene im Mittelpunkt des Austauschs. Zentral dabei ist eine Roadmap der Europäischen Kommission, in der die Erhöhung der Kunststoffrecyclingrate als wichtiges strategisches Ziel der europäischen Politik hervorgehoben wird. Bei der Umsetzung der Roadmap ist jedoch nicht nur die EU gefragt – auch der bvse spielt in der Ausgestaltung der recyclingfördernden Maßnahmen eine große Rolle, weshalb der Verband im Rahmen des Altkunststofftages mehrere Forderungen zum Gelingen der Strategie aufgestellt hat.

Dazu zählt beispielsweise neben einer verbesserten Abfallerfassung durch konsequente Trennung der verschiedenen Kunststoffe oder einer Förderung der Verwendung von Recyclaten, wie das von der FISCHER Gruppe produzierte Regranulat, auch eine flächendeckende Information der Bevölkerung über die Möglichkeiten und Vorteile des Kunststoffrecyclings. Auch wir sehen uns als Mitglied des bvse in der Pflicht, unseren Teil dazu beizutragen. Unsere Social Media Rubrik #FISCHERaktuell beschäftigt sich daher mit aktuellen Themen der Kunststoff- und Recycling-Welt und soll Verständnis für die Notwendigkeit einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft schaffen.

Quellen:
http://www.bvse.de

http://www.recyclingmagazin.de/2017/05/31/bvse-7-forderungen-zum-kunststoffrecycling/

FISCHER-Geschäftspartner gewinnen PackTheFuture Award

Verpackungen nehmen in Europa bis zu 40% des gesamten Kunststoffverbrauchs ein – umso wichtiger ist es, dass die Produkte nach der Nutzung nicht auf Deponien oder gar in der Umwelt landen, sondern wieder zurück in den Wirtschaftskreislauf gebracht werden. Dazu müssen sie jedoch überhaupt erst recycelbar sein. Beim diesjährigen „PackTheFuture – Sustainable Plastic Packaging Award“ wurden deshalb innovative Verpackungen ausgezeichnet, die neben einem hohen Verbrauchernutzen auch für eine stoffliche Verwertung geeignet sind und zu Sekundärrohstoffen aufbereitet werden können. Der Award basiert auf einer Initiative des französischen Verbands ELIPSO und der Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V., deren Fachgruppe airpop® im März den Hauptsitz der FISCHER Gruppe in Achern besichtigte.

Zu den Preisträgern zählen mit den Unternehmen Knauf Industries und Schaumaplast auch zwei FISCHER-Geschäftspartner. Beide liefern Ausgangsstoffe für die Upcycling-Verfahren der FISCHER Gruppe. Im Anschluss daran kann das Material wieder seinen Weg in die Produktionsstätten der Firmen finden.

Knauf Industries hat in der Kategorie „Product Protections“ eine Schutzverpackung für Hydranten aus airpop® entwickelt. Diese gelangen so unbeschadet zum Einsatzort und können einfach an das Wasserversorgungsnetz angeschlossen werden. Die neue Verpackung ist im Vergleich zum Vorgängermodell aus Holz siebenmal leichter und darüber hinaus zu 100 % recycelbar.

Letzteres gilt auch für eine in der Kategorie „Save Food“ prämierte Kühlbox von Schaumaplast, die über exzellente Dämm- und Hygieneeigenschaften verfügt. Damit können beispielsweise frische Lebensmittel, Impfstoffe oder auch Blutkonserven sicher und über einen längeren Zeitraum transportiert werden. Die Box besteht aus expandiertem Polypropylen (EPP), einem Kunststoff, auf dessen Verwertung sich das Gruppenunternehmen recyplast spezialisiert hat.

Trotz ihrer hervorragenden Eigenschaften werden beide Produkte eines Tages ihren Lebenszyklus durchlaufen haben. Dann ist es gut möglich, dass Teile der airpop®- oder EPP-Verpackungen auf dem Förderband der FISCHER Gruppe landen und anschließend einem neuen Zweck dienen. FISCHER gratuliert den beiden Preisträgern und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit!

Quelle: http://www.packthefuture.com

FISCHER beim IBF-Workshop in Troisdorf

Eine hohe Produktqualität und Kundennähe sind wichtige Bestandteile der Unternehmensphilosophie der FISCHER Gruppe. Dazu gehört auch der stetige Austausch mit ihren Interessensgruppen, wie z.B. in der vergangenen Woche auf dem Workshop „Ausgleichschichten, Ausgleichmörtel und Schüttungen“ in Troisdorf.

Einen kompletten Tag lang trafen sich Estrichleger, Sachverständige, Bauleiter und Hersteller von Ausgleichsschüttungen wie die FISCHER Gruppe im Institut für Baustoffprüfung und Fußbodenforschung (IBF), um sich rund um das Thema Leichtausgleich auszutauschen und sich bei diversen Produktvorführungen über unterschiedliche Anwendungsmöglichkeiten zu informieren.

Über 50 Teilnehmer erfuhren bei Vorträgen zunächst, wie der Rohbodenausgleich unter Estrichen geplant und ausgeführt wird und erhielten darüber hinaus einen Gesamtüberblick zu den verschiedenen Ausgleichsmaterialien und ihrer Umweltverträglichkeit. Nicht nur in dieser Hinsicht konnte das Produkt FISCHER cyclepor® TB spezial bei den anschließenden Praxisvorführungen glänzen. Durch einen modifizierten Bearbeitungsvorgang lässt sich das EPS-Mahlgut sehr gut in fließfähige Leichtmörtel einbetten und kann im Vergleich zu anderen Ausgleichschüttungen stehend mit der Schwabbelstange verteilt und geebnet werden. Neben der einfachen Handhabung verfügt FISCHER cyclepor® zusätzlich über wärmedämmende Eigenschaften, ein geringes Gewicht und gleicht Höhenunterschiede optimal aus. Der FISCHER Gruppe ist es damit gelungen, einen hochwertigen Leichtausgleich zu produzieren und durch die Herstellung aus recyclebarem EPS gleichzeitig zu einer nachhaltigeren Nutzung wertvoller Rohstoffe beizutragen.

Die von Vertriebsmitarbeiter Arnd Pferdehirt durchgeführte Produktdemonstration erfreute sich bei den Besuchern großer Aufmerksamkeit. In Verbindung mit zahlreichen gesammelten Eindrücken und dem direkten Kontakt zum Verarbeiter war der Workshop in Troisdorf deshalb ein voller Erfolg.

Andere Länder – andere Sitten

An diesem Wochenende werden in ganz Deutschland wieder Eier gesucht, Hasen gejagt und Lämmer gebacken. Jedes Kind kennt die Bräuche, die sich jährlich an Ostern wiederholen und von Generation zu Generation weitergegeben werden. Hierzulande scheinen diese Traditionen selbstverständlich, doch wie sieht es in anderen Teilen Europas aus? Auch die Mitarbeiter der FISCHER Gruppe haben das Osterfest bereits in verschiedenen Ländern erlebt und können daher über die Vielfalt an unterschiedlichen Ritualen berichten.

Zeljko Bicanic ist Dispositionsleiter der FISCHER GmbH und stammt ursprünglich aus Kroatien. Auch dort werden zu Ostern bunte Eier im Garten verstreut und anschließend von den Kindern gesucht. Daneben gibt es aber auch noch den Brauch des Eiertitschens, das er als lustigen Wettkampf beschreibt, bei dem sich sogar fremde Menschen näherkommen: „Jeder hat ein Ei und diese werden gegeneinander geschlagen. So wird überprüft, wer das härteste hat und damit gewinnt. Wer verliert, isst sein Ei.“

Auch Praktikantin Linda Kupczyk kann sich noch an die Traditionen in Polen, dem Heimatland ihrer Eltern, erinnern. Eine besondere Bedeutung hat dort der Ostermontag, der als „Tag des Wassergießens“ bezeichnet wird. An diesem Tag werden die jungen Frauen eines Dorfes von den Männern mit Wasser bespritzt. Der symbolische Akt soll dafür sorgen, dass die Gesundheit und Schönheit der Frauen auch im kommenden Jahr erhalten bleibt. Heutzutage wird aber fast jeder, der vorbeikommt, mit Wasserpistolen, -beuteln oder -eimern nass gemacht und als Dank gibt es natürlich ein Ei, das auch in Polen in untrennbarer Verbindung zu Ostern steht.

Während im Osten des Kontinents vor allem der Spaß im Vordergrund steht, ist Ostern in Südeuropa sehr religiös geprägt. In Portugal und Spanien, wo die FISCHER EPS 20 LDA und KD Recyplast S.L. als Tochterunternehmen der FISCHER Gruppe Kunststoffe recyceln und handeln, finden über die gesamte Karwoche christliche Prozessionen statt. Besonders bekannt ist die in Spanien abgehaltene „Semana Santa“ von Palmsonntag bis Ostersonntag, die dem Tod und der Auferstehung Jesu Christi gedenken soll. Doch auch im katalonischen Tarragona, dem Hauptsitz der KD Recyplast S.L., wird Ostern hauptsächlich fröhlich und spaßig gefeiert. So singen die Einwohner in der „heiligen Woche“ Lieder von verschiedenen Künstlern, die sog. „Caramelles“, gemeinsam auf der Straße.

Egal wo und wie Sie Ostern verbringen, die FISCHER Gruppe wünscht Ihnen bereits jetzt erholsame Feiertage und ein schönes Osterfest!

Der TransMix-Club zu Gast bei FISCHER

Vergangenen Monat durften wir über 40 Mitglieder des TransMix-Clubs an unserem Hauptsitz in Achern begrüßen. Der TransMix-Club wurde von der Firma Putzmeister ins Leben gerufen, um den Mitgliedern eine Basis für den Austausch rund um das Thema Estrich-Förderung zu bieten und sie mit Informationen über Neuheiten zu informieren. Zu den Neuheiten des diesjährigen Treffens zählte unter anderem das Produkt FISCHER cyclepor® TM spezial. Das auf EPS-Mahlgut basierende Material wurde eigens für das Anmischen und Fördern in sogenannten TransMix-Fahrzeugen entwickelt.

Neben einer praktischen Vorführung des Materials durch unseren technische Außendienst Arnd Pferdehirt, erhielten die Besucher bei einer Werksbesichtigung, geführt von den Geschäftsführern Stephan Fischer und Jürgen Sohn, interessante Einblicke in die Produktionsabläufe des EPS-Recyclings. Des Weiteren informierte Werksleiter Peter Franz über die HBCD Prüfung für EPS-Abfälle und veranschaulichte dies anschließend mithilfe einiger Probemessungen.

Vielen Dank an Putzmeister, dass wir Teil des diesjährigen TransMix-Treffens sein durften!

Die FISCHER Gruppe auf der IFAT München

Vom 30. Mai bis 3. Juni 2016 ist die FISCHER Gruppe mit einem Messestand auf der IFAT in München vertreten. Auf der IFAT präsentieren Unternehmen aus den Bereichen Wasser und Abwasser sowie Recycling und Kommunaltechnik ihre Lösungen für einen verantwortungsvollen Umgang mit den vorhandenen Ressourcen. Kommen Sie vorbei und besuchen Sie unseren Stand 107 in Halle B.1

Achern - Ein Standort der FISCHER Gruppe

Die FISCHER Gruppe ist in Deutschland, Spanien und Portugal an insgesamt 13 Standorten vertreten. Diese 13 Standorte möchten wir Ihnen gerne in zukünftigen Beiträgen kurz vorstellen. Den Anfang in dieser Rubrik macht der Standort Achern.

In Achern befindet sich seit 2004 die Zentrale der FISCHER GmbH, welche wiederum die Hauptgesellschaft der FISCHER Gruppe darstellt. Rund 40 Mitarbeiter tragen in Achern täglich zum Erfolg der FISCHER Gruppe bei. Während sich der Bereich Verwaltung unter anderem mit der Koordination des Fuhrparks und der Buchführung beschäftigt, werden in der Produktion Neuware, Regranulat und Mahlgut aus airpop®-Teilen hergestellt.

10 Jahre Entsorgungsfachbetrieb:
FISCHER erhält Ehrenurkunde der bvse-Entsorgergemeinschaft e.V.

Zum zehnten Mal hintereinander wurde die Firma FISCHER GmbH in diesem Jahr zum anerkannten Entsorgungsfachbetrieb zertifiziert. Dieses Jubiläum nahm Eric Rehbock, Hauptgeschäftsführer des bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V., zum Anlass, dem Unternehmen die Ehrenurkunde der bvse-Entsorgergemeinschaft zu verleihen. Eric Rehbock gratulierte der Geschäftsführung sehr herzlich und bescheinigte der Firmengruppe bei der Übergabe der Ehrenurkunde an Stephan Fischer, Marco Geiler und Jürgen Sohn „ein ausgesprochen professionelles Qualitätsmanagement“.

 

FISCHER cyclepor auf der "For Arch" in Tschechien

Die FISCHER GmbH präsentierte sich vom 15. bis 19. September mit der Produktlinie FISCHER cyclepor® auf der Messe "For Arch" in Prag. In der tschechischen Hauptstadt wurden u. a. die Produkte FISCHER cyclepor® rapid und light vorgestellt und sämtliche Fragen zur wärmedämmenden Ausgleichsschüttung vor Ort beantwortet

Weitere Informationen zur Messe finden Sie hier. Unser Team bedankt sich für Ihren Besuch!