Alles im grünen Bereich

HBCD-Prüfung

FISCHER Gruppe analysiert Styropor®-Abfälle auf HBCD

Die FISCHER Gruppe bietet an, zu prüfen, ob ein EPS-Abfall ein Flammschutzmittel enthält und ob es sich um HBCD oder bereits um das neue, unbedenkliche PolyFR handelt. Die Messung erfolgt mittels der Methode der Röntgenfluoreszenzanalyse. Hier wird der Bromgehalt des vermuteten Flammschutzmittels gemessen. Nach der Extraktion einer Schaumstoffprobe in einem Lösungsmittel kann der gefundene Extrakt Aufschluss über das verwendete Flammschutzmittel liefern.

Wieso diese Prüfung?

EPS-Abfälle, vor allem aus der Dämmstoffindustrie, enthalten oft das gefährliche Flammschutzmittel HBCD. Doch meist ist gar nicht klar, ob der angelieferte Polystyrol-Abfall tatsächlich mit HBCD behandelt ist.

Einerseits muss verhindert werden, dass HBCD-haltiges EPS recycelt wird und zurück in den Wirtschaftskreislauf gelangt, damit die von dem Stoff ausgehenden Gefahren ausgeschlossen werden. Auf der anderen Seite müssen Polystyrol-Abfälle, die kein HBCD enthalten, aber nicht verbrannt werden, sondern können hochwertig aufbereitet werden.

Gute Gründe also, um zuerst einmal zu analysieren, welcher Entsorgungsweg der Richtige ist.

Was ist HBCD?

HBCD ist ein ringförmiges, bromiertes Kohlenwasserstoffmolekül. Der Stoff verzögert die Entzündung von Kunststoffen und verlangsamt die Ausbreitung der Flammen. HBCD war lange Zeit das wirtschaftlichste und quasi auch einzige Flammschutzmittel für Dämmstoffe aus Polystyrol in Europa. Aufgrund seiner Giftigkeit für Wasserorganismen, seiner Langlebigkeit und der Eigenschaft, sich in Lebewesen anzureichern, gilt der Stoff als schädigend für Mensch und Umwelt.

Die HBCD-Alternative PolyFR besitzt hingegen verbesserte Umwelteigenschaften und wird aufgrund von mehrjährigen Test- und Entwicklungsarbeiten als unbedenklich eingestuft.

Dank der Genehmigung zum Betrieb einer Röntgeneinrichtung (nach § 3 der Röntgenverordnung) ist FISCHER bereits seit einiger Zeit in der Lage, die eigenen Einsatzstoffe zu untersuchen. Das so erworbene Know-how bietet FISCHER nun entgeltlich als Dienstleistung an, um Unternehmen bei der vorschriftsmäßigen Prüfung ihrer Materialien zu unterstützen.

Durch einen nach der Röntgenverordnung (§ 18 a) geschulten Mitarbeiter gewährleistet die FISCHER Gruppe fachgerechte Prüfungen.

Wir prüfen Ihre EPS-Abfälle gerne für Sie! Kontaktieren Sie einfach unseren zuständigen Mitarbeiter.

Kontakt

Peter Franz
Am Waldeck 6
77855 Achern-Wagshurst
Telefon: +49 7843 9943-175
peter.franz@fischergruppe.eu

Vorgehensweise

Schritt 1:
Sie senden uns je Material zwei Proben à 5 g per Post.
Bitte kennzeichnen Sie die Proben des gleichen Materials mit ihrer internen Referenznummer (Nähere Informationen zum Versand entnehmen Sie bitte dem Punkt "Versand-Vorgaben").

Adresse:
FISCHER GmbH
Peter Franz
Am Waldeck 6
77855 Achern-Wagshurst

Schritt 2:
Unser geschulter Mitarbeiter führt die Prüfung mithilfe der Röntgenfluoreszenzanalyse durch.

Schritt 3:
Die Prüfdaten werden je Probe in einem Prüfprotokoll festgehalten.

Schritt 4:
Das Prüfprotokoll wird Ihnen innerhalb von 48 Stunden in digitaler Form zugesendet.

Wir empfehlen eine Referenzprobe des gesendeten Materials gemeinsam mit dem Prüfbericht in Ihrem Hause zu archivieren.

Versand-Vorgaben

Um einen möglichst reibungslosen Prüfvorgang gewährleisten zu können, bitten wir Sie, sich beim Versand der zu prüfenden Proben an folgende Vorgaben zu halten:

  • Je zu prüfendem Material müssen genau zwei Proben zugesandt werden
  • Jede Probe muss mindesten 5 g Material enthalten
  • Das zu prüfende Material muss in etwa Postkartengröße besitzen
  • Das Material muss in luftdicht verschlossenen Folien-Beuteln verpackt sein
  • Die Folien-Beutel sind je Material mit einer von Ihnen vergebenen Referenznummer zu versehen (zwei Proben des gleichen Materials erhalten dabei die identische Nummer)
  • Jeder Folien-Beutel ist mit dem Namen der Firma zu versehen
  • Dem Paket sind sowohl die Telefonnummer als auch die E-Mail-Adresse einer Ansprechperson beizulegen